Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Archiv für den 26. Juli 2013

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Schultz, Vanes­sa Stein­metz und Chris­ti­an Teevs sehen im Aus­ver­kauf der Prints­par­te beim Axel-Springer-Verlag irgend­et­was zwi­schen Abschied vom Jour­na­lis­mus bei Sprin­ger und Unter­gang des jour­na­lis­ti­schen Abend­lan­des. Höhe­punkt ist wohl, dass sich Springer-Verlagsmanager Wie­le hin­stellt und meint, man habe die abge­sto­ße­nen Blät­ter in ein gutes neu­es Zuhau­se abge­ge­ben. Die auf­neh­men­de Funke-Mediengruppe hat­te erst vor kur­zem die West­fa­len­post aus­ge­höhlt und sitzt nun laut Micha­el Kon­ken, dem Vor­sit­zen­den des Deut­schen Jour­na­lis­ten­ver­ban­des, auf 1,5 Mrd. € Schul­den. Im Gegen­zug, so Vor­stands­chef Döpf­ner, wol­le man nun bei der “Blöd­zei­tung” und bei “Die Welt” in Jour­na­lis­mus inves­tie­ren. Ja, genau.

Evge­ny Moro­zov freut sich in der FAZ dar­über, dass die Euro­pä­er aus ihrer ver­schla­fe­nen Amerika-Gläubigkeit auf­ge­wacht sind. Das Ver­ständ­nis des Inter­nets sieht er als in den Grund­fes­ten erschüttert.

Die zustän­di­ge Staats­an­walt­schaft möch­te in Whist­leb­lo­wer Brad­ley Man­ning kei­nen Whist­leb­lo­wer sehen, son­dern einen Ver­rä­ter. Nutz­lo­ser Ver­such. Er wird wohl Mär­ty­rer werden.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat sich Sprin­ger nicht schon vor Jah­ren vom Jour­na­lis­mus ver­ab­schie­det? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 26. Juli 2013

Lesezeichen von heute

  • SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Ber­lin» Blog Archi­ve » Im Namen Axel Sprin­gers — Ex-BamS-Chef Micha­el Spreng wikrt etwas ange­fres­sen vom Zeitungs- und Zeit­schrif­ten­ab­stoß des Axel-Springer-Konzerns: “Das kann man im Rah­men der Markt­wirt­schaft alles machen, aber war­um immer noch im Namen des lei­den­schaft­li­chen Ver­le­gers Axel Sprin­ger? Kon­se­quent wäre es, auch den Namen abzu­le­gen wie einen aus­ge­latsch­ten Schuh. Die 920 Mil­lio­nen Ver­kaufs­er­lös müss­ten doch für eine Betei­li­gung an Zalan­do reichen.”
  • Ein Fun­ke springt über | weblogs.evangelisch.de — René Mar­tens inter­pre­tiert den Astoß der Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten sei­tens Axel Sprin­ger: “Lei­der macht es uns das Kar­tell­recht unmög­lich, ande­ren Ver­la­ge Zei­tun­gen abzu­kau­fen und dann syn­er­gie­ef­fekt­voll deren Mit­ar­bei­ter raus­zu­schmei­ßen, des­halb ver­kau­fen wir Zei­tun­gen an ande­re Ver­la­ge, damit die unse­re bis­he­ri­gen Mit­ar­bei­ter syn­er­gie­ef­fekt­voll raus­schmei­ßen und damit uns alle von unse­ren ernst­haf­ten Sor­gen befreien.”
  • Und ein unge­kann­tes Gefühl. — Was ich mich fra­gen möch­te, das fra­ge ich nicht. Was ich erin­nern möch­te, das erin­ne­re ich. Was ich gelernt habe mit die­ser Schü­le­rin, das bleibt. So wie die guten Momen­te, die sie mich hat wis­sen lassen.
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