Was ich noch sagen wollte… zu Alternativlos

Es ist ja eigentlich schon etwas her, dass Alter­na­tiv­los zum Unwort des Jahres erko­ren wurde. Und das, worauf ich nun anspiele, habe ich schon ein­mal erwäh­nt, ich tue es aber noch ein­mal.

Die Ver­wen­dung des Wortes Alter­na­tiv­los hat eine uni­ver­sitäre Kar­riere hin­ter sich. Es hieß sozusagen dort nur anders. An der Uni­ver­sität war von Sachzwän­gen die Rede und inhaltlich war das­selbe gemeint: Eine jede Diskus­sion über einen bes­timmten Sachver­halt ist über­flüs­sig, weil es Zwänge gibt, die keine andere Entschei­dung sin­nvoll machen.

Damit wird zunächst ein­mal nur rhetorisch der Entschei­dungsvor­gang als solch­er dis­qual­i­fiziert, ohne eine sach­liche Erläuterung zu geben. Und eben das war damals zwis­chen Uni­ver­sität­sleitung und Studieren­den oder nun zwis­chen Regierung und Oppo­si­tion ein Macht­fak­tor. Es ist schon per­fide, über­haupt diese Argu­men­ta­tion­swahl zu tre­f­fen.

Ich habe damals einen Fly­er ver­fasst, der auf Inter­esse stieß und im Rück­blick ist man schon ein wenig froh darüber, dass man, wenn auch die Machtver­hält­nisse nicht stürzten, dage­gen aufge­s­tanden ist. Aber die Merkel ist ja auch noch im Amt.

[Ganz nett dazu auch die 12. Folge von Alter­na­tiv­los.]

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