mdbl0g

Da lese ich doch ges­tern Der Trend geht zum Zweit­blog von Kon­stan­tin Klein und habe noch im Ohr, dass ein Zweit­blog ja inso­fern blöd ist, als dass man sei­ne Infor­ma­tio­nen nicht ver­dop­peln könn­te und inso­fern ein wei­te­rer Blog so eine Sache sei, gera­de für Leu­te wie mich, die ja schon auf vier Blogs Zeugs raus­hau­en — DA gelan­ge ich über ronsens.net auf das Blog­sys­tem mdbl0g.

Und das sah schon so ziem­lich genau so aus, wie ich mir ein klei­nes Blog so vor­stel­le. Nicht ganz, aber es kam mei­nen Wunsch­vor­stel­lun­gen schon ver­dammt, ver­dammt nahe.

Also schwupps instal­liert, und es hapert etwas bei mei­nem Hos­ter, was ich von dem aller­dings schon gewöhnt bin, und rum­pro­biert. Gefiel mir alles so sehr, dass ich auf der Basis­ebe­ne mei­ner Nur-ich-mein-Blog-Seite die­se Soft­ware instal­liert habe. Und damit bin ich wohl einer unter 10 Anwen­dern, die dazu gehö­ren, was die Sache natür­lich noch coo­ler macht.

Kom­men wir also zu der Fra­ge Wozu zum Gei­er denn noch ein Blog? Tja, so bedeu­tungs­schwan­ger die Fra­ge auch sein mag, sie lässt sich beant­wor­ten. Ich habe ein Blog für per­sön­li­che Geschich­ten, Foto­knip­ser und gele­se­ne Bücher, eins für aktuell-öffentlich Rele­van­tes, ein Lokal­blog, dass ich nicht allei­ne befüt­te­re, und nun eben das neue, das ich als Shout­box ver­wen­de, d.h. für the­ma­tisch unrun­de Gedan­ken, die ange­dacht, aber nicht in die­sem Blog wei­ter ver­folgt wer­den.

Wer sich beschwert, Twit­ter oder Face­book zu viel Zeugs zu über­las­sen, der über­le­ge sich doch der­art ein­fach ein­mal, sein Zeugs selbst irgend­wo raus­zu­hau­en, so klein und unsau­ber for­mu­liert es auch sei. Mir macht das gera­de aus­ge­spro­chen viel Spaß und es kommt dem ursprüng­li­chen Blog­gen sehr nahe. Nur das frü­her mehr ver­linkt wur­de unter­ein­an­der, aber da hat­ten wir auch noch mehr Lamet­ta.

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