Nach der Promotionsordnung ist Guttenberg ein Täuscher

Upsala, da ist der Bayreuther Uni­ver­sität­sleitung vielle­icht doch ein Las­pus unter­laufen. Der Uni­ver­sität­spräsi­dent hat gesagt, man habe einen Vor­satz zu täuschen nicht nachgewiesen. Allerd­ings ist die Täuschung, die kein Verse­hen ist, die Grundbe­din­gung für den Entzug ein­er Dis­ser­ta­tion laut Pro­mo­tion­sor­d­nung der Rechts- und Wirtschaftswis­senschaften in Bayreuth. Man dürfte also Gut­ten­berg mit Ver­weis auf diese Entschei­dung einen Täusch­er nen­nen.

Aktu­al­isierung

Okay, das ist dann doch etwas spitzfind­i­ger. Zwar ver­weist die Uni­ver­sität in ihrer Erk­lärung auf die Pro­mo­tion­sor­d­nung und das, was dort später als Täuschung aus­gelegt wird, allerd­ings bezieht man sich zur Rück­nahme des Dok­tor­grades auf das Ver­wal­tungsver­fahrens­ge­setz, §48. Man nimmt also nur einen rechtswidri­gen Ver­wal­tungsakt zurück, der deswe­gen rechtswidrig ist, weil die Pro­mo­tion­sor­d­nung Täuschung nicht erlaubt.

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3 Kommentare

    1. Da ste­ht:

      (5) Im übri­gen richtet sich der Entzug des Dok­tor­grades nach dem Gesetz über die Führung akademis­ch­er Grade vom 7. Juni 1939 (BayB­SErgB, S. 115).

      Für diesen Fall ste­ht da allerd­ings das­selbe.

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