Guten Morgen

Morgenkaffee Jede Woche ein guter Text? Wolf­gang Mün­chau schreibt über den Tod der Ver­leger als eigentlich­er Zeitungskrise. Ulrich Horn bringt das knack­iger auf den Punkt:

Der Wan­del über­fordert die Ver­leger. […] So wenig Dig­i­tal bish­er lebens­fähig ist, so sich­er scheint Print dem Unter­gang gewei­ht.

In Süd­ko­rea hat der Präsi­dentschaftswahlkampf ange­fan­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie hoch ist eigentlich die Ver­legerar­beit­slosigkeit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Fan­gen wir doch heute ein­fach mal mit ein­er Frage an: Was kann man sich als Polizeibeamter an kör­per­lichen Über­grif­f­en leis­ten ohne aus dem Job zu fliegen? Nun, offen­sichtlich darf man einen 15jährigen fes­seln, seinen Kopf gegen die Wand schla­gen und so einen Schnei­dezahn aushauen. Kann doch mal passieren.

FDP-Chef Rösler meint, die Grü­nen seien schuld, dass die Jugendlichen von heute meinen, Leis­tung würde sich nicht mehr lohnen – nicht etwa die Erfahrung, dass man in vie­len Jobs heutzu­tage aus­ge­beutet wird. Welt­fremder kann die FDP kaum noch wer­den.

Google hat gestern ein Video veröf­fentlicht, durch das die Benutzer von Google gegen das geplante Leis­tungss­chutzrecht auf­be­gracht wer­den sollen, gegen das ger­ade auch das Max-Plack-Insti­tut für Imma­te­ri­al­güter- und Wet­tbe­werb­srecht auf­begehrt. Das wird von Google dadurch ver­sucht, dass schlicht behauptet wird, dass das LSR die Suche im Inter­net schlechthin unmöglich macht, was natür­lich Unsinn ist. Cam­pagne statt Aufk­lärung – in Deutsch­land meist ein Rohrkrepier­er.

Das BKA find­et wohl schon seit län­gerem nie­man­den, der ihnen einen Staat­stro­jan­er pro­gram­miert und annonciert nun schon auf monster.de.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann das BKA nicht mal Google fra­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee In der FAS hat­te ich Frank Schirrma­ch­ers Inter­net­dystopie ja rasch überblät­tert, andere tat­en das nicht: Fefe ruft nach ein­er frei­willi­gen Zeitungs-GEZ oder sowas, Thomas Knüw­er nimmt den Text auseinan­der.

Der alberne Stre­it von Apple gegen ein kleines deutsches Café mit Apfel im Logo ist ja immer noch akut.

Und während ich mir die Frage stelle: Wäre es so schlimm, den Jour­nal­is­mus­be­trieb mal grundät­zlich umzukrem­peln? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Ja, upsal­la, die Qual­ität­sjour­nal­is­muszeitung DIE WELT hat da wohl einen Pla­giats­fall an der Backe. Wir brauchen drin­gendst das Leis­tungss­chutzrecht für solche Zeitun­gen.

Bei Popcornpiraten.de bekommt man einen ganz guten Ein­blick in den ver­gan­genen Piraten­parteiparteitag.

Laut ein­er uni­ver­sitären Studie hat die Schließung von Megau­pload den Kinos nicht gut getan.

Und während ich mir die Frage stelle: Schützt so ein Leis­tungss­chutzrecht eigentlich auch die Ver­lage vor Autoren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Jür­gen Vielmeier schreibt über seinen Abgang bei basic think­ing und begrün­det diesen vor allem mit dem psy­chis­chen Druck, den die tägliche Arbeit an dem Blog ihm beschert hat. Ein Zaunpfahlwink darüber, auf Warn­schüsse rechtzeit­ig zu reagieren:

Bloggen ist meine Lei­den­schaft. Ich will schöne Texte schreiben, ich will etwas erre­ichen, ich will diese Gesellschaft verbessern und kann das, wie jed­er andere Men­sch, am besten, wenn ich Spaß an mein­er Arbeit habe. Kom­men­ta­toren bei Basic Think­ing haben mir diesen Spaß genom­men.

Ulrich Horn meint im Zuge des Aus’ der ftd, bei Gruner + Jahr werde nicht rechzeit­ig auf Fehler reagiert.

Liest sich alles nicht so auf­bauend. Dafür war Herr Paulsen im Schoko­laden­paradies.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es nicht wahrlich ein Glück, eine fein aus­ge­suchte Kom­men­ta­toren­schaft zu haben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Wolf­gang Mün­chau prog­nos­tiziert nicht spezial­isierten Tageszeitun­gen den Tod. Denke ich auch.

Spezial­isierung ist aber auch kein All­heilmit­tel: Die Finan­cial Times Deutsch­land, kurz ftd, wird eingestellt. Nie gele­sen.

Na, super: Face­book argu­men­tiert, dass die Strafen wegen ihrer Daten­schutzver­stöße, Jobs kauptt machen. Die schä­men sich auch vor gar nichts.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist die Zeitungskrise nicht eine Lesekrise? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeHeute gibt es was zu lesen, und nicht nur irgend­was nahezu wahl­los zusam­menge­sam­meltes wie son­st:

Bei Am Ende des Tages fragt Chris­t­ian, ob man nicht öffentlich-rechtliche Mode­blogs braucht. Zumin­d­est die Frage, ob man Mode­blog­ger nicht darauf stoßen müsste, über die Pro­duk­tion ihres Fir­lefanzes nachzu­denken, finde ich inter­es­sant.

Mar­tin Niewen­dick nimmt bei den Ruhrbaro­nen die Stel­lung­nahme des Piraten­parteipoli­tik­ers Diet­mar Schulz zu einem miss­glück­ten Tweet unter die Lupe.. Der Text kön­nte einen dazu ver­leit­en, öfters mal wieder die Ruhrbarone zu lesen.

Con­stan­tin Seibt nutzt eine schöne Stein-Meta­pher um die Ungewis­sheit eines Jour­nal­is­ten beim Schreiben bezüglich Form und Inhalt des zu Schreiben­den, also der Angst des Tor­warts vorm Elfme­ter, aufs Blatt Papi­er den Mon­i­tor zu brin­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es eigentlich schon so etwas wie Blogwachtwatch? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Die Frank­furter Rund­schau habe ich ja auch noch nie gekauft. Ich kan­nte sie nur als lokales Konkur­renzblatt der FAZ, insofern sym­pa­thisch. Lutz Hachmeis­ter hält sie sog­ar seit dem Aufkom­men der taz für abgelöst.

Der Kaliban bestätigt, was ich nach der Wer­beankündi­gung über die Sat1-Serie “Schw­er ver­liebt” schon dachte: Fette, die keinen abkriegen-Lästerkost für Unter­be­lichtete. Ganz groß, Sat1, ganz groß.

Ste­fan Plöchinger schreibt, der Jour­nal­is­mus könne nur mit, nicht gegen das Inter­net beste­hen.

Und während ich mir die Frage stelle: Welche Tageszeitung, bei der es scherzt, stirbt wohl als näch­stes? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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