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  • Caschys Blog — Fea­ture-Ver­gle­ich von bekan­nten Online­spe­icher­di­en­sten
  • For­tu­na Düs­sel­dorf 1895: Arminia Biele­feld — Fahrstuhl ins Ungewisse — Fün­fzehn Jahre und mehrere Pen­delfahrten zwis­chen Liga Eins und Zwei später kann einen schw­er ver­schulde­ten DSC nicht ein­mal mehr ein sportlich­es Wun­der vor dem Gang in die Drit­tk­las­sigkeit bewahren. Mit der Inanspruch­nahme von Mit­teln aus einem DFL-Ret­tungs­fonds und dem resul­tieren­den Punk­tabzug ist Arminia Biele­feld seit Wochen­be­ginn amtlich ver­brieft aus der Zweit­en Liga abgestiegen. „Arminia Vielegeld“ ist in Verk­lärtheit zer­flossen, denn die wirtschaftliche Not, in die der Klub nicht zulet­zt auf­grund ein­er aufwändi­gen Sta­dion­er­weiterung ger­at­en war, hat­te bere­its vor Saison­be­ginn akute Züge angenom­men. Die finanziellen Span­nun­gen entlu­den sich fol­gerichtig in einem nicht zu unter­schätzen­den Ader­lass an sportlich­er Sub­stanz. Statt Gio­van­ni Fed­eri­co oder Chris Katon­go ver­weist nun Collin Quan­er auf die meis­ten Ein­sätze im Angriff — im Vor­jahr schnürte er noch für die Reserve der Düs­sel­dor­fer For­tu­na in der Region­al­li­ga West die Schuhe.
  • 9,99 Euro für einen Liter Super­ben­zin — Welt-Chronik — derStandard.at › Panora­ma — Durch den über­höht­en Preis soll­ten die Aut­o­fahrer vom Tanken abge­hal­ten wer­den — der Super­ben­zin war knapp gewor­den, wie die Polizei berichtete. Außer­dem hängten die Betreiber Hin­weiss­childer an die Zapf­säulen. Offen­sichtlich nützte aber alles nicht: Es wurde getankt. Erst an der Kasse wurde den Kun­den offen­sichtlich bewusst, wie über­teuert der Kraft­stoff war. 200 Euro für 20 Liter bezahlte eine Frau aus Filder­stadt, ein ander­er Kunde tank­te zehn Liter in seinen Wagen.
  • Neuer Wik­ileaks-Coup: Gefan­genen­dossiers aus Guan­tá­namo veröf­fentlicht — FAZ.NET — Die Enthül­lungsplat­tform Wik­ileaks hat 779 bis­lang geheime Dossiers des Pen­tagons öffentlich gemacht, in denen Ergeb­nisse aus Ver­hören über Insassen des umstrit­te­nen amerikanis­chen Gefan­genen­lagers Guan­tá­namo fest­ge­hal­ten wer­den. Die bis­lang geheimen Schrift­sätze zeigen, dass Al Qai­da auch den Flughafen Heathrow angreifen wollte, Zyanid-Atten­tate in Ameri­ka soll­ten fol­gen.
  • Tsch­er­nobyl: Um 1.23 Uhr explodierte die Per­le der Ato­m­in­dus­trie — FAZ.NET — „Nie­mand hat­te uns vor­bere­it­et“: Der Inge­nieur Boris Stol­jartschuk schildert die Nachtschicht am 26. April 1986, in der das Atom­kraftwerk Tsch­er­nobyl zer­barst. Vier Mann arbeit­eten im Kon­troll­raum. Zwei sind heute tot. Stol­jartschuk hat über­lebt, weil er den geschützten Kon­troll­raum nicht ver­ließ.
  • Lip­pen­beken­nt­nisse zum Rechtsstaat | law blog — Um der­ar­tige Unbot­mäßigkeit schon im Vor­feld zu brechen, ret­tet sich der Chefer­mit­tler in eine, wie ich meine, unwürdi­ge und ent­lar­vende Argu­men­ta­tion. Er sagt tat­säch­lich folgendes:<br />
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    Wenn man auf den Rechtsstaat und unser Wort ver­traut, dass diese Unter­suchung nur für diesen Einzelfall benutzt wird, hätte nur der Täter einen Grund die Spe­ichel­probe zu verweigern!<br />
    <br />
    Da haben wir es. Wer etwas nicht macht, zu dem er nicht verpflichtet ist, kann eigentlich nur tatverdächtig sein. Oder, und das ist das Per­fide der Argu­men­ta­tion, er ste­ht durch seine Ver­weigerung­shal­tung zumin­d­est moralisch nicht höher als der Täter selb­st.
  • Kom­men­tar: Die Arro­ganz ara­bis­ch­er Despoten macht fas­sungs­los | tagesschau.de — Nach Tune­siens Präsi­dent Ben Ali und Ägyptens Hos­ni Mubarak ist jet­zt Ali Abdul­lah Saleh an der Rei­he, der Präsi­dent des Jemen. Er und seine Clique, die seit mehr als 30 Jahren das Land an der südlichen Spitze der ara­bis­chen Hal­binsel regel­recht zugrunde regiert haben, wollen Straf­frei­heit. Keine Ermit­tlun­gen, kein Prozess, nur dann würde er — Saleh — sein Präsi­den­te­namt nieder­legen. Eine zynis­che Bedin­gung angesichts weit mehr als 100 getöteter Demon­stran­ten, die von Salehs Sicher­heit­skräften in den ver­gan­genen Wochen ein­fach niedergemet­zelt wur­den. Men­schen, die für demokratis­che Refor­men auf die Straße gegan­gen sind. Sie haben bessere Lebens­be­din­gun­gen gefordert und diese Forderung mit ihrem Leben bezahlt.
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist je nicht so eine große frage, wie man heutzu­tage mit Kon­trol­lver­lust umge­ht — denn: Wer hat heute schon noch Kon­trolle? — son­dern eher sowas wie: Wie man mit den Massen an redun­dan­ten Infos klar kommt. Zumin­d­est gestern beim Betra­cht­en der Fernsehnachricht­en hat­te ich den Ein­druck, diese Infos hät­ten alle­samt gestern, vor zwei Wochen oder irgend­wann in den ver­gan­gen Jahren stat­tfind­en kön­nen. Die Iden­ti­fika­tion im hier und jet­zt ist manch­mal schon nicht so ein­fach.

An Ostern wird so viel ver­tankt, dass der Sprit in Deutsch­land mancherorts aus­ge­ht.

Der Papst ruft auf, weniger Gewalt in der Welt zuzu­lassen und mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

Rome hat über den Pfer­de­t­rick ein per­fek­tes Mäd­chen ken­nen gel­ernt. Immer­hin halb­wegs eine Erfol­gs­geschichte an den Feierta­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Was brin­gen einem eigentlich die täglichen Nachricht­ensendun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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