Gute Nacht, Freunde! https://t.co/wtpCZoHLQi

Archiv für November 2013

Schierach, Ferdinand von — Verbrechen * Klolektüre (06)

Zunächst habe ich die ZDF-Fernsehserie zum Buch Ver­bre­chen: Stories

gese­hen. Die ent­nom­me­nen Geschich­ten aus dem Buch wir­ken wie 1:1-Versionen der Ver­fil­mun­gen. Was mich an bei­den stört, ist die mora­li­sche Neu­tra­li­tät, die allen beschrie­be­nen Ver­hal­ten bei­wohnt. Im Buch gibt es noch eine inter­es­san­te Geschich­te um einen Muse­ums­wäch­ter, der lang­sam, aber sicher durch­dreht, die mir ganz gut gefällt, ansons­ten muss nie­mand zum Buch grei­fen, der die Serie geschaut hat.

Der Schmö­ker wegen der Kür­ze der inter­es­san­ten, wenn auch hal­tungs­los beschrie­be­nen Geschich­ten und dem guten Schreib­stil ist pas­sa­bler Beglei­ter auf unse­rem Don­ner­bal­ken und erhält folg­lich von fünf mög­li­chen Klorollen:

Schneider, Helge — Arschfahl klebte der Mond am Fenster * Klolektüre (07)

 Bei einer Bekann­ten ent­deckt: Arsch­fahl kleb­te der Mond am Fens­ter…: Die Kom­mis­sar Schnei­der Roma­ne 1 — 4 in einem Band als Klo­lek­tü­re. Die Kür­ze der ein­zel­nen Kapi­tel spricht schon für die­sen Schmö­ker als Klo­lek­tü­re, er ist aber nur etwas für die­je­ni­gen, die gedank­lich stark auf die ver­schach­tel­te Geschich­te ein­stei­gen. Für Gele­gen­heits­le­ser, und damit als Gäs­te­klo­lek­tü­re, eig­net sich das gute Stück eher weni­ger. Man braucht schlicht etwas Zeit, um über­haupt ein­stei­gen zu kön­nen, und die Geschich­ten selbst sind auch nicht jeder­manns Geschmack.
Der Schmö­ker ist mit sei­nen mit­un­ter wit­zi­gen, aber umständ­li­chen beschrie­be­nen Geschich­ten ein mäßi­ger Beglei­ter auf unse­rem Don­ner­bal­ken und erhält folg­lich von fünf mög­li­chen Klorollen:

Koch, Anna und Axel Lilienblum — SMS von gestern Nacht * Klolektüre (08)

 Das Bes­te aus SMSvonGesternNacht.de ist eine laue Kopie von Texts from last night, mitt­ler­wei­le in drei oder vier Buch­aus­ga­ben als Rei­he ver­füg­bar. Man fin­det viel­leicht auf den ers­ten Sei­ten eine ganz wit­zi­ge Mini­ge­schich­te über Leu­te, die miss­ver­ständ­li­che und miss­ver­stan­de­ne SMS-Unterhaltungen füh­ren, aber irgend­wann zieht man bei der Lek­tü­re nicht mehr mit. Erfun­den oder real? Wen interessiert’s?
Der Schmö­ker ist mit sei­nen sel­tenst wit­zi­gen Mini-Geschichten ein mäßig unter­halt­sa­mer Beglei­ter auf unse­rem Don­ner­bal­ken, mitt­ler­wei­le dürf­ten die­je­ni­gen, die sowas inter­es­siert, ihn auch zur Genü­ge ken­nen, und erhält folg­lich von fünf mög­li­chen Klorollen:

Bauer, Patrick und Michael Ebert — Unnützes Wissen * Klolektüre (09)

Wenn Kühe zu vie­le Karot­ten essen, wird die Milch rosa.”

John Way­ne hiess eigent­lich Mari­on Morrison.”

Das Ver­bot, im Par­la­ment zu ster­ben, wur­de 2007 zum lächer­lichs­ten Gesetzt Gross­bri­tan­ni­ens gewählt”.

Das sind nur drei skur­ri­le Fak­ten aus dem 2008 erschie­nen Buch Unnüt­zes Wis­sen: 1374 skur­ri­le Fak­ten, die man nie mehr vergisst

.

Man kann pri­ma dar­in rum­schmö­kern, indem man das Buch ein­fach irgend­wo auf­macht und eine der 1374 Unsin­nig­kei­ten liest, und es ist alle­mal unter­halt­sa­mer als die Fern­seh­zeit­schrift. Lei­der hat man irgend­wann mal alle Fak­ten durch und es ver­liert kom­plett als Span­nung. Also gehört es nicht zu den Schmö­kern, die man ewig auf dem stil­len Ört­chen lie­gen las­sen kann. Nichts­des­to­trotz ist es eine pri­ma Unter­hal­tungs­lek­tü­re für das Gäs­te WC. Daher von mir von fünf Rollen:

Lesezeichen vom 4. November 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Wochen­en­de in Zürich ver­bracht, ich kom­me erst lang­sam wie­der auf Betriebstemperatur.

Felix Schwen­zel hat sich Gedan­ken gemacht, dass Blog­ger doch ihre Wer­be­links in Arti­keln deut­lich kennt­lich machen sol­len. Ich mein­te in die­sem Zusammenhang:

Ich fin­de die Ange­le­gen­heit durch­aus phi­lo­so­phisch, gera­de nach der Bericht­erstat­tung über Ama­zon in der Ver­gan­gen­heit. Man kann aus mora­li­schen Grün­den Ama­zon gar nicht ver­lin­ken und auf den klei­nen Buch­la­den um die Ecke ver­wei­sen. Man kann eben­so sagen, na zumin­dest sol­len mei­ne Leser, wenn sie schon bei Ama­zon kau­fen, über mei­nen Link dahin kom­men — das wäre dann nicht mora­lisch, son­dern bloß wirt­schaft­lich. Scheint mir aber okay zu sein. Soll­te man das kenn­zeich­nen? Wider­um: Schaut man sich an, was gewe­sen ist, ist das wohl bes­ser. Ich habe auch Leu­te aus dem Feed­Re­ader geschmis­sen, weil sie Kaf­fee­ma­schi­nen­wer­bung in Arti­keln betrie­ben haben, um an eine Kaf­fee­ma­schi­ne zu kom­men. Ich zöge­re etwas mit Twit­te­rern, die Fra­gen in Tweets wer­fen, die mit Affiliate-Links ver­knüpft sind, wobei das schlicht das­sel­be ist.

Als Expe­ri­ment habe ich die Buch­kurz­be­spre­chun­gen bei Sofaschmö­ker mit der­ar­ti­gen Links aus­ge­stat­tet und gekenn­zeich­net.

Scheiß doch auf das Leis­tungs­schutz­recht: Der Axel-Springer-Verlag arbei­tet jetzt mit Goog­le zusam­men. Viel­leicht den­ken usne­re Freun­de von der CDU mal einen Mini­mo­ment dar­über nach.

Des Fluss­kie­ses Gra­fi­keralp­träu­me.

Ulrich Horn schreibt dar­über, dass der SPD die Lokal­po­li­tik zur Archil­les­fer­se gewor­den ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ab wel­cher Inten­si­tät machen Affiliate-Links einen Blog­ar­ti­kel unglaub­wür­dig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Die Top10-Tweets des Oktobers

https://twitter.com/Psychisch_labil/status/385337330090782720

Mehr wie immer bei Anne Schüss­ler.

Seoul Timelapse 2011

Lesezeichen vom 6. November 2013

Zürich im Herbst

Am Wochen­en­de waren wir zu Besuch in der Schweiz. Und wie der Zufall es so will, haben wir auch in der Woche vor die­sem Kurz­ur­laub Kul­tur­zeit ange­schaut. Ange­prie­sen wur­de die Karl der Gro­ße und die Schweiz-Aus­stel­lung. Da wir zei­tig anka­men, noch ein paar Minu­ten übrig hat­ten und der Ein­tritt eh in unse­rer Fahr­kar­te mit drin war, wid­me­ten wir uns die­ser Zusam­men­stel­lung im Schwei­ze­ri­schen Lan­des­mu­se­um:

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Einen Blick auf die Aus­stel­lung darf man schon ver­schwen­den, aber oft­mals wur­de der Zusam­men­hang zwi­schen Karl dem Gro­ßen, den Aus­stel­lugns­stü­cken und der Schweiz nicht deut­lich. Irgend­was schien grö­ßer gemacht wer­den zu wol­len. Wie auch immer, wir ver­schwan­den wie­der und pro­me­nier­ten durch die Innenstadt:

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Man muss sich schon expli­zit ein­groo­ven auf Zürich. Wenn man sich so wie wir blind­links ins gemen­ge stürzt sieht man nur teue­re Ein­kaufs­lä­den und Prei­se. Und irgend­wie denkt man die gan­ze Zeit, das alles gäbe es daheim eh bil­li­ger, wie­so also den Blick ver­wei­len las­sen, wenn die beson­de­ren Hin­gu­cker in den Schau­fens­tern ausbleiben?

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Aber farb­lich ist Zürich recht hübsch in die­sem Herbst und die sich durch Zürich zie­hen­de Lim­mat har­mo­niert dazu ganz vortrefflich:

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Wir waren dann dann auch noch bereit, der Munk-Ausstellung eine Chan­ce zu geben.

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Aller­dings waren da wie­der die­se Ein­tritts­prei­se auf Züri­cher Niveau. Wir ver­scho­ben den Besuch einer Munk-Ausstellung für’s Erste.

Tags dar­auf ver­such­ten wir es noch ein­mal mit der Kunst. Die­ses Mal mit dem Muse­um Riet­berg. Aus­ge­stellt wur­den die teu­ers­ten, zeit­ge­nös­si­schen asia­ti­schen Künst­ler, die wir all­ersamt nicht kann­ten. Daher wird­me­ten wir uns zunächst der blei­ben­den Aus­stel­lung. Und dort zeig­te sich, dass man in der Schweiz wohl doch über so etwas wie Humor verfügen. 

Wie bei die­ser Zusam­men­stel­lung zum Beispiel:

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Unter die­sem Schau­kas­ten steht geschrie­ben, was wir hier sehen. Ganz rechts sehen sie die Mas­ke eines Dämons. In der Mit­te, wenn Sie ihren Blick mal dort hin rich­ten, sehen sie die Mas­ke eines Dämons. Das links da ist ein alter Mann.

Stand da so. Muss man glau­ben. Auch bei die­sen eck­bu­si­gen Tiere-auf-dem-Kopf-Trägerinnen hat­ten die Deko­ra­teu­re sohl ihren Spaß, den­ke ich. 

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Wie­so zielt sonst die link­te auf die rech­te und die rech­te sinkt getrof­fen in sich?

Ver­wirrt und belus­tigt zogen wir wie­der von Dan­nen und namen einen preis­lich akzep­ta­blen durch Mikro­wel­le auf­ge­wärm­ten Snack in der Metzger- und Wurs­te­rei Zgrag­gen zu uns:

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Der gemei­ne Züri­cher schau­te sich der­weil das Auf­ein­an­der­tref­fen von Ruder­mann­schaf­ten der Uni und der Tech­ni­schen Hoch­schu­le an.

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Oder man ver­speist mit­ge­brach­te Brot­zei­ten am Züri­see. Auch ne Möglichkeit.

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