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  • Medi­en­strate­gie der NPD: Gezielt provozieren, geschickt lavieren — taz.de — “Der Medi­en-Hype wird Eure Ein­trittskarte in den Land­tag sein”, schreibt Jür­gen Gansel im August 2010 an seine Kam­er­aden in Sach­sen-Anhalt. Dort bere­it­et sich die NPD auf den Land­tagswahlkampf vor. Gansel gilt als wichtiger Stratege der Partei — auch im Umgang mit der “Sys­tem­presse”, wie die NPD nicht­braune Medi­en gern nen­nt. Der NPD-Abge­ord­nete im Säch­sis­chen Land­tag ver­schickt rund 200 Kon­tak­tadressen von Jour­nal­is­ten in Ost­deutsch­land an Parteigenossen und schreibt: “Auch der let­zte Lokalredak­teur muss nun auf die Partei aufmerk­sam gemacht wer­den.” Denn was die NPD jet­zt brauche, sei eine “hof­fentlich hys­ter­ische Berichter­stat­tung”.
  • Union attack­iert im ZDF-Fernsehrat “Frontal 21” — SPIEGEL ONLINE — Am Fre­itag ver­gan­gener Woche set­zte die schwarze Mehrheit im Pro­gram­mauss­chuss Chefredak­tion mit neun zu sieben Stim­men eine Ermah­nung des Poli­tik­magazins durch. Nach Mei­n­ung der Union­spoli­tik­er hat­te die Redak­tion nicht aus­ge­wogen über Schulpoli­tik berichtet.
  • ARD-Fernsehlot­terie zahlt Lier­haus 450.000 Euro im Jahr — SPIEGEL ONLINE — … später werde es mehr.
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Was ich noch sagen wollte… zu Alternativlos

Es ist ja eigentlich schon etwas her, dass Alter­na­tiv­los zum Unwort des Jahres erko­ren wurde. Und das, worauf ich nun anspiele, habe ich schon ein­mal erwäh­nt, ich tue es aber noch ein­mal.

Die Ver­wen­dung des Wortes Alter­na­tiv­los hat eine uni­ver­sitäre Kar­riere hin­ter sich. Es hieß sozusagen dort nur anders. An der Uni­ver­sität war von Sachzwän­gen die Rede und inhaltlich war das­selbe gemeint: Eine jede Diskus­sion über einen bes­timmten Sachver­halt ist über­flüs­sig, weil es Zwänge gibt, die keine andere Entschei­dung sin­nvoll machen.

Damit wird zunächst ein­mal nur rhetorisch der Entschei­dungsvor­gang als solch­er dis­qual­i­fiziert, ohne eine sach­liche Erläuterung zu geben. Und eben das war damals zwis­chen Uni­ver­sität­sleitung und Studieren­den oder nun zwis­chen Regierung und Oppo­si­tion ein Macht­fak­tor. Es ist schon per­fide, über­haupt diese Argu­men­ta­tion­swahl zu tre­f­fen.

Ich habe damals einen Fly­er ver­fasst, der auf Inter­esse stieß und im Rück­blick ist man schon ein wenig froh darüber, dass man, wenn auch die Machtver­hält­nisse nicht stürzten, dage­gen aufge­s­tanden ist. Aber die Merkel ist ja auch noch im Amt.

[Ganz nett dazu auch die 12. Folge von Alter­na­tiv­los.]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Beim Fernsehlexikon geht das lustige Rät­sel­rat­en um die ZDF-Sendung Wet­ten, dass..?? los, nach­dem Thomas Gottschalk seinen zweit­en Abgang aus der Sendung angekündigt hat.

Fefe weist darauf hin, dass der Chef von Nokia, das dem­nächst eine starke Bindung an Microsoft einge­ht, schon begeis­tert Microsoft-Aktien sam­melt.

Heute ist Valentin­stag, natür­lich auch in Steff­is Bistro:

[audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2956/AU-20110214–0514-3801.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso hat das ZDF eigentlich nie daran ged­dacht, einen Gottschalk-Nach­fol­ger auszu­bilden? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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