Guten Morgen

Morgenkaffee

Katha­ri­na Batz darüber, wieso man seinen Führerschein bess­er nicht mit sich führt — dann kann er auch nicht einge­sackt wer­den. Allerd­ings wird man bei ein­er Kon­trolle dann wahrschein­lich zu Fuß weit­er müssen.

Christoph Süß macht ger­ade bezüglich der Kan­z­lerin­nen­handyaf­färe genau das Richtige, und zwar die Aus­sagen der CDU-Poli­tik­er aus dem ver­gan­genen Som­mer aneine­nan­der­schrauben:

Und während ich mir die Frage stelle: Ist jet­zt noch nicht mal so ein Totalver­sagen für die Kan­z­lerin Image schädi­gend? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Eine Runde Schmökern mit Carsten Herkenhoff

Außer Haus

Wenn ich mal in meine Heimat­stadt komme, dann miste ich gerne die Büch­er­schränke mein­er Eltern aus und stelle die an die Luft geset­zten Schmök­er in den ort­san­säs­si­gen Büch­er­schrank. Das gibt einem die Gele­gen­heit, auch dort mal reinzuschauen, ob was Mit­nehm­bares eingestellt wurde. Das ist in Ibben­büren zwar nicht son­der­lich oft der Fall, kommt aber vor.

Auf dem Sofa

Ger­ade bin ich mit Peter Buwal­das Boni­ta Avenue durch, was schon ein ziem­lich­er Akt war, weil man ein­er­seits wis­sen wollte, wohin die Geschichte steuert, ander­er­seits die Geschichte nicht allzu ein­fach geschrieben ist und mitunter run­terziehend. Für den­jeni­gen, der bei sowas mitzieht, ist dies eine sehr unter­halt­same Lek­türe. Auf die Ohren gibt’s ger­ade Thomas Manns Der Zauber­berg, gele­sen von Gert West­phal. Wun­der­bar.

Lesegeräte

Für unter­wegs habe ich meinen E-Book-Read­er, sowie mein Smart­phone. Es ist mein drit­ter E-Book-Read­er, Nr. 1 ließ ich beim Zugausteigen in Magde­burg auf dem Fen­ster­sims liegen, Nr.2 wurde im Hand­schuh­fach eines Umzug-LKW vergessen.

Ich finde E-Book-Read­er den­noch unge­mein prak­tisch, weil ich viel unter­wegs bin und nun nicht mehr dutzende Büch­er mitschleppe, die ich auch auf dem Read­er mit­nehmen kann.

Auf dem Read­er schmökere ich ger­ade in Torsten Sträters Der David ist dem Goliath sein Tod. Mich über­rascht, dass man auch ohne Sträters Vor­trag — eigentlich ist er Slam Poet oder sowas — dur­chaus bei den Geschicht­en zum Lachen geneigt ist. Ein paar Geschicht­en sind auch lahm, oft ist irgend­wie keine Tiefe da, aber für unter­wegs ist der Schmök­er ganz großar­tig. Auf meinem Handy find­et sich ger­ade Fer­di­nand von Schier­achs Ver­brechen. Das finde ich zwar moral­sich etwas ver­loren, aber beim Zah­narzt ist es eine bessere Lek­türe als die Lesezirkeldinger. Und da es sich um kurze Episo­den han­delt, kann man auch nach einem hal­ben Jahr Nicht­beach­tung wieder ein­steigen.

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