Guten Morgen

Morgenkaffee

Wie durch ist eigent­lich die­se Bun­des­re­gie­rung?, um mal eine Fra­ge an den Anfang zu stel­len. Da kas­siert das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aber­mals das Wahl­recht ein und die Bun­des­re­gie­rung reagiert dar­auf mit fol­gen­dem Wort­laut:

Das Urteil bestä­tigt damit im Kern die von der christlich-liberalen Koali­ti­on getrof­fe­ne Lösung.

Nein, im Kern kri­ti­siert das Urteil die Unfä­hig­keit der Bun­des­re­gie­rung, auch drei Jah­re nach der ers­ten Ein­kas­sie­rung kein ver­fas­sungs­kon­for­mes Wahl­recht auf die Bei­ne gestellt zu bekom­men. Beim Stern unkt man schon, dass der vor­sit­zen­de Rich­ter Voß­kuh­le wegen sei­ner für die Bun­des­re­gie­rung unbe­que­men Art aufs Bun­des­prä­si­den­ten­amt weg­ge­lobt wer­den soll­te.

Netzpolitik.org ver­öf­fent­licht die Gäs­te­lis­te von Acker­mans Geburts­tags­fei­er im Bun­des­kanz­ler­amt.

Es hört sich auch merk­wür­dig an, wenn ZEIT-Herausgeber Josef Jof­fe, der Mann für’s Wir­re, im Aus­land über das Köl­ner Urteil zur Beschnei­dung spricht. Da wird dann ein­fach mal ein angeb­lich gött­li­ches Gebot über die Ver­fas­sung geho­ben und aktu­el­les Recht lächer­lich gemacht:

It is all God’s fault. “This is my covenant,” He orde­red in Gene­sis 17:10, “which ye shall keep, and thy seed after thee. Every man child among you shall be cir­cumcis­ed.” The ori­gi­nal cri­mi­nal was Abra­ham, who laid hand on him­s­elf —without ste­ri­le equip­ment, let alo­ne novo­cai­ne. Then he inflic­ted the same on his son Isaac on the eighth day after his birth, cir­ca 4,000 years ago. This is why good Chris­ti­ans cele­bra­te Jesus’ cir­cumci­si­on on New Years’ Day. […] Who wants to tang­le with the Man in Hea­ven above?

Spä­tes­tens das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Herr Jöf­fe.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Muss man heut­zu­ta­ge zum Pole­mi­sie­ren deut­scher Ver­hält­nis­se aus­län­di­sche Zei­tun­gen instru­men­ta­li­sie­ren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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