Lesezeichen vom 30. April 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Fluss­kie­sel bespricht Krons­berg. Prost!

Durch den Regen und den Wind, wer­de ich neben dir ste­hen blei­ben.

Wer sich auf die heu­ti­ge Kro­n­ing van de kon­ing vor­be­rei­ten möch­te, kann das mit einer Apptun.

Einen schö­nen Dank auch an den STERN für die Text­pas­sa­ge über das ers­te Coming-Out eines US-amerikanischen Bas­ket­bal­lers:

Kobe Bryant und Ex-Präsident Bill Clin­ton loben Col­lins für sei­nen Schritt.

For­scher unter­su­chen, ob man künf­tig doch eine Pil­le gegen Über­ge­wicht ein­set­zen kann.

WuV über die Medi­en­platz­ver­ga­be beim NSU-Prozess.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ob man es in unse­rer Zeit wohl noch­mal erlebt, dass ein König abge­setzt wird? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 26. April 2013

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Lesezeichen vom 26. April 2013

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Koningslied – deutsche Übersetzung: Königslied

Das offi­zi­el­le Königs­lied zur Inthro­ni­sie­rung von Prinz Willem-Alexander ist gera­de vom Kom­po­nis­ten John Ewbank nach Pro­tes­ten zurück­ge­zo­gen wor­den, aber wird wohl nicht ganz ver­schwin­den, immer­hin ist es noch Platz 1 der itunes-Charts in den Nie­der­lan­den. Daher habe ich mal eine Über­set­zung her­ge­stellt. Es wird kri­ti­siert, weil Gram­ma­tik­feh­ler im Text vor­kom­men, Meta­phern falsch ange­wen­det wer­den und die Aus­sa­ge des Lie­des unklar ist. Es hat trotz­dem was, fin­de ich.

Hier stehst du jetzt
Die­sen Moment hast du schon oft in dei­nen Träu­men gese­hen
Und hier ist er jetzt
Der Tag, von dem du wuß­test, dass er kommt, ist end­lich hier
Bist du dafür bereit?
Kann man das je wirk­lich sein?

Hier stehst du jetzt
Jeder Mensch hat eine Auf­ga­be in die­sem Leben
Alles getan, um dich vor­zu­be­rei­ten
Hier ist sie jetzt
Du denkst, dass du alles geben musst
Jeder Schritt, den du gesetzt hast, führ­te hier­her
Und schau dich um
Wir lau­fen mit dir mit

Wider den Regen und den Wind
Wer­de ich neben dir ste­hen blei­ben
Ich beschüt­ze dich vor allem, was kommt
Ich wer­de wachen, wäh­rend du schläfst
Ich behü­te dich vor dem Sturm
Siche­re dich ab, so lan­ge ich lebe

Ein Kampf, zwei Leben
Wir ste­hen für ein­an­der, nicht zu bre­chen
Eine Flag­ge, zwei Löwen
Mit­ein­an­der in der Son­ne und im Regen
Sei­te an Sei­te, Brust vor­aus
Stolz wie ein Pfau, dies ist unser Laut
Und wie klein wir auch sind
Unse­re Taten sind groß
Kom­men nicht zu Fall

Für dich, mein Kind
Für Papa, für Mama
Lau­fe für dich durch den Wind und den Regen
Und wer­de hin­ter dir ste­hen blei­ben
Ich tra­ge einen Ban­ner mit dei­nem Namen
Glau­be an dich, so lan­ge wir bestehen
Ich baue einen Deich mit mei­nen blo­ßen Hän­den
Und hal­te das Was­ser von dir weg

Lass mich wis­sen, was du träumst
Wonach dein Herz so ver­langt
Ich wer­de nicht ruhen, bis es war gewor­den ist
Und wenn du jemals vom Weg abkommst
Bin ich dei­ne Bake in der Nacht
Ich wei­se dir den Hafen in der Düs­ter­nis

Ich wer­de kämp­fen wie ein Löwe
Bis es dir an nichts mehr fehlt
Siche­re dich ab, so lan­ge ich lebe

Das W von Wil­lem
Drei Fin­ger in die Luft, macht mit, mach mit (Wdh.)
Das W von Wil­lem ist das W von uns (wij)
Ganz Oran­je steht Seit’ an Seit’
Das W von Was­ser, vor dem wir nicht wei­chen
Wir legen es tro­cken und wir bau­en Dei­che
Das W von will­kom­men in unse­rer Mit­te
Zu wel­chem Gott, du auch betest

Das W von Wil­lem (Wdh.)
Das W von wacker, Ein­topf essen
Mil­lio­nen Trai­ner, die (es) bes­ser wis­sen
Das W von immer gewin­nen wol­len
Was es auch ist, was wir begin­nen
Das W von wir sind eins mit­ein­an­der
Mit den Schul­tern neben­ein­an­der
Und so rufen wir heu­te

Wider den Regen und den Wind
wer­de ich neben dir ste­hen blei­ben
Ich beschüt­ze dich vor allem, was kommt
Ich wer­de wachen, wäh­rend du schläfst
Ich behü­te dich vor dem Sturm
Siche­re dich ab, so lan­ge ich lebe

Lass mich wis­sen, was du träumst
Wonach dein Herz so ver­langt
Ich wer­de nicht ruhen, bis es war gewor­den ist
Und wenn du jemals vom Weg abkommst
Bin ich dei­ne Bake in der Nacht
Ich wei­se dir den Hafen in der Düs­ter­nis

Ich wer­de kämp­fen wie ein Löwe
Bis es dir an nichts mehr fehlt
Siche­re dich ab, so lan­ge ich lebe (Wdh.)

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Nes­sy knipst ihre Plan­ta­ge.

Für Prä­si­dent Bush, neu­er­dings selbst in den USA für Fol­ter ver­ant­wort­lich gemacht, bekommt eine Biblio­thek gewid­met.

Der Bun­des­fi­nanz­hof rügt den Umgang mit dem Steu­er­fall Hoe­neß.

In Darm­stadt dis­ku­tie­ren Exper­ten dar­über, wie es mit dem Welt­raum­schrott wei­ter­ge­hen soll.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was sind eigent­lich gera­de wohl die span­nends­ten Welt­raum­plä­ne? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Hoeneß

Da tref­fe ich den Uli an der Wurst­brate­rei, wie er sein Würst­chen gera­de in den Senf auf der Papp­scha­le tunkt. Bestimmt wie immer, mäßig Anteil neh­mend an sei­ner Umge­bung. Und irgend­wie bleibt man doch nicht schwei­gend dane­ben ste­hen.

Alles gut?”

- “Was soll schon sein? Läuft alles.”

Naja, die Pres­se und die Staats­an­walt­schaft sitzt dir doch im Nacken. Ange­nehm ist das doch sicher­lich nicht.”

- “Ach, sowas bin ich doch gewohnt. Ich habe mich immer dar­auf ver­las­sen, selbst zu kämp­fen. Immer. Sowas scho­ckiert mich nicht son­der­lich. Und wenn man dann so gran­di­os gegen den wich­tigs­ten Fuss­ball­ver­ein der Welt gewinnt, dann bestä­tigt einen das doch. Da denkt man doch nicht an irgend­wel­che Hin­ter­zim­mer­ad­vo­ka­ten.”

Aber genau die kön­nen dir doch ans Bein pin­keln.”

- “Das ist auch nichts Neu­es. Wenn sie so lan­ge einem Ver­ein vor­ste­hen, da müs­sen sie wis­sen, wie sie mit Leu­ten umge­hen, die an ihrem Stuhl sägen. Das ist weni­ger Eitel­keit, als viel­mehr Selbst­be­haup­tung und der Erfolg zeigt, dass das im Sin­ne der Sache war.”

Und wo bleibt die Rücken­de­ckung, außer von Franz und Kal­le?”

- “Da drau­ßen wird kein Fuß­ball gespielt, der ist nur aufm Rasen. Da gibt es kei­ne Mann­de­ckung, da wird nicht abge­pfif­fen, wenn jemand dich foult. Da musst du vor­sor­gen. Schau, die Spa­ni­er waren ja vor­bil­dich, was ihre Netz­werk­ar­beit anging. Nur war die viel zu stark vom Finan­zi­el­len abhän­gig. Bei uns wir­ken zudem ande­re Kräf­te. Wir sind nicht so finanz­stark, dafür kip­pen wir nicht um, wenn eine Säu­le insta­bil ist. Und bei mir funk­tio­niert das ähn­lich.”

Das heißt, dein Ein­fluss wird nicht weni­ger, selbst wenn du fal­len soll­test?”

- “Das wer­den wir ja noch sehen.”,

sag­te Ulli, biss noch ein­mal von sei­ner gesenf­ten Brat­wurst ab, schief­te ordent­lich in sein Stoff­ta­schen­tusch, warf die gebrauch­te Papp­scha­le in den über­vol­len Müll­korb, nick­te mir bestimmt zu und schlurf­te zu sei­nem Audi rüber, den er mit sei­ner Schlüs­sel­fern­be­die­nung auf­blin­ken ließ.

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Mann, Thomas — Herr und Hund. Ein Idyll

Tho­mas Manns Dank­sa­gung an sei­nen Hund Bau­schan, der ihm viel Freu­de berei­tet. Er berich­tet von der Jagd, von Spat­zier­gän­gen und bil­der­reich den Wald, in des­sen Nähe Tho­mas Mann damals leb­te. Son­der­lich lus­tig kam mir die Geschich­te nicht vor, sie ist auch etwas sper­rig geschrie­ben, die Gewalt­an­dro­hun­gen gegen­über Tie­ren pas­sen wohl nicht mehr ganz in unse­re Zeit – aller­dings befällt einen ein wenig die Wan­der­lust.

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