Wiedergekäutes

In Ber­lin geht heu­te die 12. re-publica zuen­de. Und wie­der geht das aus den vor­an­ge­gan­ge­ne Jah­ren abge­schrie­be­ne Gebrab­bel los, es sei ein Blog­ger­tref­fen, oder für wirk­lich Gläu­bi­ge die Leit­ver­an­stal­tung von Netz­kul­tur und Inter­net­po­li­tik. Klei­ner geht’s für man­che nicht. Eigent­lich wird dort nur Wie­der­ge­käu­tes vor­ge­tra­gen, was wohl die pas­sends­te Über­set­zung des Titels der Ver­an­stal­tung über­haupt ist: Dut­zen­de Vor­trä­ge, die es von den glei­chen Leu­ten schon gab oder inhalts­glei­che von ande­ren Per­so­nen. Und dann sit­zen vor Ort PR-linge, die irgend­was von Frei­heit im Netz in Apple-Produkte tip­pen. Ein Katho­li­ken­tag für Com­pu­ter­über­stra­pa­zie­rer. 4000 Gäs­te soll­ten nicht davon ablen­ken, dass — was heu­te ger­ne geglaubt wird — Mas­se eben nicht gleich Qua­li­tät ist.

Nur manch­mal scheint auch re-publikaniern ein Licht­lein auf­zu­ge­hen. Nach­dem sich Jacob Aug­stein wäh­rend der letzt­jäh­ri­gen Twitkrit-Lesung auf der Büh­ne über das Niveau lus­tig gemacht hat, fehlt die­se Ver­an­stal­tung nun:

https://twitter.com/#!/outist/status/198113166314577920

Also obwohl die Ver­an­stal­tung beim letz­ten Mal gut besucht war, wur­de sie — ich wür­de schät­zen aus Qua­li­täts­grün­den — nicht neu auf­ge­legt. Und das ist dann doch irgend­wie neu, zumin­dest dort.

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