Guten Morgen

Morgenkaffee

Dat­en von Mil­lio­nen von Deutschen wer­den durch die Amis abge­saugt, aber das ist ja nur ein Prob­lem von Anwen­dern und amerikanis­chen Fir­men, meint CDU-Mißfelder, das ganze The­ma been­det, meint Pofal­la. Aber kaum geht’s um ihr eigenes Handy, ken­nt Angela Merkel auf ein­mal Daten­schutz.

Thomas Knüw­er hält fest, wie diverse Medi­en, darunter auch heute.de, die Süd­de­tusche Zeitung und der Tagesspiegel, auf den erfun­de­nen Trend Phub­bing rein­fie­len.

Flusskiesels Blogroll ist da, unbe­d­ingt mal drüber­schauen.

Peter Glaser stellt ein Zitat Chuck Palah­niuks her­aus:

Big Broth­er isn’t watch­ing. He’s singing and danc­ing… He’s mak­ing sure you’re always dis­tract­ed.”

– Chuck Palah­niuk

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Merkel eigentlich unter Erich nicht abge­hört wor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Too much information

Too much information

Dinge, die man nicht wis­sen wollte, tauchen meist dann in ein­er Unter­hal­tung auf, wenn jemand weit­erquatschen moechte, obwohl ger­ade keine inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen zur Hand sind. Oder wenn es dem­jeni­gen ein Bedürf­nis ist, jene loszuw­er­den. Oder wenn der­jenige nicht weiss, dass er für sein Gegenüber ger­ade Gren­zen ueber­schre­it­et.

Sowas passiert alle Tage. Alle Tage knirschen Men­schen mit den Zäh­nen, ver­drehen ihre Augen und kratzen sich am Hin­terkopf, weil Gesprächspart­ner in ihnen Bilder aus­lösen, die man nicht sehen wollte, die aber unweiger­lich vor dem geisti­gen Auge auf­tauchen.

Wie man sich dage­gen wehrt, scheint ein Feld zu sein, das noch kaum beack­ert wurde. Meist schweigt man, laesst seinen Blick ins Off schweifen, täuscht einen Ter­min vor oder startet spon­tan einen Hus­tan­fall.

Dieses Buch ist eine Reak­tion auf der­ar­tige Dinge. Und neben­bei erk­lärt es die Fasz­i­na­tion von Twit­ter. Wenn Sie es also leid sind, Twit­ter immer selb­st zu erk­lären — dies wäre eine Hil­f­s­mit­tel. ________________________________________________________________
Carsten Herken­hoff — Too much infor­ma­tion — Neues aus Twit­ter
ISBN 978–1-4092–4851-4

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