Lesezeichen vom 30.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • CDU-Abwe­ich­ler bei Euro-Abstim­mung: Bra­vo, Bos­bach! | STERN.DE — Es ist nicht nur ver­wun­der­lich, wie die Partei mit dem großen “C” im Parteina­men mit ihrem Abge­ord­neten Wolf­gang Bos­bach umspringt. Man muss das unmissver­ständlich benen­nen: Es ist eine poli­tis­che und men­schliche Sauerei. Die CDU-Vor­sitzende Angela Merkel müsste eigentlich all jenen öffentlich wider­sprechen, die Bos­bach in den stillen Winkeln des Bun­destages als treu- und charak­ter­losen Kar­ri­eris­ten schmähen. Und er hätte auch ein schützen­des Wort der Führung der Unions­frak­tion ver­di­ent.
  • 24.09.2011: Smarte Stre­ber mit Sko­r­but (Tageszeitung Neues Deutsch­land) — Das Wichtig­ste sind den Pirat­en Trans­parenz und direk­te Demokratie, gern auch tech­nisch auf dem neuesten Stand, mit Inter­net. Sie wollen nichts Bes­timmtes, Haupt­sache, »der Bürg­er« (Andreas Baum) stimmt darüber ab. In diesem Punkt erweisen sich Pirat­en als echte Lib­erale: Sie brauchen in Sach­fra­gen wed­er Ahnung noch Mei­n­ung zu haben. Der Markt, ach nee, »der Bürg­er« wird’s schon richt­en. In der Welt der Tech­nokrat­en gibt es keine unter­schiedlichen, gar wider­sprechen­den Inter­essen, son­dern nur objek­tive, also logisch und tech­nisch richtige Lösun­gen. Wovon man nicht pro­gram­mieren kann, darüber soll man schweigen. Die Pirat­en sind eine Partei von Sys­tem-Admin­is­tra­toren.
  • Jacob Aug­stein: Wie schön die Kan­z­lerin säuseln kann! — SPIEGEL ONLINE — Die Deutschen sind der Mei­n­ung, es sei ein Europa der großen Konz­erne. Da liegen sie nicht so falsch. Ein Europa des sozialen Aus­gle­ichs wird es kün­ftig noch weniger sein: Aus­ter­ität heißt das Stich­wort — Sparsamkeit. Das klingt nach Autorität. Und das passt. Um den Euro zu ret­ten, wer­den sich die Staat­en noch schlanker sparen müssen — oder sie erhöhen die Steuern.
    Der Verteilungskampf wird härter. In der Ver­gan­gen­heit ist er nicht zugun­sten der Bürg­er entsch­ieden wor­den. Son­dern zugun­sten der Konz­erne.
    Das hätte Jauch alles fra­gen kön­nen. Es liegt allerd­ings die Ver­mu­tung nahe, dass er der beliebteste Mod­er­a­tor des Lan­des ist, weil er solche Fra­gen nicht stellt.
  • The Adven­tures of Huck­le­ber­ry Finn’ — Remov­ing the N Word from Huck Finn: Top 10 Cen­sored Books — TIME — As pub­lish­ers print a new ver­sion of Mark Twain’s clas­sic ‘The Adven­tures of Huck­le­ber­ry Finn’ with­out racial slurs, TIME takes a look at oth­er books that have been bowd­ler­ized
  • Nokia-Werkss­chließung in Rumänien: “Das klingt wie 2008 in Bochum” — SPIEGEL ONLINE — So sehr sich die Par­al­le­len zur Werkss­chließung in Bochum vor drei Jahren auch auf­drän­gen: Dem Konz­ern geht es heute wesentlich schlechter.
  • Wolf­gang Michal zum Tode Robin Mey­er-Luchts: “…dass uns allen CARTA als Plat­tform fehlt” — CARTA — Ich wün­schte, Robin, Du hättest noch län­gere Zeit innege­hal­ten und über das Erre­ichte nachgedacht. Bei Tat­jana und deinem Kind wärst Du sich­er zur Ruhe gekom­men. Uns allen bleibt nun, sein Pro­jekt in seinem Sinne weit­erzuführen.
  • Euro-Rebellen — Lam­mert muss Redezeit für Abwe­ich­ler erzwin­gen — Berlin­er Mor­gen­post
Weiterlesen

Kauderwelsch

In jed­er Fam­i­lie gibt es doch so den einen Onkel, der etwas merk­würdig ist. Der bei Kaf­fee und Kuchen stört, wo man doch ger­ade so ein­hel­lig beisam­men sitzt. Der pein­liche Sachen vom Stapel lässt, wo aller immer so ver­schämt ins Off ver­suchen zu guck­en. Dessen The­ma man schle­u­nigst über­labern möchte.

Bei den Nach­barn mein­er Oma war das früher deren alter Opa. Der stand immer im Vor­garten und hat von dort aus das Welt­geschehen kri­tisiert, immer in der Hoff­nung, aber auch etwas wehmütig, auf eine bessere Zeit: “Unter Adolf hätte es sowas nicht gegeben.” Sowas wie junge Mäd­chen in Jeans, laut fußball­tre­tende Knirb­se, nicht­grüßende Spatziergänger, knat­ternde Mofas, schreiende Schulkinder auf dem Weg zum Bus, Män­ner, die voll­bepackt ihren nicht­stra­gen­den Frauen hin­ter­her­laufen, Türken. So ziem­lich alles, was an Men­schlichem die Straße rauf und runter kam.

Dabei war Adolf nur das Syn­onym für Kon­ser­v­a­tiv­ität. Das Sosein der Alten, das Unflex­i­ble, das Sich-nicht-mehr-ändern-wollen, die Vertei­di­gung der eige­nen Entwick­lung, unkri­tisier­bar ein­gelullt in den Gedanken, der Adolf hätte lediglich für all das ges­tanden. Wenn’s reg­nete wurde der Opa reinge­holt, so wie man den Son­nen­schirm rein­holt. Er wurde aber auch reinge­holt, wenn er für zu viel Auf­se­hen unter den Nach­barn sorgte. Man möchte eben nicht zu sehr Dorf­tratschthe­ma sein.

Bei der CDU ist so ein alter Opa der Siegfried Kaud­er. Natür­lich darf ein jed­er auch dort seine eigene Mei­n­ung haben. Inwieweit er sie bre­it­treten darf, wird aber schon noch kon­trol­liert. Kon­trol­liert, nicht gemobbt, das ist der CDU wichtig. So eine Mei­n­ung kann ja dur­chaus nüt­zlich sein, schließlich gibt es diverse Mei­n­un­gen in der CDU. Irgendwen wird man da schon bedi­enen.

Nun muss der Sig­gi wohl im Vor­garten ges­tanden haben und junge Men­schen kamen vor­bei. Die hat­ten sowas gemacht, wie ihre Mofas frisieren. Und, oh, wie ist der Sig­gi da ener­gisch gewor­den. Welch Frefeltat. Welch Unge­zo­gen­heit. Das muss ver­boten wer­den, streng­stens. Da muss man mit Härte range­hen. Damit die das mal ler­nen. Härte und Strenge, nicht die neu­mod­erne Tätschelver­we­ich­lichung. Das war schon früher gut so. Aus uns ist ja schließlich auch was gewor­den. Sowas brüllte der da im Vor­garten.

Da kamen dann ganz fix die Doro raus und der Peter und haben den Opa reinge­holt: Nee, nee, das ist jet­zt nur ne Einzelmei­n­ung, die hat wed­er ne Mehrheit in unserem Haus, noch wird das ern­sthaft mit­ge­tra­gen, was der da im Vor­garten so raus­posaunt hat. Alles wieder gut, wir sind noch zurech­nungs­fähig.

Wo käme man da auch hin, wenn man jeden in der CDU ernst nehmen würde.

Weiterlesen

Guten Morgen

Morgenkaffee Wolf­gang Michal ver­ab­schiedet Robin Mey­er-Lucht auf carta.info. Speku­la­tio­nen über die Todesur­sache wer­den so ein Ende gemacht. Man schaut den Men­schen immer nur vor den Kopf, es liegt an ihnen, sich zu öff­nen. Das gilt ger­ade für intellek­tuelle Köpfe.

Rück­trittsempfehlung mit dem Zaunpfahl: Die ARD-Sendung Panora­ma hat gestern Abend gepflegtes Sil­vana-Bash­ing hin­gelegt: Die Vorzeige­frau der FDP hat auch nach der vor 2 Jahren aufgekomme­nen Kri­tik über ihre Fehlzeit­en im EU-Par­la­ment, nichts unter­nom­men, um ern­sthaft im EU-Par­la­ment mitzuar­beit­en, so der Unter­ton der Sendung.

Der Pop­kul­tur­junkie hat während des Bun­desvi­sion Song Con­tests geblog­gt. Finde ich gut, erspart einem das Anschauen der Sendung.

Und während ich mir die Frage stelle: Merkt die FDP irgend­wann, dass ihr größtes Prob­lem die Außen­darstel­lung der eige­nen Leute ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Lesezeichen vom 29.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

Weiterlesen

Guten Morgen

MorgenkaffeeManch­mal kommt man mit dem Fazial­palmieren kaum noch hin­ter­her: CDU-MdB Siegfried Kaud­er hat ein Two-Strikes-Mod­ell vorgeschla­gen, dass Inter­ne­tan­wen­dern, die bewiesen­er­maßen im Inter­net gegen gel­tendes Recht ver­stoßen haben, den Inter­net­zu­gang sper­ren soll. Nun haben die Pirat­en Kaud­er darauf hin gewiesen, dass seine eigene Inter­net­seite voll von Ver­stößen gegen das Urhe­ber­recht ist und schla­gen vor, er solle doch mal mit gutem Beispiel voran gehen und sich seine Inter­net­zugänge sper­ren lassen.

Kel­ly Schom­burg hat bei den Protesten auf der Wall Street mit­gemacht und berichtet über ihre Kon­fronta­tion mit der Polizei.

Sven K. scheint auf dem Word­camp zu sein. Jeden­falls ver­sorgt er seine Leser mit lusti­gen Com­ic Strips.

Friedrich Küp­pers­buschs Wort der Woche ist Abwe­ich­ler:
[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/056290/056290_193738.mp3|artists=Friedrich Küp­pers­busch auf Radio Bremen|titles=Abweichler]

Und während ich mir die Frage stelle: Sind das eigentlich geplante Steil­vor­la­gen für die Pirat­en seit­ens der CDU? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Unfundierte Papstkritik von Schmidt-Salomon

Naja, so gerne ich über den Papst herziehe, hier ist Herr Schmidt-Salomon schlicht auf dem Holzweg, weil er wed­er in der philosophis­chen Natur­recht­slehre, in der Men­schen­recht­slehre, noch in den Schriften des Pap­stes bele­sen zu sein scheint:

Als „krasse Geschichtsver­fälschung“ wertete Schmidt-Salomon, dass der Papst vor dem Par­la­ment behauptete, „dass die Idee der Men­schen­rechte und die Idee der Gle­ich­stel­lung aller Men­schen von der Überzeu­gung eines Schöpfer­gottes her entwick­elt wor­den sei. Denn diese Rechte mussten von säku­laren Kräften gegen den erbit­terten Wider­stand der kirch­lichen Schöp­fungs­gläu­bi­gen erstrit­ten wer­den. Über viele Jahrzehnte haben Päp­ste, Kardinäle, Bis­chöfe die Men­schen­rechte als gottes­läster­liche Selb­stan­maßung ver­dammt.

[ Kor­rek­ter Weise heißt es beim Papst: “Idee der Gle­ich­heit aller Men­schen vor dem Recht”, sprich: vor dem Gesetz. Über­haupt schon ein dick­es Ding, wenn jemand, der sich Philosoph nen­nt, “vor dem Recht” aus­lässt und mit­tels dieser Aus­las­sung einen gän­zlich anderen Gedanken ver­fol­gt. ]

Nein, das stimmt so nicht, die Men­schen­rechte haben his­torisch ihren Ursprung im christlichen Bere­ich. Nachzule­sen in Scott Gor­don Swan­sons The medieval foun­da­tions of John Locke’s the­o­ry of nat­ur­al rights: rights of sub­sis­tence and the prin­ci­ple of extreme neces­si­ty.

Ser­iöse Jour­nal­is­ten soll­ten, so Schmidt-Salomon, auch wis­sen, warum Benedikt XVI. aus­gerech­net das „Natur­recht“ zum zen­tralen The­ma sein­er Bun­destagsrede machte: „Das Insistieren auf eine natur­rechtliche Begrün­dung von Recht­snor­men hat selb­stver­ständlich nichts mit den Überzeu­gun­gen eines ‚grü­nen Pap­stes‘ zu tun, wie schlecht informierte Medi­en­leute in die Welt hin­aus­posaun­ten. Tat­säch­lich geht es hier um die ver­meintliche ‚Natür­lichkeit‘ beziehungsweise ‚Wider­natür­lichkeit‘ men­schlich­er Ver­hal­tensweisen.

Das ist auch eine falsche Fährte: Der Papst fol­gt im Natur­recht weitest­ge­hend Kant (und ger­ade nicht den alten Sit­tlichkeitspara­graphen, wie Schmidt-Salomon unter­stellt), daher auch die Nähe Ratzingers zur Philoso­phie und zum Ver­nun­ft­be­griff. Dass er zudem meint, Schwul­sein wäre gegen die Natur ist eine andere Geschichte und hat mit der philosophis­chen Her­leitung von Moral, um die es bei der Rede vom Natur­recht geht, nichts zu tun. Ratzinger und Kant unter­schei­det die Frage, warum Moral verbindlich ist. Das sei, so Ratzinger, dem Men­schen ins Herz geschrieben. Das ist mit Kant nicht zu machen.

Aktu­al­isierung
Man kön­nte übri­gens anhand der Tit­ulierung “Philosoph” meinen, dass Schmidt-Salomon wis­senschaftlich aus­ge­bilde­ter Philosoph sei. Ist er aber nicht. Er ist Päd­a­goge. Das erk­lärt einiges.

[ via ]
Weiterlesen

Guten Morgen

MorgenkaffeeDie Quandts sprechen darüber, wie ein Fernse­hfilm ihnen schmer­zlich ihre Fam­i­liengeschichte vorge­hal­ten hat.

Edmund Stoiber wird heute 70 und der Focus geht der Frage nach, wann sein Abstieg begann. Herib­ert Prantl meint, Stoiber gehe es heute bess­er als sein­er Partei.

Let­zte Woche habe ich aus Verse­hen ihn zweimal gebracht, diese Woche — ver­sprochen — sich­er nur ein­mal: Christoph Süß über Denkver­bote und Sprechge­bote:
[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/bw1XsLzS/bLQH/bLOliLioMXZhiKT1/uLoXb69zbX06/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_-QS/_-rc5Avy/110917_0903_orange_Denkverbote-und-Sprechgebote.mp3|artists=Chrsitoph Süß in Bay­ern 2|titles=Denkverbote und Sprechge­bote]

Und während ich mir die Frage stelle: Reden die Quandts jet­zt nur oder reagieren sie auch? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Guten Morgen

Morgenkaffee Fred­dy Quinn wird heute 80. Her­zlichen Glück­wun­sch!

Die Finanzkrise hat 13 Mil­lio­nen Arbeit­splätze ver­nichtet.

Beim Früh­stück bei Ste­fanie weiß man, zu wem man bei der Schei­dung von Mross und Her­tel hält:
[audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2956/AU-20110923–0521-0202.mp3|artists=NDR2 Comedy|titles=Frühstück bei Ste­fanie — Mross oder Her­tel]

Und während ich mir die Frage stelle: Wie haben eigentlich Mar­i­anne und Michael die Kurve gekriegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Lesezeichen vom 26.09.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • Rund­funk: Hilders-Krö­nung gerät MDR zum Debakel | FTD.de — Die Wahl von Bernd Hilders zum Chef des Mit­teldeutschen Rund­funks hätte rei­bungs­los über die Bühne gehen kön­nen. Doch die Wider­stände in der Anstalt gegen den Favoriten der Staatskan­zlei in Dres­den waren zu stark.
  • Oper­a­tion Machter­halt” in Rus­s­land — Wie sich Merkel von Putin veräp­peln ließ — sueddeutsche.de — Der Putin-Deal offen­bart die große Schwäche der deutschen Rus­s­land-Poli­tik.
  • 560.000 Men­schen in Deutsch­land sind inter­net­süchtig | ZDNet.de
  • Nach Stre­it mit Präsi­dent Med­wed­jew — Rus­s­lands Finanzmin­is­ter tritt zurück — sueddeutsche.de — Nach Angaben rus­sis­ch­er Nachricht­e­na­gen­turen hat­te Kudrin dem Präsi­den­ten eine ver­fehlte Haushalt­spoli­tik vorge­wor­fen. Der Staatschef erhöhe den Mil­itäre­tat auf Kosten der Aus­gaben für Bil­dung und mache Rus­s­land noch mehr abhängig vom Öl- und Gas-Export, kri­tisierte der Finanzmin­is­ter. Med­wed­jew reagierte sichtlich verärg­ert und wütend auf Kudrins Äußerun­gen. Die Äußerun­gen Kudrins seien in kein­er Weise gerecht­fer­tigt gewe­sen, kri­tisierte Med­wedew. Im zen­tral­rus­sis­chen Wol­gograd, dem früheren Stal­in­grad, kam es am Mon­tag vor laufend­en Kam­eras zu einem hitzi­gen Wort­ge­fecht zwis­chen Präsi­dent und Finanzmin­is­ter: “Nie­mand darf Diszi­plin und Unterord­nung aufkündi­gen”, fuhr Med­wed­jew Kudrin an. “Wenn Sie, Alex­ej Leonid­ow­itsch, mit dem Kurs des Präsi­den­ten nicht ein­ver­standen sind, gibt es nur eine Entschei­dung, und die ken­nen Sie: zurück­zutreten.”
  • 61: Form­spring Answers (The ones in eng­lish, cause i fuck­ing hate these dumb ques­tions) « Alter­na­tiv­en — Mit die dümm­sten Fra­gen auf Form­spring sind die „Form­spring ques­tions of the day“ bzw. die englis­chen Fra­gen all­ge­mein. Früher habe ich sie stets sofort gelöscht, doch vor ein paar Monat­en habe ich begonnen sie zu beant­worten, bis­sig und in miesem Englisch, mit Dro­gen, Nut­ten und Mord.
  • Face­book: Hol Dir Deine Dat­en! | G! — gutjahr’s blog — Mit Time­line hat Mark Zucker­berg die Welt ein­mal mehr vor vol­len­dete Tat­sachen gestellt: Das Fre­unde-Net­zw­erk beg­nügt sich nicht mehr mit Sta­tus­abfra­gen son­dern mutiert zum dig­i­tal­en Leben­sarchiv. Kun­st­stück – Face­book spe­ichert alles aber löscht nichts, wie Daten­ab­gle­iche jet­zt bele­gen. In diesem Blog­post zeige ich Dir, wie auch Du Ein­sicht in Deine gesam­melten Face­book-Dat­en bekommst, sozusagen der ungeschmink­ten „Sto­ry Deines Lebens“.
  • ZEIT ONLINE gewin­nt Online Jour­nal­ism Award 2011 » ZEI­TansageZEIT ONLINE hat den wichtig­sten inter­na­tionalen Preis für Online­jour­nal­is­mus gewon­nen. Das Pro­jekt “Ver­rä­ter­isches Handy: Was Vor­rats­dat­en über uns ver­rat­en” ist am Abend des 24. Sep­tem­ber in Boston mit dem Online Jour­nal­ism Award 2011 aus­geze­ich­net wor­den. Dies ist das erste Mal, dass eine Redak­tion aus Deutsch­land einen der renom­mierten Online Jour­nal­ism Awards gewon­nen hat.
  • Hoeneß und das ZDF | Post von Horn — Der Fall Breno kön­nte eine unan­genehme Wen­dung nehmen. Der Spiel­er hat offen­sichtlich seit län­ger­er Zeit Prob­leme. Das soll sog­ar seinen Nach­barn aufge­fall­en sein. Fiel das auch dem FC Bay­ern auf? Was hat er in den ver­gan­genen Wochen getan, um dem Spiel­er zu helfen? Als Han­novers Torhüter Robert Enke Selb­st­mord beg­ing, war alle Welt bestürzt. Kaum jemand in seinem Vere­in und in der National­mannschaft hat­te bemerkt, dass er unter Depres­sio­nen litt. Damals wurde ver­mutet, es fehle im Profi-Fußball an Zuwen­dung und Für­sorge. Der DFB bemühte sich sehr, diesen Ver­dacht zu entkräften. Spiel­er, die über ihr Fußball-Dasein verzweifeln, sind schlechte Wer­ber für einen Sport, der sich der Spiel­freude ver­schrieben hat. Der Ver­band lebt von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Und davon, dass sie den Profi-Spiel­ern nacheifern. Daher kom­men die Vere­ine nicht umhin, sich um die Befind­lichkeit ihres Per­son­als zu küm­mern. Sie sind eben mehr als nur dem Erfolg verpflichtete Wirtschaft­sun­ternehmen.
  • Twit­ter / @tagesshow: Bis­chöfe über­prüfen … — das Kon­domver­bot
Weiterlesen
1 2 3 8