Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Archiv für den 9. März 2012

Wulffs Abgang

Ich muss­te schon lachen, als ich ges­tern kurz in die Ver­ab­schie­dung Chris­ti­an Wullfs als Bun­des­prä­si­dent im Form des Gro­ßen Zap­fen­streichs rein­ge­schaut, und all die Vuvu­zelas, die Wullf-Gegner laut­stark trö­te­ten, gehört habe. Lus­tig fin­de ich aber auch, dass Mar­tin Son­ne­born mit einer Klein­ka­pel­le da war, die “Wer soll das bezah­len?” spielte:

Guten Morgen

MorgenkaffeeZu Wulffs Abgang habe ich ja schon in der Frü­he was gepos­tet, kom­men wir zu einem ande­ren nicht son­der­lich belieb­ten Poli­ti­ker: FDP-Chef Rös­ler ist ges­tern auf der Cebit getor­tet wor­den, aber nur mit einem Stück­chen Tor­te. Für eine 2%-Partei ist eine gan­ze Tor­te wohl zuviel. Die Akti­on wur­de qua­si sogar auf Twit­ter angekündigt:

Apro­pos Rös­ler: Der woll­te ja auf dem Ticket, Frö­sche wer­den ver­kocht, wenn man die Tem­pe­ra­tur des Was­sers, in dem sie sit­zen, lang­sam erhöht, sur­fen. Dem hält die FAZ entgegen:

Zum Schluss noch ein Blick in die Welt­po­li­tik: Der Schul­den­schnitt Grie­chen­lands scheint zu funk­tio­nie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist man heut­zu­ta­ge schon ein erfolg­rei­cher Poli­ti­ker, wenn man weder betor­tet noch bevu­vu­zelat wird? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Tumblingerstraße

Romain Segaud — Timtom

Lesezeichen vom 9. März 2012

Die Nachtgeschichten von heute

  • WAZ Recher­che­blog » Blog Archi­ve » Die Mafia steht in Hagen — Die Mafia in Deutsch­land ist fast unsicht­bar. Sie ver­hüllt ihr Gesicht, ist inter­es­siert an Geld­wä­sche, Dro­gen­schmug­gel und Ruhe. Denn nur wenn es rund­her­um ruhig ist, kann sie auch han­deln. Nur sel­ten, wenn sie mor­det, zeigt sie ihre bru­ta­le Frat­ze. | von David Schra­ven und Gesa Wicke
  • Heldt bezeich­net Schieds­rich­ter als Papp­na­sen | Der­Wes­ten — Angriffs­lus­tig klär­te der Trai­ner den hol­län­di­schen Jour­na­lis­ten anschlie­ßend noch auf: „Weißt du wie das in Deutsch­land genannt wird? Eine Schwal­be.“ Selbst des­sen Ein­wand, „wenn die Deut­schen die Schwal­be nicht erfun­den hät­ten“ kon­ter­te Ste­vens mit „dann hät­ten die Nie­der­län­der sie nicht kopiert“.
  • New Yor­ker Tage­buch von 1968 : Carl Weiss­ner: Die Aben­teu­er von Trash­man : Neu im Laden : fluter.de — Carl Weiss­ner, der am 24. Janu­ar 2012 mit 71 Jah­ren starb, war vie­les: Autor, Her­aus­ge­ber, Lite­ra­tur­agent, Über­set­zer, Freund unzäh­li­ger Schrift­stel­ler und Künst­ler. Sei­ne eige­ne schrift­stel­le­ri­sche Kar­rie­re stell­te er sein Leben lang in den Schat­ten der von ihm geför­der­ten Beat­poe­ten. Ende 2011 erschien mit “Die Aben­teu­er von Trash­man”, sei­nem New Yor­ker “Nacht­jour­nal” von 1968, Weiss­ners erst zwei­te Buch­ver­öf­fent­li­chung in deut­scher Sprache.
  • TV-Show: “Inter­views vor der Hin­rich­tung” | Gesell­schaft | ZEIT ONLINE — Eine Talk-Show, die der Abschre­ckung die­nen soll: Regel­mä­ßig inter­viewt ein chi­ne­si­scher Pro­vinz­sen­der zum Tode ver­ur­teil­te Ver­bre­cher kurz vor ihrer Hinrichtung.
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