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Kritischer Journalismus am Beispiel der Münchener Abendzeitung

Die Mün­che­ner Abend­zei­tung legt das Niveau sei­ner unpar­tei­ischen Poli­ti­kana­ly­se wie­der sehr tief:

Fast 550000 Men­schen haben sich inzwi­schen dar­an betei­ligt – stell­ver­tre­tend für die Mil­lio­nen Deut­schen, die sich auch in Umfra­gen Gut­ten­berg zurück­wünsch­ten.

Mal abge­se­hen, dass man den Facebook-Gefällt-mir-Knopf zum unge­woll­ten Kli­cken über­all ein­bau­en kann, dass die­se Grup­pen stark mit Fake-Accounts bestückt wer­den und kei­nes­wegs Mil­lio­nen befragt wur­den, stimmt der Satz.

Oder um es mal mit Vol­ker Pis­pers zu sagen:

Das Ein­zi­ge, was an die­sem Jour­na­lis­mus noch kri­tisch ist, ist sein Geis­tes­zu­stand.

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Die Farce der Pro-Guttenberg-Demos

Tja, das könn­te man auch schon wie­der irgend­wie für kon­se­quent hal­ten: Nach­dem Gut­ten­berg die Dis­kus­si­on um sei­ne Pla­gi­ats­ar­beit zur Far­ce hat ver­kom­men las­sen, ist das­sel­be mit den Pro-Guttenberg-Demos pas­siert, wie man hier in Ham­burg sieht:

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Pro-Guttenberg-Demonstrationen sind ges­tern dann doch eher mikrig aus­ge­fal­len. In Leip­zig war kei­ne Sau. Wenigs­tens hat­te Hen­ryk M. Bro­der sei­nen Spaß.

Bei der NZZ wirft man einen nach­sich­ti­gen Blick auf die der­zeit rekon­va­les­zie­ren­den CDU und CSU.

Die Ein­nah­me des Schmerz­mit­tels Ibo­pro­phen könn­te vor Par­kin­son schüt­zen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat die Uni­on inzwi­schen ein­ge­se­hen, dass eben kei­ne Mehr­heit der Deut­schen Gut­ten­berg ernst­haft zurück will? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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