Morgenkaffee

Und wie­der geht es dar­um, dass SPD-Chef Sig­mar Gabri­el sach­lich nicht auf der Höhe ist: Neben sei­ner Aus­sa­ge über das Ein­ge­hen einer gro­ßen Koali­ti­on wird ihm gera­de auch sein Lob auf die Schrift­stel­ler, die gegen Über­wa­chung auf­be­geh­ren, um die Ohren gehau­en: Sein Ein­tre­ten für die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung ist ja nichts ande­res als ver­dachts­un­ab­hän­gi­ge Über­wa­chung unbe­schol­te­ner Bür­ger. Nur Gabri­el selbst sieht dar­in schein­bar kei­nen Wiederspruch.

Felix Schwen­zel ana­ly­siert, wie Gabri­el sich aus der Behaup­tung, die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung habe bei der Auf­klä­rung des Anschlags in Oslo maß­geb­lich bei­ge­tra­gen, herauswindet.

Bei der ARD wirft man die Fra­ge auf, ob eine LKA-Fahnung nach der NSU gezielt ver­hin­dert wurde.

Kath­rin Pas­sig schreibt zum Tode Wolf­gang Herrn­dorfs über Ster­be­hil­fe, sieht aber kei­nen Lösungsansatz.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kennt Sig­mar Gabri­el das Peter-Prinzip? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.