Das bisschen Restrisiko

Die CDU sieht da ger­ade der­maßen ihre Felle davon schwim­men, dass in Baden-Würt­tem­berg Min­is­terin Gön­nern solche lusti­gen Sätze raushauen muss wie Wir sind nicht die Atom­kraft-Partei. Dessen ungeachtet gibt es in der CDU weit­er­hin starke Atom­kraft­be­für­worter. Z.B. Hen­drik Wüst, der let­ztes Jahr aus per­sön­lichen Grün­den seinen NRW-Gen­er­alsekretär­sposten räu­men musste. Wüst meinte doch glatt in diesem Monat vor CDU-Mit­gliedern in Bocholt, dass derzeit eine der­ar­tige Hys­terie gegenüber Atom­kraft geschürt wer­den, dass die Leute nicht mal mehr bere­it wären, das biss­chen Restrisiko der AKW in Kauf zu nehmen. In der Prov­inz, abseits von der großen Poli­tik, macht die CDU also weit­er­hin Lob­b­yarbeit für die Atom­kraftwirtschaft.

Übri­gens, wie man angemessen mit dem Restrisiko von AKWs umge­ht, das zeigt die Schwest­er­partei CSU: Augen zu und durch!

[aus der BR-Sendung quer vom 17. März 2011]

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