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Die Nachtgeschichten von heute

  • The real Mas­ter of Pho­to­shop — Runk­en­suppe |
  • Zweit­er Tag Haushalt — BILD schießt Abge­ord­neten ab. — blog von Ker­sten Artus, MdHB | BILD hat Tjarks vielmehr gezielt abgeschossen — das war kein Schnapp­schuss. Erst vor zwei Wochen lief stun­den­lang ein BILD-Fotograf durch den Ple­narsaal und fotografierte uns in allen möglichen Sit­u­a­tio­nen. Er lichtete auch leere Bankrei­hen ab. Er knip­ste vom Balkon herunter mit dem dick­sten Objek­tiv, das er zur Ver­fü­gung hat­te — und zielte genau in den Schoß divers­er Abge­ord­neter und auf ihr Pult. Er lichtete auch ab, was auf Note­books flim­merte. Wie lange hat das Blatt darauf gewartet, bis es endlich eine Optik hat­te, mit der sich eine schiefe Geschichte präsen­tieren lässt?
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Guten Morgen

Morgenkaffee Inzwis­chen ist auch Gut­ten­bergs Ortsvere­in nicht mehr ganz so gut auf ihn zu sprechen. Damit ist fraglich, ob er ihn nochmal als Kan­di­dat­en für den Bun­destag auf­stellt.

Im Arbeits­markt scheint die Krise noch nicht anzukom­men, aber die Zahlen sind auch etwas unklar.

Das Küchen­ra­dio ist zum 5. Geburt­stag von neunetz.com gegan­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Gut­ten­berg eigentlich ger­ade arbeit­s­los? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gut­ten­berg spin­nt weit­er an sein­er Dok­toraf­färengeschichte, die genau­so unglaub­würdig daher kommt wie, ja, naja, wie eben immer bei Gut­ten­berg: Die Uni habe sich ihm gegenüber so ver­hal­ten, wie sie es tat, weil sie Angst um Forschungegelder hat­te. Als ob es nie ein Pla­giat gegeben hätte.

Die FDP hat eine Klage gegen ihr Bußgeld in Höhe von 3,5 Mio. € ver­loren.

Elite-Bonds, gestern erfun­den, sind heute schon wieder Schnee des­sel­bi­gen. Auch beim Früh­stück bei Ste­fanie schaut man nicht durch die The­matik durch:

[audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2956/AU-20111128–1842-0301.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Wie tief will der Gut­ten­berg eigentlich sinken? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Die Nachtgeschichten von heute

  • What It Looks Like Inside Amazon.com |
  • Neon­azi aus Nürn­berg: Unter­ge­taucht — sueddeutsche.de | Nun inter­essiert sich sog­ar der Bun­destag bren­nend für Fälle wie den des Ger­hard Ittner. “Gibt es noch andere Recht­sex­trem­is­ten, die per Haft­be­fehl gesucht wer­den, aber nicht zu find­en sind?”, wollte etwa Wolf­gang Bos­bach (CDU) am Mon­tag von den in den Innenauss­chuss zitierten Spitzen der deutschen Sicher­heits­be­hör­den wis­sen. “Das kann ich im Moment nicht verbindlich sagen”, antwortete Heinz Fromm, der ober­ste Ver­fas­sungss­chützer des Bun­des.
  • Blomige Worte über Volksver­het­zung « Ste­fan Nigge­meier | „Bild“ benutzt den Begriff ohne Zweifel als Schimpf­wort. Und „Bild“ beze­ich­net expliz­it auch die nor­malen Bürg­er des Lan­des, nicht nur die Poli­tik­er, als „Pleite-Griechen“. Es gibt für und in „Bild“ de fac­to keine Griechen mehr, nur noch Pleite-Griechen. „Bild“ arbeit­et seit Monat­en sys­tem­a­tisch daran, dass nie­mand an griechis­che Men­schen denken soll, ohne das Wort Pleite mitzu­denken.
  • Die Großen Brüder von INDECT | Tele­po­lis | Die Kri­tik am EU-Sicher­heits­forschung­spro­gramm konzen­tri­ert sich auf das Pro­jekt INDECT. Zeit, dass sich das ändert. Denn bei Großpro­jek­ten wie PERSEUS und Co. geht es nicht nur um Überwachung, son­dern auch um die Mobil­isierung der Forschung für die europäis­che Rüs­tungspoli­tik.
  • Burnout ist eine Auswe­ich­di­ag­nose” — SPIEGEL ONLINE | Wenn von Burnout gesprochen wird, liegen sehr häu­fig alle Kri­te­rien ein­er depres­siv­en Erkrankung vor. Burnout meint oft nichts anderes als eine Depres­sion, und das ist eine ernst zu nehmende psy­chis­che Erkrankung, oft sog­ar eine lebens­bedrohliche. Burnout klingt vielle­icht bess­er. Aber ich halte es für gefährlich, von Burnout statt von Depres­sion zu sprechen. Das stiftet nur Ver­wirrung.
  • Niedeck­en nach Schla­gan­fall: “Es war wirk­lich eng” — SPIEGEL ONLINE | Ger­ade noch mal gut gegan­gen: Anfang Novem­ber erlitt Wolf­gang Niedeck­en, 60, Sänger der Köl­ner Band BAP, einen Schla­gan­fall. Mit dem SPIEGEL sprachen er und seine Frau Tina nun erst­mals über die drama­tis­chen Stun­den nach der Ent­deck­ung des Blut­gerinnsels — und das Wun­der sein­er schnellen Gene­sung.
  • holy fruit sal­ad!: Woh­nungs­los |
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Guten Morgen

MorgenkaffeeKatrin Schus­ter fragt, weswe­gen man Geis­tesin­sti­tute in Deutsch­land nicht ein­fach schließt, wenn sie ihre Absol­ven­ten nur in Demü­ti­gung und Aus­beu­tung führen.

Der Baden-Würtemm­berg­er Volk­sentscheid ist für den Bau von Stuttgart 21 aus­ge­fall­en.

Wil­fried Schmick­ler fragt sich, was man dieses Jahr denn inter­es­santes ver­schenken kön­nte:

[audio:http://medien.wdr.de/m/1322467882/radio/wdr2kabarett/wdr2kabarett_schmickler_20111128_1050.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Weswe­gen haben die Schwaben den Map­pus eigentlich abgewählt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Giovanni di Lorenzos Altherrengespräche

Erst hat er ein Inter­view-Buch mit Hel­mut Schmidt veröf­fentlicht, nun kommt eins mit Ex-Bun­desvertei­di­gungsmin­is­ter Gut­ten­berg: Gio­van­ni di Loren­zo etabliert sich als erste Adresse für Poli­tik­erge­spräche auf Home­sto­ry-Niveau. Man weiß gar nicht, ob man das gut oder schlecht find­en sollte.

In der aktuellen Aus­gabe der ZEIT find­et sich ein dur­chaus imposantes mehr­seit­iges Inter­view di Loren­zos mit Gut­ten­berg [Zusam­men­fas­sung]. Es soll den Ex-Min­is­ter reha­bil­i­tieren, so lange noch etwas von seinem ein­sti­gen medi­alen Schein auf ihn fall­en kann. Das kann man zumin­d­est dem Inter­viewten ankrei­den. Beim Inter­view­er sieht das allerd­ings anders aus: Schon bei seinen Anmerkun­gen zu den Schmidt-Inter­views hob er immer wieder her­aus, was für ein Stil der ganzen Laberei innewohnte: Wie Hel­mut Schmidt durchs Haus kommt, wie er raucht, wie er Pausen macht. Di Loren­zos Auf­gabe bei diesen Inter­views ist nur eine: Die Rede unter­stützen­des Rezip­ieren. Es ist kein Stre­it­ge­spräch, kein Diskurs auf gle­ich­er Höhe, son­dern immer nur ein Ver­such auf die ver­meintliche Höhe zu sprin­gen. Es ist das Cof­fee & Cig­a­rettes des Feuil­leton, ein Alther­renge­spräch, dessen einzige Ambi­tion das Reflek­tier­twer­den ist. Irgend­wie ver­wun­der­lich, dass sich noch nie­mand bei der BUNTE beschw­ert hat, dass ihr Konzept so plump abgekupfert wird.

Das­selbe Strick­muster wen­det di Loren­zo bei Gut­ten­berg an: Den Pla­gia­tor reden lassen, ein paar Ein­wände, aber nicht zu viele, es soll ja kein Stre­it­ge­spräch wer­den. Di Loren­zo entwick­elt keine eigene Posi­tion, spielt zumin­d­est nicht den intellek­tuellen Gesprächs­ge­gen­part, und da stellt sich eigentlich schon die Frage: Was soll das Ganze? Kann die Loren­zo nicht anders? Hat er nur sein Blatt im Auge, das nun erste Adresse für Poli­tik­er­home­sto­ries von rechts wie links ist? Das wäre ohne Frage schon ein gewiss­es Pfund für die ZEIT.

Aber wenn man nun ein­mal das Inter­view mit Gut­ten­berg kri­tisch beäugt, kann man eben auch fest­stellen: Gut­ten­berg alleine kann das Gespräch nicht son­der­lich inter­es­sant gestal­ten: Plumpe Behaup­tun­gen, aber auch keine ern­sthaft bemerkenswerten Pro­voka­tio­nen. Keine rheotrische Finesse, nur ein Kon­tern-ins-Off auf Zwis­chenbe­merkun­gen von di Loren­zo. Keine Größe, keine poli­tis­che Stel­lung­nahme, die erhel­lend ist. Lang­weilig ist das Gerede.

Das Inter­view zeigt: Gut­ten­berg strahlt nicht. Zumin­d­est nicht ohne die Schein­wer­fer der Medi­en. Und vielle­icht sollte man di Loren­zo für diese Darstel­lung schon wieder dankbar sein.
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Eine Inter­viewan­frage des Deutsch­landra­dios über die Rolle der ZEIT beim Relaunch Gut­ten­bergs lehnte di Loren­zo nach Angaben des Deutsch­landra­dios ab. || Ulrich Horn sieht die Sache ähn­lich.

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