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  • Euro­pa­po­li­tik: Auf­stieg und Fall der Esther Sil­va­na Koch-Mehrin — Inland — Poli­tik — FAZ.NET — Für die Par­tei war der Mar­ken­ar­ti­kel Koch-Mehrin lan­ge ein gutes Geschäft. Ihre Kol­le­gen im Euro­pa­par­la­ment erweck­ten jeden­falls nie den Anschein, dass sie lie­ber von einem detail­ver­ses­se­nen Pro­gramm­ar­bei­ter geführt wür­den. Die Dele­ga­ti­ons­che­fin trug zu soli­den Wahl­er­geb­nis­sen bei, auf deren Grund­la­ge die ande­ren FDP-Abgeordneten dann ihr Spe­zia­lis­ten­tum ent­fal­ten konn­ten. Frau Koch-Mehrin selbst schien eben­falls kei­ne Nei­gung zu ver­spü­ren, ins erns­te­re Fach zu wech­seln. Um die Brüs­se­ler Pres­se küm­mer­te sie sich nicht all­zu viel, dafür war in der „Bun­ten“ oft von ihr zu lesen. Im „Stern“ führ­te sie sogar ihren nack­ten Baby­bauch vor, ohne dass das jeman­den ernst­haft stör­te. Gele­gent­lich wur­de sie als Anwär­te­rin auf Ber­li­ner Spit­zen­äm­ter genannt, wie Gene­ral­se­kre­tä­rin der Par­tei oder Bil­dungs­mi­nis­te­rin, aber das haben Ein­ge­weih­te immer für Falsch­mel­dun­gen gehal­ten.

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