Lesezeichen vom 19.09.2011

Die Nachtgeschichten für heute

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Adnation wird fremdvermarktet

Bei solchen Nachricht­en spürt man ja gle­ich schon, wie Don Alphon­so die Tippfin­gerchen juck­en wer­den: Adna­tion, die in großem Stil Wer­bung in Blogs ver­mark­ten woll­ten, wer­den nun sel­ber ver­mark­tet. Damit hat man die dahin­ter­steck­ende Idee wohl ein­fach aufgegeben, wieso son­st sollte man die eigene Beute abgeben?

Durch den Zusam­men­schluss mit mokono wer­den die adna­tion-Blogs Teil eines europaweit­en Net­zw­erks und damit für Wer­be­treibende noch inter­es­san­ter.

meint John­ny Haeusler in ein­er Art Werbe­sprech. Und der klang auch schon mal deut­lich überzeu­gen­der, wenn er etwas erk­lären wollte. Denn dass die Adna­tion-Blogs, von denen viele gar nicht mehr Wer­bung schal­ten oder gar nicht mehr aktiv sind, in der Masse der­art inter­es­sant sind, darf bezweifelt wer­den. Auf den weni­gen Blogs, die da erfol­gre­ich laufen, wird die Wer­bev­er­mak­tung nun halt abgegeben. Neue Blogs wer­den sich Adna­tion wohl kaum anschließen. So wenig wie zusät­zlich über Adna­tion Kun­den aquiri­ert wer­den.
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kress.de
Mokono ver­mark­tet Adna­tion. John­ny Haeusler: “Kon­nten das nicht mehr leis­ten”

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Nach der einiger­maßen von SPD gewonnenen Wahl des Berlin­er Abge­ord­neten­haus­es hält Herib­ert Prantl einen Kan­zlerkan­di­dat­en Wow­ere­it den­noch für keine gute Wahl:

Es ist schon bemerkenswert: Das Gefühl, dass sich nichts bewegt, führt in der Stadt Berlin zur Bestä­ti­gung des Amtsin­hab­ers; Wow­ere­it verun­sichert nicht, weil er nichts bewegt. In der Repub­lik aber ist es anders. Da erzeugt das Gefühl, dass Verän­derung endlich ein Konzept braucht, einen Wind of Change. Noch nie hat man in der Mitte ein­er Leg­is­latur eine so abgewirtschaftete Bun­desregierung erlebt.

Das sehen SPD-Linke anders. Die monothe­ma­tis­che Piraten­partei sind sprach­los über ihren Erfolg. Die Recht­en sauer. Der­weil ist in der FDP ein Hauen und Stechen aus­ge­brochen.

In Ital­ien wer­den ger­ade abge­hörte Tele­fonate Berlus­co­nis mit seinen Gespielin­nen veröf­fentlicht.

Christoph Süß beschäftigt die Euroschuldenkrise:

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Und während ich mir die Frage stelle: Wer kippt als erstes in der FDP? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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