Lesezeichen vom 06.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Mal­te Wel­ding über Apple Pro­duk­te — Als ich vor fünf Jah­ren zum ers­ten Mal in der Spreeblick-Konzernzentrale war, rede­ten wir über Beam­te, Dro­gen, Beam­ten­dro­gen und dass ich ja mal was für Spree­blick schrei­ben kön­ne. Als ich nach 24 Minu­ten wie­der ging, sag­te John­ny, zum ers­ten Mal von sei­nem Rech­ner auf­bli­ckend: „Kauf dir doch noch ein Mac­Book.“
  • Süd­west: Urteil: Staats­ge­richts­hof: EnBW-Kauf war ver­fas­sungs­wid­rig — badische-zeitung.de — Die frü­he­re schwarz-gelbe Lan­des­re­gie­rung hat mit dem Ein­stieg beim Ener­gie­ver­sor­ger EnBW gegen die Ver­fas­sung ver­sto­ßen. Das hat der Staats­ge­richts­hof in Stutt­gart ent­schie­den. Was wird jetzt aus Ex-Finanzminister Wil­li Stä­che­le?
  • Klimaretter.info — Stutt­gart 21: Bau­ar­bei­ten gestoppt — Klimaretter.info — Der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Württemberg hat der Bahn in einem Eil­be­schluss unter­sagt, die Bau­ar­bei­ten am Grund­was­ser­ma­nage­ment für Stutt­gart 21 wei­ter zu betrei­ben. Die Bahn hat­te ihre Bau­plä­ne in einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren geän­dert, das kei­ne Betei­li­gung der Öffent­lich­keit und der Umwelt­ver­bän­de vor­sieht. Nach Ansicht des BUND ist eine der­ar­ti­ge Plan­än­de­rung nicht mit einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren mög­lich und benö­tigt einen erneu­ten Plan­fest­stel­lungs­be­schluss.
  • Klimaretter.info — E-Books kön­nen Kli­ma schüt­zen — Klimaretter.info — Die Her­stel­lung von zehn Büchern mit durch­schnitt­lich 200 A5-Seiten ver­ur­sa­che etwa elf Kilo­gramm Koh­len­di­oxid. Wenn Recy­cling­pa­pier zum Ein­satz kommt, ver­bes­sert sich die Bilanz auf neun Kilo­gramm. Dem­nach müss­te man auf einem Lese­ge­rät — wäh­rend sei­ner durch­schnitt­li­chen Lebens­dau­er — etwa 25 Bücher lesen, um auf eine posi­ti­ve Kli­ma­bi­lanz zu kom­men.
  • Alt­kanz­ler Hel­mut Schmidt: Ver­ste­hen Sie das, Herr Schmidt? | Poli­tik | ZEIT ONLINE — Schmidt: Wenn die­ser Staat vor­über­ge­hend zah­lungs­un­fä­hig wür­de, dann wäre das für die Grie­chen und für alle ande­ren Euro­pä­er ein gro­ßes Unglück, aber kein exis­ten­zi­ell gefähr­den­des Unglück. Das gilt sowohl für die wirt­schaft­li­chen als auch die poli­ti­schen Fol­gen eines sol­chen Bank­rotts. Die poli­ti­schen Fol­gen wür­den mög­li­cher­wei­se noch schwe­rer wie­gen, denn es könn­te der Ein­druck ent­ste­hen, dass es um die Soli­da­ri­tät unter den Euro­pä­ern noch viel schlech­ter bestellt ist, als wir uns das in den letz­ten Jah­ren vor­ge­stellt haben. Das Ver­trau­en in die Gemein­schaft der 27 Mit­glie­der wür­de wei­ter schwin­den. Die­ser poli­ti­sche Preis wäre zu hoch. Des­halb müs­sen die Staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on Grie­chen­land hel­fen.
  • Text of Ste­ve Jobs’ Com­men­ce­ment address (2005) — ‘You’ve got to find what you love’ — This is a pre­pa­red text of the Com­men­ce­ment address deli­ve­r­ed by Ste­ve Jobs, CEO of Apple Com­pu­ter and of Pixar Ani­ma­ti­on Stu­di­os, on June 12, 2005.
  • Ste­ve Jobs, 1955 – 2011 | Epi­cen­ter | Wired.com — It had taken a while for the world to rea­li­ze what an ama­zing trea­su­re Ste­ve Jobs was. But Jobs knew it all along. That was part of what was so unusu­al about him. From at least the time he was a teen­ager, Jobs had a frea­kish chutz­pah. At age 13, he cal­led up the head of HP and cajo­led him into giving Jobs free com­pu­ter chips. It was part of a lifelong pat­tern of set­ting and ful­fil­ling astro­no­mi­c­al stan­dards. Throug­hout his care­er, he was fearless in his deman­ds. He kicked asi­de the hoops that ever­yo­ne else had to nego­tia­te and strai­ght­for­ward­ly and bra­zen­ly pur­sued what he wan­ted. When he got what he wan­ted — some­thing that occur­red with asto­nis­hing fre­quen­cy — he accep­ted it as his bir­th­right.
  • Pira­ten­par­tei: “Sie errei­chen nicht die brei­te Gesell­schaft” | ZEIT ONLINE — bei den Pira­ten domi­nie­ren jun­ge, bes­ser gebil­de­te Män­ner. Ver­gleich­bar ist auch die urba­ne Struk­tur im alter­na­ti­ven Milieu. Aber die Grü­nen hat­ten von Beginn an eine gefes­tig­te­re ideo­lo­gi­sche und poli­ti­sche Posi­ti­on und deck­ten mit der Öko­lo­gie einen brei­te­ren poli­ti­schen Bereich ab als die Pira­ten es jetzt tun. Mit ihrem Sam­mel­su­ri­um von all­ge­mei­nen poli­ti­schen Posi­tio­nen und der sehr star­ken Fokus­sie­rung auf das Web errei­chen sie die Brei­te der Gesell­schaft grund­sätz­lich nicht.
  • Die­se Lie­der sind in dei­nem Land ver­füg­bar 2 « Mal­te Wel­ding
  • Staats­an­walt­schaft ermit­telt schlam­pig — Kun­de ver­prü­gelt und fast ver­ur­teilt — sueddeutsche.de — Weil sie ihn für einen Dieb hal­ten, schla­gen Mit­ar­bei­ter eines Münch­ner Super­markts einen Kun­den kran­ken­haus­reif und zei­gen ihn dann auch noch an. Die Staats­an­walt­schaft glaubt den Tätern — und bei­na­he wird Abdul M. auch noch zum Opfer schlam­pi­ger Ermitt­lun­gen.
  • Pofal­la und die gro­ße Wel­le | Post von Horn — Vor die­ser Wel­le von Kri­tik erscheint der CDU-Abgeordnete Bos­bach als net­ter Mensch, dem übel mit­ge­spielt wur­de. Dabei soll­te sich Bos­bach über Pofal­la Atta­cke nicht wun­dern. Ein wenig hat er sie schon her­aus­ge­for­dert. Er beschränk­te sich näm­lich nicht dar­auf, sei­ne ableh­nen­de Hal­tung zur Aus­wei­tung des Euro-Rettungsschirms zu Pro­to­koll zu geben.

    Viel­mehr nutz­te er über Wochen jede Gele­gen­heit, sei­ne abwei­chen­de Auf­fas­sung öffent­lich zu pro­pa­gie­ren und sich selbst zu pro­fi­lie­ren. Das pro­vo­zier­te vie­le in sei­ner Frak­ti­on. Nicht weni­ge neh­men ihm das rich­tig übel, behal­ten ihre Kri­tik aber für sich. Bos­bachs Ver­hal­ten ent­schul­digt Pofal­las Atta­cke natür­lich nicht.

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2 Kommentare

  1. Die Her­stel­lung von zehn Büchern mit durch­schnitt­lich 200 A5-Seiten ver­ur­sa­che etwa elf Kilo­gramm Koh­len­di­oxid. …

    … und die Ser­ver “leben” von Luft und Lie­be. Die nöti­ge Indus­trie hin­ter dem Pro­dukt wird oft ver­ges­sen.
    Ich wie­ge gera­de Dru­cker­tin­te gegen Sel­te­ne Erden auf.

    1. Ja, stimmt schon. Irgend­wie sind sol­che Berech­nun­gen eigent­lich kom­plett albern, weil irgend­wann nie­mand mehr den Über­blick hat, was woge­gen ver­rech­net wer­den soll. Ich mag mei­nen E-book-reader aller­dings, und “erspa­re” mir durch­aus den einen oder ande­ren Buch­kauf.

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