Guten Morgen

Morgenkaffee

Fra­gen über Fra­gen: Grün­der Land­tags­ab­gerd­ne­ter wird in Bay­ern von Rech­ten ange­grif­fen und die Poli­zei, die dane­ben steht, greift nicht ein?

Mei­ne Güte, Hei­ner Bie­le­feldt, wie kann man die Rechts­pro­ble­ma­tik der Beschnei­dungs­de­bat­te nur so unter den Tisch keh­ren und sie ledig­lich auf eine

teils anti­se­mi­tisch gepräg­ten Aus­gren­zungs­de­bat­te im Namen libe­ra­ler Wer­te

redu­zie­ren, wobei man die Reli­gi­ons­frei­heit zurück­stut­zen wol­le? Das hör­te sich schon mal anders an:

Bie­le­feldt zitiert Roger Wil­liams, einen Vor­kämp­fer der Reli­gi­ons­frei­heit im 17. Jahr­hun­dert in Rho­de Island, der erst die Ver­fol­gung der angli­ka­ni­schen Staats­kir­che erlitt und spä­ter die der Puri­ta­ner, die wie er des­we­gen nach Ame­ri­ka geflo­hen waren: „Reli­gi­ons­zwang ist Ver­ge­wal­ti­gung der See­le.“

Aber gut, damals ging es auch nicht um jüdi­sche Beschnei­dun­gen.

Hier ist übri­gens die Stu­die über Trau­ma­ta von Beschnit­te­nen, von der in Zei­tun­gen allent­hal­ben gere­det, die aber nie ver­linkt wird.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man sich in der Beschnei­dungs­de­bat­te sinn­voll über Pole­mik beschwe­ren, wenn man selbst dau­ernd pole­mi­siert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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