Lesezeichen vom 17. April 2013

  • NSU-Opfer: »Er starb in meinen Armen« | Gesellschaft | ZEIT ONLINE — Ich war froh, als rauskam, wer die Mörder waren, auch wenn sie sich gegen­seit­ig umge­bracht haben und nicht mehr zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den kön­nen. Seit­dem hal­ten die Men­schen ihren Mund, und es kommt endlich ein wenig Ruhe in unser Leben. Es ist so merk­würdig: Es wurde ruhiger, und den­noch wurde der Schmerz heftiger.
  • Minus mal Minus ergibt Ein­sPlus: Das Dig­italk­a­nale­lend von ARD und ZDF « Ste­fan Nigge­meier — nun hat die ARD doch noch eine sinn­volle Ver­wen­dung für ihre ver­murks­ten Digi­tal­ka­näle gefun­den: Sie bie­tet an, sie zu opfern, und nutzt sie gleich­zei­tig als Pfand, um das ZDF in eine Sen­der­ehe zu zwin­gen.
  • Hon­o­rar­freie Über­set­zung – aber gerne | Rüster­weg
  • Kolumne von Mely Kiyak: Liebe Präsi­den­ten und der NSU! | Berlin­er Zeitung — Mod­er­a­torin: Wie ver­lief die Begeg­nung mit Bun­de­spräsi­dent Gauck?
    Elif Kubasik: Er hat uns für knapp zwei Stun­den ins Schloss geholt. Es gab ein Mit­tagessen. Wir wur­den vor die Presse geführt, die Fotografen durften uns fotografieren. Danach hat er sich mit bei­den Hän­den in die Luft wink­end von uns ver­ab­schiedet. Da habe ich gedacht: Sind wir jet­zt für ein Mit­tagessen gekom­men? Wenn Du mir als Staat­spräsi­dent keine Zuver­sicht geben kannst, dann brauche ich Dich nicht. Wozu hast Du uns ein­ge­laden?
    Mod­er­a­torin: Worin lag der Unter­schied zu dem Tre­f­fen mit Bun­de­spräsi­dent Wulff?
    Elif Kubasik: Der Unter­schied bestand darin, dass Chris­t­ian Wulff sich stun­den­lang Zeit für uns nahm. Er saß bei uns. Er redete mit uns, fragte wie es uns geht, was die Kinder machen. Welche Schulen sie besuchen. Wo sie arbeit­en. Er inter­essierte sich für unsere Fam­i­lien. Ein­mal weinte er, als er sprach. Er blieb bis zum Schluss und ver­ließ als Let­zter den Raum. Keine Presse. Keine Fotografen.
  • Anschlag in Boston: “Deutsch­land ist viel, viel sicher­er als die USA” | ZEIT ONLINE — Dieter Wiefel­spütz: Wenn sich her­ausstellen sollte, dass es ein ter­ror­is­tis­ch­er Anschlag war, wird das vor allem die innen­poli­tis­che Debat­te und das Kli­ma in den USA stark verän­dern. Sicher­heit wird dann ganz oben auf der Tage­sor­d­nung und in den Schlagzeilen ste­hen. Lei­der wohl auch mit all den Verz­er­run­gen, den falschen Kon­se­quen­zen und dem Pop­ulis­mus, der dort lei­der üblich ist. Auch auf die Debat­te über das Waf­fen­recht kön­nte sich der Anschlag auswirken. Das ist alles nicht gut. Und wenn wir Pech haben, wird das in Europa nachgeahmt.
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das ist natür­lich lustig: Unter Beru­fung auf den Blog von Ulrich Horn, möchte die CDU-Frak­tion in NRW von der rot-grü­nen Lan­desregierung wis­sen, weswe­gen in deren Press­eschau vom 10. April zwei Seit­en kom­plett leer gewe­sen sind.

Der bescheuert­ste Bratwurstjour­nal­is­mus­text des Tages kommt heute von den Ruhrnachricht­en:

Eine duf­tende Wolke von frisch geback­e­nen Pfannkuchen umhüllte am Mon­tagabend das Sprakel­er Heimath­aus.

denn “Erfolg liegt in guten Eier”. Ja, dann mal guter Appetit.

Friedrich Küp­pers­busch unter­sucht, ob das Wir entschei­det: [audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/086492/086492_298778.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Wir bei Lokalblät­tern eigentlich noch gegen­ge­le­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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