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  • Und es hat Boom! gemacht. « Sprech­blase — Die Anze­ichen mehren sich, dass die Blase in 12–18 Monat­en platzt. Diesen Text bitte in 18 Monat­en wieder lesen. Danke.
  • 30.04.2011: Mehr Kohle für den Staat dank Min­dest­lohn (Tageszeitung Neues Deutsch­land) — Die Friedrich­E­bert-Stiftung hat unter­suchen lassen, was der all­ge­meine geset­zliche Min­dest­lohn aus fiskalis­ch­er Sicht bedeuten würde. Ergeb­nis: Mehrein­nah­men für den Staat, und das nicht zu knapp. Gestern stellte der Autor, Volk­swirtschaftler Oliv­er Ehren­traut, in Berlin die Studie vor.
  • Süd­deutsche Zeitung” fällt auf die Wahrheit here­in at taz Haus­blog — Ach, wie stolz ist die große Süd­deutsche Zeitung auf ihre Seite drei mit ihren Vorzeigere­porta­gen. So schrieb dort am 19. April 2011 der Autor Thomas Fromm unter dem Titel “Jet­zt mal langsam” eine Riesen­re­portage über “Porsche und die Grü­nen in Baden-Würt­tem­berg”. Fromm lässt darin einen “mit­tel­ständis­chen Unternehmer” zu Wort kom­men, der viel zu sagen hat: “Die Grü­nen sind eine Partei, die mit der Autoin­dus­trie nichts am Hut hat. Die haben ein­fach kein Gefühl im Gas­fuß.” Allerd­ings war das alles kom­plett erfun­den.
  • Video-on-Demand: ARD und ZDF pla­nen Allianz gegen Youtube | FTD.de — Nutzer sollen dort gegen Gebühr oder begleit­et von Wer­bung “Qual­itätsin­halte aus 60 Jahren deutsch­er Fernse­hgeschichte” abrufen kön­nen, sagte ZDF-Inten­dant Markus Schächter am Don­ner­stag.
  • Von Math­ias Richter — Schat­ten­seite der Vollbeschäf­ti­gung — Märkische All­ge­meine — der kräftige Kon­junk­tu­rauf­schwung ist nur eine Ursache für das Abschmelzen der Arbeit­slosigkeit. Eine weit­ere ist, dass es in Deutsch­land eben weniger Men­schen im arbeits­fähi­gen Alter gibt – ökonomisch gesprochen, dass das Ange­bot auf dem Arbeits­markt sinkt. Und ein drit­ter, beson­ders beden­klich­er, ist, dass viele Leute mit­tler­weile Jobs haben, von denen sie kaum leben kön­nen. So gibt es in Bran­den­burg derzeit 65 000 Beschäftigte, die so wenig ver­di­enen, dass sie noch Hartz IV beantra­gen müssen. In der Arbeit­slosen­sta­tis­tik kom­men diese Men­schen aber nicht vor.
  • Die Alte Tante im Zukun­ft­sla­bor « Die MEDIENWOCHE — Mit NZZ Labs leis­tet sich die Neue Zürcher Zeitung seit rund zwei Monat­en eine Denk­fab­rik, die unbe­lastet vom Tages­geschäft neue Möglichkeit­en für die Zeitung im Inter­net erforschen soll. So lernt die Zeitungsredak­tion im Zukun­ft­sla­bor den Umgang mit Twit­ter, für die geplante Pay­wall leis­tet NZZ Labs wichtige Vor­bere­itungs- und Denkar­beit.
  • Daten­skan­dale: Berlin ver­schleppt Dat­en-TÜV | FTD.de — Weil er einen Hebel zur Ver­hand­lung mit der FDP braucht, trödelt Bnudesin­nen­min­is­ter Friedrich bei dem Geset­ze­sen­twurf für die Stiftung Daten­schutz. Dabei sind sich die Koali­tion­sparteien im Prinzip einig. Nach der jüng­sten Panne bei Sony drän­gelt nun auch die IT-Branche.
  • bisexualitaet.org — Liebe Bra­vo… — Du warst zwar nicht immer so vernün­ftig bei der Aufk­lärung von Jugendlichen, wenn es stimmt, was taz und SZ schreiben, aber du hast dich zum Guten gewan­delt. Hast du doch, oder? Ges­tat­te mir, dass ich sicher­heit­shal­ber mal einen Blick aufs aktuelle Heft werfe.
  • Jour­nal­ist Wolf Schnei­der im Inter­view: “Ich bin ein Kurio­sum” | Frank­furter Rund­schau — Wenn ich Zeitung lese, stoße ich immer wieder auf einen mit feuil­leton­is­tis­chem Hochmut geschriebe­nen, gram­ma­tisch kor­rek­ten, aber unendlich kom­plizierten Satz, bei dem man nach 41 Wörtern ahnt, was der Schreiber gemeint haben kön­nte. Das ist deutsches Bil­dungs­bürg­er­tum von 1912. So geht man mit Lesern nicht um. Diese Sätze schnei­de ich dann gle­ich aus und ver­wurste sie beim näch­sten Sem­i­nar als abschreck­endes Beispiel. Da kom­men mir aktuelle Beispiele für schlecht­es Deutsch immer recht.
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Taxi-Blog beschreibt Torsten mal die Para­graphen­re­it­erei, die die Polizei Tax­i­fahrern gegenüber an den Tag legt.

The edu­cater hat sich in seinem Blog mal wieder gemeldet und es ihn treiben ähn­liche Dinge um wie mich:

wie anonym muss ich wer­den, um ehrlich sein zu kön­nen?

Un’ wat mook wi vandage? Hochtied! Beim Früh­stück bei Ste­fanie freut man sich auch schon auf die heutige Ver­mäh­lung von Kate und William:

[audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2956/AU-20110429–0525-0301.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man sich in seinem Blog eigentlich nicht auch neu erfind­en? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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