Christopher Hitchens (1949–2011)

Chris­to­pher Hit­chens ist an Krebs gestor­ben. Hit­chens ist in den USA als Reli­gi­ons­kri­ti­ker bekannt gewor­den, was einer­seits an sei­ner pole­mi­schen Art lag und ande­rer­seits an der Angriffs­flä­che, die Reli­gi­on in der schwär­me­ri­schen Art, wie sie in den USA zu Tage tritt, bie­tet. Hier mal ein län­ge­rer Film mit sei­nen Kol­le­gen Richard Daw­kins, Dani­el Den­nett und Sam Har­ris.

Zwar ist Hit­chens in den USA sehr bekannt, so wie er aller­dings Reli­gi­ons­kri­tik betrieb, konn­te ich mit ihm aller­dings nie etwas anfan­gen kön­nen. Die gan­ze Schie­ne, d.h. die Kri­ti­ken Hit­chens, Daw­kins, Den­netts und Har­ris’, ist nur eine Cover­ver­si­on von Fried­rich Nietz­sche: Das wüten­de Anpran­gern der auf ihre aber­gläu­bi­schen Ritua­le redu­zier­te Reli­gi­on. Im glei­chen Atem­zug behaup­tet man dann, man kön­ne reli­giö­se Fra­gen durch Natur­wis­sen­schaft klä­ren, wodurch man schlicht nur den Teu­fel mit dem Beel­ze­bu­ben aus­zu­trei­ben ver­sucht: Reli­gi­on ist nicht statt Natur­wis­sen­schaft ange­legt wor­den.

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Nach­ruf von Chris­to­pher Buck­ley

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2 Kommentare

    1. Da er sei­ne poli­ti­sche Hal­tung auch von sei­nen reli­giö­sen Ansich­ten abhän­gig macht, wür­de ich ja schon mal fra­gen wol­len, inwie­fern hier eine Redu­zie­rung besteht ;-).

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