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Archiv für den 11. November 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Jür­gen Viel­mei­er emp­fiehlt 20 Fernseh-Comedy-Sendungen. Eini­ge alte, abge­nu­del­te sind aller­dings auch dabei.

Darf man auch mal drü­ber nach­le­sen: Ulrich Horn über die ver­geig­te Bil­dungs­po­li­tik in Deutschland.

Mal­te Wel­ding schreibt übers Auf­hö­ren und fin­det kein Ende.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le gute Fern­seh­se­ri­en braucht der Mensch im All­tag? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Nicht so Zeug fragen und nicht auf die Art

Das Video wur­de schon vertwit­tert, aber ich pos­te es noch ein­mal, es ist ein­fach ein moder­ner Fern­seh­mo­de­ra­ti­ons­klas­si­ker, wie Jür­gen Klopp da Béla Réthy zusammenfaltet:

Hammer, Agnes — Ich blogg dich weg!

Ich blogg dic weg!

Jule ist ein jun­ges Mäd­chen, das mit ihrer Band beim Schul­fest auf­tre­ten soll. Dann erhält sie jedoch anony­me E-Mails, Beschimp­fun­gen und Dro­hun­gen. Ein Fake-Profil von ihr taucht im Inter­net auf und ihr wird nahe gelegt, die Band zu ver­las­sen. In die­ser star­ken Bedräng­nis kommt es schließ­lich zur gewalt­tä­ti­gen Auseinandersetzung.

Das Buch von Agnes Ham­mer behan­delt ein sehr aktu­el­les The­ma: Die Pro­ble­ma­tik, dass Jugend­li­che einer­seits in der rea­len und ande­rer­seits in der vir­tu­el­len Welt unter­wegs sind, und es schwie­rig wird, wenn Pro­ble­me der einen Sphä­re mit der ande­ren in Berüh­rung kom­men, indem anony­mes Mob­bing betrie­ben wird.

Was der Leser schnell merkt, ist, dass es sich hier­bei um eine klas­si­sche Schul­lek­tü­re han­delt, und das ist auch schon das Man­ko des Buches, wenn man so will: Die Geschich­te ist über­ra­schungs­arm, vor­her­seh­bar, das klas­si­sche Pro­blem, dass die jugend­li­che Erzäh­le­rin mit mit­un­ter arg ver­schach­tel­teln Sät­zen alles ande­re als jugend­lich klingt, sowie dass sich die Akteu­re für Jugend­li­che doch sehr abge­klärt ver­hal­ten. Bei ero­ti­schen Situa­tio­nen wirkt die poli­ti­cal cor­rect­ness dann schon mal belustigend.

Aber als Schul­lek­tü­re, und für eine kom­mu­ni­ka­ti­ve Behand­lung durch Jugend­li­che ist das Buch, das einen für Jugend­li­che sehr fai­ren Preis hat, sicher­lich her­vor­ra­gend geeignet.

Real Fakes

Wie­der was gelernt: Cat­fish ist offen­bar im Eng­li­schen auf Grund des gleich­na­mi­gen Films der Aus­druck für Per­so­nen, die online eine fal­sche Iden­ti­tät vorgeben:

someo­ne who pre­ten­ds to be someo­ne they are not online to crea­te fal­se iden­ti­ties, par­ti­cu­lar­ly to pur­sue decep­ti­ve online romances.

Han­delt es sich hier­bei um Per­so­nen, die ein wirt­schaft­li­ches Inter­es­se ver­fol­gen, so nennt man sie Scam­mer. Son­der­lich trenn­schaft ist die­ser Begriff aller­dings nicht.

Vik­to­ria aus Ham­burg ist auf so einen Cat­fish her­ein­ge­fal­len, mehr als ein­ein­halb Jah­re lang. Zusam­men mit dem NEON-Journalisten Tim Fischer gelang es, die Per­son hin­ter der fal­schen Iden­ti­tät zu ent­tar­nen, was für alle Sei­ten eine Über­ra­schung war.

Die gan­ze Geschich­te kann man im Blog des Maga­zins NEON nachlesen.

Lesezeichen vom 11. November 2013

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