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Knöllchen

Man muss wohl nicht die deutsche Sprache beherrschen, um Innen­min­is­ter Deutsch­lands zu wer­den: Der neue Innen­min­is­ter von der CSU meint, “Dass der Islam zu Deutsch­land gehört, ist eine Tat­sache, die sich auch aus der His­to­rie nir­gends bele­gen lässt.” Dieser Geschichts­forsch­er ist also in ein­er sein­er ersten Amt­shand­lun­gen auf eine unbelegte Tat­sache gestoßen. EINE UNBELEGTE TATSACHE! EIN UNBEWIESENER BEWEIS!

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Cre­ative com­mence licence ]

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Warum die Medienschelte von Guttenberg abstrus ist

kannitverstan

Ein Teil der Dolch­stoßle­gende von Karl-Theodor Gut­ten­berg, aka Rück­trittserk­lärung, ist ja die Medi­en­schelte. Diese besagt, dass in den let­zten Wochen im Ver­gle­ich der Berichter­stat­tung von toten Sol­dat­en in Afghanistan und der Berichter­stat­tung über das Gut­ten­bergsche Pla­giat zu wenig über die toten Sol­dat­en und zu viel über Gut­ten­berg berichtet wor­den sei. Das bedeutet, dass es für Gut­ten­berg eine sin­nvolle Ver­gle­ichs­ba­sis zwis­chen der einen und der anderen Berichter­stat­tung geben müsste.

Dieser zu Grunde liegende Gedanke ist allerd­ings Mumpitz.

Denn wäre dem so, dann müsste Gut­ten­berg denken kön­nen, dass es einen Berichter­stat­tungszu­s­tand gibt, der so ist, dass er sin­nvoll der Mei­n­ung sein kön­nte, dass die Medi­en ver­gle­ich­sweise zu wenig über sein Dok­torar­beit­spla­giat und zu viel über tote Bun­deswehrsol­dat­en bericht­en. Vom Stand­punkt Gut­ten­bergs aus ist aber über­haupt keine Berichter­stat­tung über sein Pla­giat sin­nvoll.

Daher ist die Medi­en­schelte seit­ens Gut­ten­berg abstrus.

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Erste Maßnahmen nach der Machtergreifung

Es sind jet­zt die ersten Maß­nah­men geleakt wor­den, wenn die ProGut­ten­berg-Face­book-Gruppe den Führer ihren Liebling zurück an die Macht bekommt: Die Chefredak­teure von ARD und ZDF wer­den gegen fol­gsamere Jour­nal­is­ten aus­ge­tauscht und der Dok­tor­vater von Gut­ten­berg kommt auf die Anklage­bank:

Wenn ich das richtig ver­standen habe, ist also Elmar Theveßen Gut­ten­bergs Ghost­writer. Wer hätte das gedacht .

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wolf­gang Michal bedankt sich bei Gut­ten­berg, dass er dafür gesorgt habe, dass der klas­sis­che Jour­nal­is­mus die nichtk­las­sis­chjour­nal­is­tis­chen Inter­net­be­nutzer respek­tiere.

Hoch her ging es gestern im Fernse­hen zu Gut­ten­berg bei Hart aber fair und beim wieder etwas über­forderten Markus Lanz, was man jew­eils dort nachguck­en kann. Für Gut­ten­berg wird da gerne dessen ange­blich tadel­lose Leis­tung als Vertei­di­gungsmin­is­ter ins Spiel gebracht, auch wenn das Bun­deskan­zler­amt seine Bun­deswehrreform am lieb­sten in die Tonne klop­pen würde.

Die Katholis­che Kirche will Opfern katholis­ch­er Geistlich­er und Mitar­beit­er 5.000€ plus Ther­a­piekosten zahlen.

Friedrich Küp­pers­busch küm­mert sich bei Radio Bre­men diese­Woche um den Lügen­baron: [audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/043959/043959_152139.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Wer hat denn nun was vom abge­bliche neuen Respekt des unterge­hen­den klas­sis­chen Jour­nal­is­mus’? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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