Lesezeichen vom 3. Februar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

  • CSU-Mitglied hält Vor­trag bei NPD-Veranstaltung — sueddeutsche.de — Für die Christ­so­zia­len, die sich schon lan­ge für ein Ver­bot der rechts­ex­tre­men Par­tei stark­ma­chen, ist das ein Desas­ter. Die Lan­des­lei­tung droht dem Münch­ner mit Kon­se­quen­zen.
  • Immu­ni­tät bei Nazi-Kriegsverbrechen — Erfolg für Deutsch­land im Ent­schä­di­gungs­streit mit Ita­li­en — sueddeutsche.de — Das Urteil in Den Haag been­det einen lan­ge wäh­ren­den Streit zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik und Ita­li­en: Pri­vat­per­so­nen dür­fen vor aus­län­di­schen Gerich­ten kei­ne Kla­gen gegen einen ande­ren Staat erhe­ben. Somit genießt Deutsch­land Immu­ni­tät bei Nazi-Kriegsverbrechen.
  • Face­book geht an die Bör­se : Die Angst vor der neu­en Inter­net­bla­se — Tages­spie­gel — Bei Face­book waren pri­va­te Inves­to­ren bis­lang bereit, hohe Prei­se zu bezah­len. Immer wie­der kauf­ten sie klei­ne Tei­le an dem Unter­neh­men, jedes Mal wur­de der Gesamt­wert des sozia­len Netz­werks noch höher als zuvor ein­ge­schätzt. Es flie­ßen wie­der Mil­li­ar­den in Inter­net­un­ter­neh­men. Man­che Ana­lys­ten war­nen schon, dass sich wie­der eine Bla­se auf­baue wie in den Zei­ten der New Eco­no­my vor zehn Jah­ren. Mit bis zu 100 Mil­li­ar­den Dol­lar sei Face­book zwar hoch bewer­tet, meint Kau­manns. „Bewer­tun­gen sind aber immer eine Wet­te auf die Zukunft“, sagt er. „Und die Per­spek­ti­ven sind sicher­lich nicht schlecht.“ Denn trotz der 845 Mil­li­on Nut­zer gebe es noch gro­ße Wachs­tums­mög­lich­kei­ten in bevöl­ke­rungs­rei­chen Län­dern wie Bra­si­li­en, Indi­en, Russ­land oder Chi­na. Mar­kus Frie­bel, Ana­lyst bei Inde­pen­dent Rese­arch, ver­weist dar­auf, dass Face­book sehr pro­fi­ta­bel arbei­te. „Von daher kann man hier auch kei­nen Ver­gleich zie­hen mit der New-Economy-Blase um die Jahr­tau­send­wen­de“, sagt er.

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