You-gotta-see-Blindheit

Felix Schwen­zel redet gera­de von einer You-gotta-see-Blindheit und meint damit wohl ein Tei­len von Inhal­ten, ohne selbst was dazu zu sagen, in der Mei­nung, ande­re müss­ten das auch unbe­dingt sehen. Ein sol­ches Ver­hal­ten ist auf Face­book sehr oft anzu­tref­fen und mit Sicher­heit habe ich selbst auch schon oft bei ande­ren die Reak­ti­on erzeugt

Wozu zur Höl­le pos­tet er da schon wie­der sowas?

Nun ist die­se Blind­heit — die­sen Begriff hal­te ich gar nicht für unpas­send — eben fahr­läs­sig: Zunächst merkt man nicht, dass man zuviel qua­li­ta­tiv Seich­tes pos­tet, müss­te aber reflek­tie­ren, dass einem das bei Ande­ren stört und sein eige­nes Ver­hal­ten ent­spre­chend anpas­sen. (Des­we­gen habe ich unter­schied­li­che Blogs und unter­schied­li­che Feeds, von denen ich die wenigs­ten durch mei­ne Pro­fi­le bei Twit­ter oder Face­book sau­sen las­se.)

Das Pro­jekt Is it old? scheint ja lei­der nicht wei­ter ver­folgt zu wer­den, weil es Twit­ter basiert ist und mit der neu­en API nicht funk­tio­niert, war aber ein sehr guter Anzei­ger dafür, ob irgend­ein Inter­net­fund das Tei­len wert ist. Das Phä­no­men scheint mir das­sel­be zu sein, dass Jour­na­lis­ten gera­de ange­krei­det wird, wenn bemän­gelt wird, dass in der Cau­sa Lanz-Petition immer neue, aber inhalt­lich nichts Neu­es brin­gen­de Arti­kel ver­öf­fent­licht wer­den, weil das Klick­auf­merk­sam­keit bringt.

Wie bringt man es nun das eige­ne Mit­tei­lungs­be­dürf­nis und die aku­ra­te Emp­fän­ger­be­las­tung in Ein­klang? Unter­schied­li­che Kanä­le, auf denen nicht alle­samt Das­sel­be ver­brei­tet wird, sind sicher­lich eine Maß­nah­me. Ein Blick auf die Emp­fän­ger und deren Inter­es­sen, das man viel­leicht am Feed­back mes­sen kann, wäre sicher­lich auch hilf­reich. Und schließ­lich kennt man ja auch sei­ne Pap­pen­hei­mer eini­ger­ma­ßen.

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