Too much information

Too much information

Dinge, die man nicht wis­sen wollte, tauchen meist dann in ein­er Unter­hal­tung auf, wenn jemand weit­erquatschen moechte, obwohl ger­ade keine inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen zur Hand sind. Oder wenn es dem­jeni­gen ein Bedürf­nis ist, jene loszuw­er­den. Oder wenn der­jenige nicht weiss, dass er für sein Gegenüber ger­ade Gren­zen ueber­schre­it­et.

Sowas passiert alle Tage. Alle Tage knirschen Men­schen mit den Zäh­nen, ver­drehen ihre Augen und kratzen sich am Hin­terkopf, weil Gesprächspart­ner in ihnen Bilder aus­lösen, die man nicht sehen wollte, die aber unweiger­lich vor dem geisti­gen Auge auf­tauchen.

Wie man sich dage­gen wehrt, scheint ein Feld zu sein, das noch kaum beack­ert wurde. Meist schweigt man, laesst seinen Blick ins Off schweifen, täuscht einen Ter­min vor oder startet spon­tan einen Hus­tan­fall.

Dieses Buch ist eine Reak­tion auf der­ar­tige Dinge. Und neben­bei erk­lärt es die Fasz­i­na­tion von Twit­ter. Wenn Sie es also leid sind, Twit­ter immer selb­st zu erk­lären — dies wäre eine Hil­f­s­mit­tel. ________________________________________________________________
Carsten Herken­hoff — Too much infor­ma­tion — Neues aus Twit­ter
ISBN 978–1-4092–4851-4

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