Lesezeichen vom 29. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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Knöllchen

Letz­tens traf ich eine Mit­ar­bei­te­rin des Düs­sel­dor­fer Jugend­am­tes. Und da ich in mei­ner Hei­mat­stadt noch ab und an etwas von Jugend­ar­beit mit­be­kom­me, gerie­ten wir etwas ins Gespräch. Ich berich­te­te über mei­ne merk­wür­di­gen Erfah­run­gen im Umgang mit Behör­den, womit ich ihr aller­dings nichts Neu­es erzäh­len konn­te. Es sei halt bei Behör­den mit Team­work nicht weit her. Jeder wür­de für sich kämp­fen, ein ernst­haf­tes Mit­ein­an­der, nein das gäbe es nicht. Ich erzähl­te von einer Bekann­ten, die im Ruhr­ge­biet Leh­re­rin ist. Sie erzähl­te, dass sie recht­lich dazu ver­pflich­tet sei, beson­de­re Vor­komm­nis­se mit Schü­lern dort zu mel­den. Aber sie erwar­te schon nichts mehr von den Jugend­äm­tern. Egal wie blau­ge­schla­gen die Kin­der ankä­men, das Jugend­amt kön­ne nie etwas Son­der­ba­res fin­den.
Auch das ver­wun­der­te die Jugend­amts­mit­ar­bei­te­rin nicht. Bei ihr sei es so, dass sie so mit Arbeit zuge­schüt­tet wer­de, dass sie abends wegen der Din­ge Skru­pel bekä­me, die zeit­lich ein­fach nicht mehr erle­digt wer­den konn­ten. Schließ­lich stün­den da ja Men­schen­schick­sa­le einer­seits und ihre recht­li­che Eigen­ver­ant­wor­tung ande­rer­seits im Rau­me. Immer mehr habe sie das Gefühl, dass Bür­ger so abge­wim­melt wer­den sol­len, dass am bes­ten kaum noch jemand ins Jugend­amt kom­me. Das gin­ge ande­ren aber nicht anders: Wenn sie tags­über aus ihrem Büro schaue, sähe sie oft­mals ande­rer Mit­ar­bei­ter, die auf dem Flur Wein­krämp­fe bekä­men. Weil sie schlicht über­ar­bei­tet sei­en.
Ich zeig­te mich etwas ver­wun­dert, schließ­lich prah­le die Düs­sel­dor­fer Poli­tik so mit der Schul­den­frei­heit der Stadt. Der Euro­vi­si­on Song Con­test konn­te auch eben mal so finan­ziert wer­den. Düs­sel­dorf habe doch Geld. Da sag­te sie:

Für sowas nicht.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Hamish McKen­zie schreibt, dass das Han­dy­zeit­al­ter der legi­ti­me Nach­fol­ger des Web 2.0 ist.

Die Pira­ten haben erwar­tungs­ge­mäß Julia Schramm nicht zur Vor­sit­zen­den gewählt und eine Erklä­rung gegen das Leug­nen des Holo­causts abge­ge­ben.

Der SPIEGEL berich­tet, dass man bei ALDI Kun­din­nen in Aus­schnitt und unter den Rock gefilmt habe.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo sind denn bei ALDI Kame­ras, dass die unter den Rock fil­men kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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