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Hammer, Agnes — Ich blogg dich weg!

Ich blogg dic weg!

Jule ist ein jun­ges Mäd­chen, das mit ihrer Band beim Schul­fest auf­tre­ten soll. Dann erhält sie jedoch anony­me E-Mails, Beschimp­fun­gen und Dro­hun­gen. Ein Fake-Profil von ihr taucht im Inter­net auf und ihr wird nahe gelegt, die Band zu ver­las­sen. In die­ser star­ken Bedräng­nis kommt es schließ­lich zur gewalt­tä­ti­gen Auseinandersetzung.

Das Buch von Agnes Ham­mer behan­delt ein sehr aktu­el­les The­ma: Die Pro­ble­ma­tik, dass Jugend­li­che einer­seits in der rea­len und ande­rer­seits in der vir­tu­el­len Welt unter­wegs sind, und es schwie­rig wird, wenn Pro­ble­me der einen Sphä­re mit der ande­ren in Berüh­rung kom­men, indem anony­mes Mob­bing betrie­ben wird.

Was der Leser schnell merkt, ist, dass es sich hier­bei um eine klas­si­sche Schul­lek­tü­re han­delt, und das ist auch schon das Man­ko des Buches, wenn man so will: Die Geschich­te ist über­ra­schungs­arm, vor­her­seh­bar, das klas­si­sche Pro­blem, dass die jugend­li­che Erzäh­le­rin mit mit­un­ter arg ver­schach­tel­teln Sät­zen alles ande­re als jugend­lich klingt, sowie dass sich die Akteu­re für Jugend­li­che doch sehr abge­klärt ver­hal­ten. Bei ero­ti­schen Situa­tio­nen wirkt die poli­ti­cal cor­rect­ness dann schon mal belustigend.

Aber als Schul­lek­tü­re, und für eine kom­mu­ni­ka­ti­ve Behand­lung durch Jugend­li­che ist das Buch, das einen für Jugend­li­che sehr fai­ren Preis hat, sicher­lich her­vor­ra­gend geeignet.

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