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Archiv für den 17. Januar 2013

Autorengenörgel

Vea Kai­ser, Auto­rin des Romans Blas­mu­sik­pop, hat ihrem Ärger dar­über, dass ihr Buch auf einer Inter­net­sei­te, auf der Links zu ille­gal online ste­hen­den Buchern, vor­kommt, Luft gemacht. Mal­te Wel­ding stell­te den Text zur Dis­kus­si­on auf sei­ne Sei­te, wor­auf ich kri­ti­sier­te, dass es wohl nicht funk­tio­niert, den sich selbst so nen­nen­den Buch­be­frei­ern ins Gewis­sen zu reden:

Nie­mand kauft ein Buch, um die Leis­tung des Autors zu beloh­nen oder um fair zu sein. Der Scha­den bzgl. die­ses Buches kann so groß nicht sein, gemes­sen dar­an, dass er in kei­ner mir bekann­ten Ange­bots­sei­te auf­taucht. Aber immer­hin habe ich von die­sem Buch jetzt über­haupt ein­mal gehört – und das ist wes­sen Ver­dienst? Irgend­wo in die­sem Gestrüpp wird sich eine Lösung entwickeln.

Gehört habe ich davon, aber eben auch gele­sen, dass es seicht und naiv sei oder wie Sig­rid Löff­ler schreibt

Nur durch ihre alles über­rum­peln­de Erzähl­freu­de kann Vea Kai­ser die fun­da­men­ta­le Unglaub­wür­dig­keit ihrer Dorf­ge­schich­te in Schach hal­ten. Wer sich nicht wil­lig auf ihren treu­her­zi­gen Erzähl­ton ein­stim­men mag oder kann, dem wird so viel osten­ta­ti­ve Nai­vi­tät bald auf die Ner­ven gehen.

Ja, ich glau­be, da ist genau getrof­fen wor­den, was mich am Lesen sol­cher Lite­ra­tur hin­dert. Aber gut, dar­um geht’s gar nicht.

Nein, nör­geln wird nichts nut­zen, und so lan­ge das Werk nur auf einer klei­ne­ren Sei­te auf­taucht, den­ke ich nicht, dass son­der­lich vie­le Inter­net­nut­zer auf einen Kauf des Buches ver­zich­ten, nur weil ein E-Book dort kos­ten­los rum­schwirrt. Knapp 500 Sei­ten am E-Book-Reader durch­zu­kli­cken ist auch nicht gera­de ein Ver­gnü­gen, aber das mag nur mei­ne Erfah­rung sein.

Wäh­rend­des­sen unkt man in der Sze­ne, 2013 wer­de das Jahr, in dem die Bücher in die gro­ßen Anbie­ter­por­ta­le ille­gal zur Ver­fü­gung gestell­ter Musik und Fil­me auf­tau­chen, sprich: zu die­sem Main­stream auf­schlie­ßen. Das wür­de mich wun­dern, denn einer­seits dau­ert der Kon­sum von Lite­ra­tur län­ger als d

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