Guten Morgen

Morgenkaffee

Bosch besucht die Provinz, namentlich Itzehoe, wobei etwas untergeht, dass jede Stadt irgendwo trist wirkt, wenn man sozial nicht eingebunden ist.

Philip Banse redet mit Wolfgang Michal (Carta.info) und Johnny Häusler (Spreeblick.com) über das aktuelle Verhältnis von Bloggosphäre und Printmedien. Etwas langatmig, wobei ich Häusler gefühlt darin zustimme, dass Blogs sich auf bestimmte Themen konzentrieren sollten, wenn die Printmedien immer flacher werden und da alles abgrasen.

Julia Smirnova erklärt, wieso russische Künstler wie Anna Netrebko die Kandidatur Putins unterstützen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird es angesichts wenig Nachkommender wohl mal ein Blogrevival geben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Recker Aschermittwochsreden

André Elshoff hat da mal einen sehr interessanten Beitrag auf mazztv vom politischen Aschermittwoch in Recke gemacht. Und ja, McAllister ist rhetorisch gut in Schuss, das kann man nicht bestreiten. Laumann ist schon etwas erregt, kommt damit aber an. Bei näherer Betrachtung zeigen sich Widersprüche.

Denn Laumann betont, dass die CDU im Gegesatz zu der FDP und den Grünen nie eine Klientelpartei gewesen sei, was bei einer Partei die so eindeutig für ihre christliche Klientel einsteht doch eine etwas beschmunzelbare Darstellung zu sein scheint. Andererseits hatte McAllister ja gerade davon geredet, dass er mehr über die Mittelschicht, quasi die Leistungsbringer, in unserem Land reden wolle.

Zur Mittelschicht gehören nach Angaben der CDU diejenigen, die 40.000€ brutto, das sind 2.000€ netto monatlich zur Verfügung haben. Wenn in Recke nur die geklatscht hätten, die dazu gehören, dann hätten deutlich weniger geklatscht.

Dagegen kann man nun einwenden, dass McAllister all diejenigen, die nicht Hartz-IV beziehen als Mittelschicht bezeichnet, was widerum eine Überzeuchnung von Problemfeldern darstellt. Und wenn er nur die Mittelschicht als „normale Leute“ bezeichnet, sind wohl die anderen die Nichtnormalen. Populismus auf Kosten von Randgruppen – so genau wollte in Recke dann wohl niemand hinhören.

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