Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Kun­sthis­torik­erin Ilar­ia Hoppe im Inter­view darüber, wieso die Kun­st im öffentlichen Raum allen gehört.

Umweltver­bände haben die Spitzenkan­di­dat­en zur NRW-Land­tagswahl gebeten, zur Frage des Kli­maschutzes und des Betriebs des Kohlekraftwerks Dat­teln Stel­lung zu nehmen.

Irgend­wie ist das neu oder? Der Tatort Thürin­gen wird öffentlich aus­geschrieben.

Zum Ehrentag: Alles Gute!

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Röttgen der erste Umwelt­min­is­ter, der aus wirtschaftlichen Grün­den für ein Kohlekraftwerk ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Knöllchen

Let­ztens traf ich eine Mitar­bei­t­erin des Düs­sel­dor­fer Jugen­damtes. Und da ich in mein­er Heimat­stadt noch ab und an etwas von Jugen­dar­beit mit­bekomme, geri­eten wir etwas ins Gespräch. Ich berichtete über meine merk­würdi­gen Erfahrun­gen im Umgang mit Behör­den, wom­it ich ihr allerd­ings nichts Neues erzählen kon­nte. Es sei halt bei Behör­den mit Team­work nicht weit her. Jed­er würde für sich kämpfen, ein ern­sthaftes Miteinan­der, nein das gäbe es nicht. Ich erzählte von ein­er Bekan­nten, die im Ruhrge­bi­et Lehrerin ist. Sie erzählte, dass sie rechtlich dazu verpflichtet sei, beson­dere Vorkomm­nisse mit Schülern dort zu melden. Aber sie erwarte schon nichts mehr von den Jugendämtern. Egal wie blaugeschla­gen die Kinder ankä­men, das Jugen­damt könne nie etwas Son­der­bares find­en.
Auch das ver­wun­derte die Jugen­damtsmi­tar­bei­t­erin nicht. Bei ihr sei es so, dass sie so mit Arbeit zugeschüt­tet werde, dass sie abends wegen der Dinge Skru­pel bekäme, die zeitlich ein­fach nicht mehr erledigt wer­den kon­nten. Schließlich stün­den da ja Men­schen­schick­sale ein­er­seits und ihre rechtliche Eigen­ver­ant­wor­tung ander­er­seits im Raume. Immer mehr habe sie das Gefühl, dass Bürg­er so abgewim­melt wer­den sollen, dass am besten kaum noch jemand ins Jugen­damt komme. Das gin­ge anderen aber nicht anders: Wenn sie tagsüber aus ihrem Büro schaue, sähe sie oft­mals ander­er Mitar­beit­er, die auf dem Flur Weinkrämpfe bekä­men. Weil sie schlicht über­ar­beit­et seien.
Ich zeigte mich etwas ver­wun­dert, schließlich prahle die Düs­sel­dor­fer Poli­tik so mit der Schulden­frei­heit der Stadt. Der Euro­vi­sion Song Con­test kon­nte auch eben mal so finanziert wer­den. Düs­sel­dorf habe doch Geld. Da sagte sie:

Für sowas nicht.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Hamish McKen­zie schreibt, dass das Handyzeital­ter der legit­ime Nach­fol­ger des Web 2.0 ist.

Die Pirat­en haben erwartungs­gemäß Julia Schramm nicht zur Vor­sitzen­den gewählt und eine Erk­lärung gegen das Leug­nen des Holo­causts abgegeben.

Der SPIEGEL berichtet, dass man bei ALDI Kundin­nen in Auss­chnitt und unter den Rock gefilmt habe.

Und während ich mir die Frage stelle: Wo sind denn bei ALDI Kam­eras, dass die unter den Rock fil­men kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ganz was Neues: Ein falsch­er Dok­tor in der CDU. Und die Kreativ­ität des Betrof­fe­nen reicht immer­hin dazu, das essen­tielle Prob­lem darin zu sehen, dass er sich selb­st ent­täuscht habe, nicht, dass ihm der Dok­tor­grad eh ent­zo­gen werde. Die Dok­torar­beit ging übri­gens, völ­lig über­raschend, über die CDU. Noch nicht ein­mal bei so einem The­ma kommt man heutzu­tage ohne Plagi­ieren aus.

Auch Klaus Stuttmann meint, dass der Shit­storm ander­er Parteien der Piraten­partei nicht schadet.

Ob Julia Schramm, die beim dieswoch­enendi­gen Piraten­parteitag in die Parteiführung gewählt wer­den möchte, ihre Kri­tisierung ger­ade Rück­en­wind ver­schafft, darf aber bezweifelt wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann Shit­stor­men ‘out’ wer­den und, wenn nicht, wenig­stens kap­i­tal­isiert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeHuch, der späteste Guten Mor­gen ever, oder bish­er jeden­falls — nur weil ich den richti­gen Knopf nicht gefun­den habe. Sei’s drum. Bei Pri­mav­era wird die Frage gestellt, ob der Pro-NRW-Recht­spop­ulist Uck­er­mann von den NSU-Mor­den gewusst habe, weil er einen Satz von Paulchen Pan­ther aus­ge­sprochen hat. Ich glaube ein­fach, dass der Satz weit ver­bre­it­et ist.

Angela Merkel denkt über einen Boykott der Fuss­ball-WM in der Ukraine nach.

Im Jüdis­chen ist es ein Brauch, den kleinen Fin­ga der Tora gegenüber hochzuheben. Man weiss aber nicht genau, wie es dazu kam.

Wenn das mal nicht viral wird: Die Grü­nen fordern ein Ver­bot von Pony-Wer­bung, meint zumin­d­est Philipp Rösler.

Und während ich mir die Frage stelle: Geht Angela denn dann zum Pub­lic View­ing? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeWolf­gang Michal schreibt, dass das anvisierte Leis­tungss­chutzrecht den eh schon sehr kurz Kom­menden eigentlichen Urhe­bern seit­ens der Ver­lage auch noch Per­sön­lichkeit­srechte ein­schränkt.

Parteifre­unde zweifeln, dass Sarkozy im Präsi­dentschaftswahlkampf noch eine Schnitte hat.

Mir ist noch gut in Erin­nerung wie Felix Schwen­zel vor kurzem darüber her­zog, dass er zwar Spiegel Online, aber ger­ade den eigentlichen Spiegel gar nicht mehr lese. Mir fliegt der Schinken zwar ab und an in die Hände, aber ich kön­nte nicht sagen, wann ich das let­zte Mal einen Spiegel gekauft hätte. Und so wie man inzwis­chen glaubt, dort Jour­nal­is­mus betreiben zu kön­nen, reizt mich auch so gar nichts dazu, wieder einen zu erwer­ben.

Wir bleiben immer noch bei der Piraten­partei, der offen­bar nicht so leicht der Saft abzu­drehen ist, wie der Shit­storm der let­zten Tage dachte: Der innen- und kul­tur­poli­tis­che Sprech­er der Berlin­er Piraten­parteifration Christo­pher Lauer geht den Berlin­er Sen­ats-Chef Björn Böh­n­ing nach dessen Kri­tik an der Piraten­partei an. Und das hört sich nicht allzu inkom­pe­tent an.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn in NRW jemand wie Christi­na Schulze Föck­ing ein Min­is­teri­um leit­en soll, wieso sollte das nie­mand bei den Pirat­en kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee In Berlin wer­den Pro-Acta-Demon­stran­ten gesucht — gegen Bezahlung ver­ste­ht sich.

Kon­stan­tin Klein betreibt kein Blog mehr, so wie es früher ver­standen wurde, son­den ein Tage­buch.

Stef­fi Lemke hat übrin­gens noch auf meine Kri­tik an ihrer Hal­tung reagiert, indem sie mich als Mit­glied der Piraten­partei iden­ti­fiziert — solche Leute sind ein­fach bess­er angreif­bar — und die Kri­tik an ihrer Kri­tik­weise vom Tisch wedelt, indem sie — sich inzwis­chen dif­famiert füh­lend — sagt, worum es eigentlich geht. Kri­tik gar nicht an sich ran­lassen ist ja auch so ein Poli­tik­erge­baren. Gut, sie ver­weist noch auf meine Anfrage, wo denn stünde, dass die Piraten­partei “sagt” Sitzblock­aden bei Demos seien ver­boten etc. auf ein Doku­ment, in dem aus­drück­lich ste­ht, dass dies keine Stel­lung­nahme der Piraten­partei ist. Brüller!

Einen Shit­storm der Etablierten nen­nt Jasper von Altenbock­um die REak­tion der Grü­nen.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind die Pirat­en denn gar nich­ta nders angreif­bar?? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Wie es aussieht, wenn eine Partei Frack­sausen vor dem Erfolg der Piraten­partei bekommt, sieht man ganz gut im Blog der Grü­nen-Geschäfts­führerin Stef­fi Lemke: Da wird unter dem Vor­wand der Für­sorge alles durch Hören­sagen Wahrgenommene plaka­tiv der “Bun­despartei” ange­lastet und hin­ter­her behauptet, man befände sich noch nicht im Wahlkampf­modus. Dabei dro­ht den Grü­nen in NRW bei der dort anste­hen­den, kleinen Bun­destagswahl die Regierungs­beteili­gung ver­loren zu gehen, wenn die Piraten­partei stark in den Land­tag einzieht.

Wo wir ger­ade bei krud­er Wahrnehmung von Poli­tik­ern sind: Merkel will das Betreu­ungs­geld mit aller Macht ein­führen, weil die Eltern in den aller­meis­ten Fällen tun, was für die Kinder gut ist. Lange keinen Kon­takt mehr zur Basis gehabt.

Beim fluter gibt es ein aktuelles Inter­view mit Johannes Wilms zur Präsi­dentschaftswahl in Frankre­ich.

Und während ich mir die Frage stelle: Was sagt eigentlich ger­ade Frau von der Leyen als Betreu­ungs­geldgeg­ner­in zur neuen Leitlin­ie der Kan­z­lerin? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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