Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigge­meier bringt die Hirn­ris­sigkeit des Leis­tungss­chutzrechts auf den Punkt:

Wenn Ange­bote wie »Welt Online« zu zig Prozent davon leben, dass Google ihnen kosten­los Leser brin­gen (und mit diversen Tricks dafür sor­gen, dass es möglichst noch mehr wer­den), ist das legit­im. Wenn Google zu einem deut­lich kleineren Anteil davon prof­i­tiert, dass Ver­lage Inhalte pro­duzieren, nach denen Leute suchen, ist es nicht legit­im.

Fiete Ste­gers über das Scheit­ern des Face­book-Konkur­renten Dias­po­ra.

Ulrich Horn schreibt über den Ver­such des Chefredak­tuers des Han­dels­blatts, Gabor Stein­gart, den Konkur­renten ftd zu fled­dern.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man jet­zt endlich auch Tele­fon­buch­her­steller verk­la­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

So, let­ztes Guten Mor­gen vorm Urlaub, schätze ich mal.

Nach­dem Gertrud Höh­ler wegen ihrer Inter­viewab­sage bei 3sat etwas zu hören bekam, kriegt sie nun von Gerd Langguth beim Spiegel ordentlich einen vor den Latz: Ihre Betitelung Kan­zler­ber­a­terin von Hel­mut Kohl wird in Abrede gestellt sowie ihre Kri­tik­fähigkeit an Angela Merkel:

Bei Gertrud Höh­ler kann man beobacht­en, wie es ein­er an sich klu­gen Frau gelingt, aus richti­gen Beobach­tun­gen sys­tem­a­tisch falsche Schlüsse zu ziehen.

Auch für Chris­t­ian Tret­bar beim Tagesspiegel ist Höh­lers Buch eher ein Abge­sang auf Höh­ler als auf Merkel:

Nur schafft es Höh­ler, ihrer Kri­tik die Seriosität zu rauben, weil sie über­dreht. Sie spielt mit Ressen­ti­ments gegenüber Ost­deutschen, zieht Ver­gle­iche zu krim­inellen Machen­schaften, stellt Merkel in eine Ecke mit autokratis­chen Herrsch­ern und sieht Deutsch­land auf dem Weg zu einem autoritären Staat.

Marek Lieber­berg fordert ein Ende des Monopols der GEMA auf Musikrechtev­er­w­er­tung.

Dominik Rzep­ka geht der Frage nach, wie weit Transparanz in der Poli­tik sein soll, freilich – wie bei den Öff­is so üblich – ohne selb­st dazu etwas beizu­tra­gen.

Peter Paschl ging let­ztes Jahr der provozieren­den Frage nach, wie eine Welt ohne Verge­wal­ti­gung aussähe.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob mir der Sep­tem­ber noch ein paar warme Tage lässt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Anders Behring Breivik ist ger­ade zu 21 Jahren Gefäng­nis verurteilt wor­den.

Lance Arm­strong kämpft nicht weit­er gegen die Dop­ingvor­würfe gegen seine Per­son, wovon Jan Ull­rich prof­i­tieren kön­nte.

Patrick Gens­ing befasst sich mit medi­alem Kon­ser­vatismus.

Und während ich mir die Frage stelle: Hätte Ull­rich nicht eigentlich Anspruche auf Wer­begelder von Arm­strong? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich habe ger­ade, ohne dass das aktuell ist, Ali­na Bron­skys Bemerkun­gen zu Bul­gakows Meis­ter und Margheri­ta gele­sen, und bin geneigt, das Buch nochmal zu lesen.

Wolf­gang Michal spekuliert über den Zus­tand von Open Leaks, dem ange­blichen Konkur­ren­zpro­dukt zu Wik­ileaks.

Ich äußere mich ja schon länger nicht mehr unbe­d­ingt zu den Säuen, die durchs Inter­net­dorf getrieben wer­den, son­dern lese lieber kluge Bemerkun­gen von Katrin Schus­ter darüber wie man mit Kri­tik­ern umge­hen sollte und was Kri­tik­er dür­fen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie nen­nt man eigentlich wie-auch-immer hochge­hypte Blogs, die keinen eige­nen Nährw­ert mehr haben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

So, das Hochzeit­en ist vorüber, ab jet­zt wird wieder in die Hände gespuckt.

Ulrich Horn erwartet poli­tis­che Ein­flussnah­men von Fis­ch­er & Schröder zur kom­menden Bun­destagswahl, um ihren Platz in den Geschichts­büch­ern zu schmück­en.

Bei Beetle­bum hat man raus­ge­fun­den, wie man mit einem Begriff ver­sucht, die sich hinziehen­den Arbeit­en beim Bau der Elbphil­har­monie zu erk­lären.

Der Ex-Bun­des­grüßau­gust Wulff kriegt eine Gehalt­ser­höhung.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie nen­nt man eigentlich so einen 5-Tage-Som­mer? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist schon inter­es­sant, wie ziel­sich­er man bei der CDU immer in die Fet­tnäppfchen tritt: Die CDU Nieder­sach­sen ver­sorgt Wer­bezeitun­gen mit selb­st­ge­bastelte Inter­views mit Min­is­ter­präsi­dent McAl­lis­ter – aus Sorge wegen des jour­nal­is­tis­chen Som­mer­lochs, selb­stver­ständlich nicht, um kosten­lose Wahlwer­bung zu bekom­men .

Die Lavalampe kriegt einen Wohnz­im­mer­nach­fol­ger: Die regen­er­a­tive Wach­slampe.

Sash erzählt von der neuesten Posse um den Berlin­er Haupt­stadt­flughafen: Berlin­er Taxis dür­fen dort keine Fahrgäste ein­steigen lassen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer hat eigentlich erfun­den, dass man Press­esprech­er ernst nimmt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Jens Wein­re­ich, ein kri­tis­ch­er und nicht unbe­d­ingt allen­thal­ben angenehmer Sportjour­nal­ist, also im Grunde das Gegen­stück zu Wolf-Dieter-Poschmann, ist beim Deutsch­land­funk als freier Mitar­beit­er raus­ge­flo­gen. Und die Begrün­dung sollte man sich mal ein­rah­men: Weil er den Redak­tions­frieden bedro­hte. Als einzel­ner. Grandios. Aufre­gung als Tod­sünde. Willkom­men im Sportjour­nal­is­mus.

Alt, aber schön und heute erst gele­sen: Ste­fan Nigge­meier über Lanz.

Beetle­bum wird 7 und macht sich Gedanken, was wäre, wenn er statt eines Blogs damals ein Baby gezeugt hätte.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Sport­berichter­stat­tung so kri­tik­feindlich? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeIst ja schon wieder Woch­enende. Eigentlich schrieb ich ja diese Guten-Mor­gen-Rubrik um das mor­gendliche Befind­en, den klarsten mor­gendlichen Gedanken festzuhal­ten. Oder um Blog­ger zu ver­linken, denen mor­gendlich oder des Nächt­ens was durch den Kopf schwirrte. Dauernd kam aber auch Ver­lagszeugs mit rein, wird sich nicht immer ver­hin­dern lassen, denn darüber denkt man eben auch nach. Aber heute nur Blog­ger:

Jens Scholz war in Berlin und hat seine Ein­drucke in ein Film­chen gepackt.

Felix Schwen­zel räsoniert übers fast kom­men­tar­lose Ver­linken als Blogfremd­kör­p­er.

Für Annik Rubens ist ger­ade irgend­wie alles blöd.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum schreibt eigentlich kein Ver­lag eine Mor­genkolummne? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das muss man sich wirk­lich mal auf der Zunge zerge­hen lassen: Die deutsche Wirtschaft beschw­ert sich, dass deutsche Poli­tik­er zu leicht zu bestechen sind.

Na, das klingt ja mal sauber: Bun­desin­nen­min­is­ter Friedrich geht gerichtlich gegen den Gerichts­beschluss vor, der besagt, dass veröf­fentlicht wer­den müsse, welche Medail­len­vor­gaben es für Olympia gibt.

NRW hat ange­blich eine Steuer-CD gekauft, auf der auch das Doku­ment ein­er Anleitung zur Steuer­hin­terziehung der Schweiz­er Bank UBS ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Deutsch­land nun das solideste europäis­che Land mit den kor­ruptesten Poli­tik­ern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Der Serien­schreiber Jus­tus Pfaue erin­nert an Sylvia Sei­del.

Miss James präsen­tiert den neuen Song I will wait von Mum­ford & sons.

Rupert Mur­dock hat die nieder­ländis­chen Fußball­rechte für 1 Mrd. € gekauft.

In Chi­na wird berat­en, wie man die Todesstrafe für eine promi­nente poli­tik­er­frau umge­hen kön­nte.

Chrisoph Süß wun­dert sich über die Rück­endeck­ung des Bun­desin­nen­min­is­ters:

Und während ich mir die Frage stelle: Wieder­holt das ZDF eigentlich ‘Anna’? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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