Gysi: Bin Duckmäusertum der Bundesregierung leid

Viel­leicht ist das Ver­wun­der­lichs­te an fol­gen­der Rede, dass die Bun­des­re­gie­rung so viel Breit­sei­te hat, dass Gysi so lan­ge mit einer — wie immer man zu Gysi steht — rhe­to­risch her­vor­ra­gen­den Rede drauf­hau­en kann, in die er eine Lek­ti­on über den Begriff der Freund­schaft ein­baut:

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich fin­de Con­stan­tin Seibt ja durch­aus lesens­wert, kom­me aber dann doch nicht dahin­ter, wonach er eigent­lich so strebt. So lese ich heu­te mor­gen auch die­ses Inter­view, das die Run­de macht: “Stil hat, wer kei­nen Unfug schreibt.” er meint guten Stil, oder? Klingt nett, ist aber falsch. Man kann auch grot­ten­schlecht über wich­ti­ge, neue The­men und Ansich­ten schrei­ben. Ich stim­me ihm aber zu, dass jour­na­lis­tisch heut­zu­ta­ge viel zu viel Müll pro­du­ziert wird, und weni­ger mehr wäre.

Lese ich auch erst jetzt, ist aber auch sehr lesens­wert: Ger­hard Baums Abrech­nung mit den Bun­des­re­gie­run­gen seit 2001: “War­um hat nie­mand Alarm geschla­gen?”

Na, immer­hin etwas: Bis Jah­res­en­de soll der NPD-Verbotsantrag gestellt wer­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Erle­ben wir wohl noch ein­mal die Renais­sance des Qua­li­täts­jour­na­lis­mus’ in einem ein­zi­gen Blatt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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