Guten Morgen

Morgenkaffee

Ach wie schön: Die Kan­z­lerin wirft der FDP ein Leck­er­li hin und stellt Steuersenkun­gen in Aus­sicht. So irgend­wann vor 2013.

Had­mut Danisch befasst sich umfassend mit der Geschichte der gescheit­erten Kinder­porno-Zugangser­schwerungs­ge­set­zesini­tia­tive von Ursu­la von der Leyen. Von der Leyen und ihre Mitar­beit­er gin­gen damals

irrtüm­lich davon aus, daß das gesamte Inter­net – und das wurde auch expliz­it so gesagt – auf URLs beruht, weil das eben das ist, was man beim Benutzen eines Browsers oben als Auswahlkri­teri­um wahrn­immt. Sie nah­men an, daß allem, was man im Inter­net anguck­en kann, ein-ein­deutig ein URL zuge­ord­net ist, über den man den Inhalt ein­deutig sper­ren kann. Sieht man auf ein­er Web­seite Kinder­pornos, dann ist der URL, den der Brows­er dazu oben anzeigt, genau das ein­deutige und prob­lem­lose Sper­rkri­teri­um, nah­men sie an. Und wenn man den Host­na­men sper­rt, dann damit eben ein­fch alle URLs, in denen er vorkommt.

Eva Her­man hat vor dem Bun­des­gericht­shof ihre Klage wegen falsch­er Wider­gabe ver­loren. Der BGH sagte, sie sei richtig zitiert wor­den. Da war Frau Her­man wohl vom Inhalt dessen, was sie gesagt hat, etwas über­rascht.

Das Wort der Woche für Friedrich Küp­pers­busch ist Ver­trauensfrage:

[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/050398/050398_173593.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Merkt man schon, dass es heute kürz­er hell ist als gestern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.