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  • Unwort des Jah­res: Der schlimms­te Aus­druck ist „alter­na­tiv­los“ — FOCUS Online — Den zunächst von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel für die Grie­chen­land­hil­fe, spä­ter aber auch von ande­ren Poli­ti­kern etwa beim Pro­jekt Stutt­gart 21 ver­wen­de­ten Begriff wähl­te eine unab­hän­gi­ge Jury aus 1123 ein­ge­reich­ten Vor­schlä­gen aus. Der eme­ri­tier­te Germanistik-Professor Horst-Dieter Schlos­ser kri­ti­sier­te den Aus­druck am Diens­tag in Frank­furt am Main als sach­lich unan­ge­mes­sen. Er sug­ge­rie­re, dass es bei einem Ent­schei­dungs­pro­zess von vorn­her­ein kei­ne Alter­na­ti­ven und damit auch kei­ne Not­wen­dig­keit der Dis­kus­si­on und Argu­men­ta­ti­on gebe
  • Jetzt mit moderns­ter Tech­no­lo­gie gezielt an mir vor­bei wer­ben! | Spree­blick — Wer­bung im Netz, das behaup­ten die Anbie­ter von Werbe-Technologien, ist so effek­tiv, weil der Kun­de so trans­pa­rent ist. Wir wis­sen, was die Kun­den wol­len, ver­spre­chen sie, denn das Pro­fil eines Internet-Nutzers (auf wel­chen Sei­ten er sich bewegt, wel­che Pro­duk­te er sich ansieht) lässt ein­deu­ti­ge Rück­schlüs­se auf sei­ne Inter­es­sen und Bedürf­nis­se zu – auf wel­che die Wer­be­in­dus­trie dann gezielt ein­ge­hen kann. Das klingt plau­si­bel. Und ist in der Pra­xis nichts als Blöd­sinn.
  • Wor­tis­tik – Gesichts­buch — taz­blogs
  •  Zu Beginn sei­ner Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter… — BinaryMentalist.com — Zu Beginn sei­ner Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter zeig­te er sich mit aus­ge­brei­te­ten Armen auf dem New Yor­ker Times Squa­re. „Mir gehört die Welt“, signa­li­sier­te das Bild. Auf einem ande­ren Foto posiert er auf einer Dinosaurier-Nachbildung, sei­ne Frau Ste­pha­nie liegt zu sei­nen Füßen. Das Foto hat Gut­ten­berg inzwi­schen ver­bie­ten las­sen.
  • Spex — Maga­zin für Pop­kul­tur » »Oh how I miss you«
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Fall für Escher: Euroweb

Die Fir­ma Euro­web hat ja heu­te die Domain nerdcore.de von René Wal­ter über­nom­men. Euroweb-Geschäftsführer Chris­toph Preuß mein­te hier­zu:

Irgend­wann ist die Mes­se gele­sen. Viel­leicht wird es ein Prä­ze­denz­fall, der einen Stein ins Rol­len bringt in der Blo­go­sphä­re.

Euro­web möch­te also, dass sich die Blo­go­sphä­re mit dem The­ma Nerdcore/Euroweb aus­ein­an­der­setzt. Gut, fan­gen wir doch mal an! Wor­um geht es denn? Es geht um die Kri­tik von René Wal­ter, des­sen Inhalt auf laut Gericht unan­ge­mes­se­ne Wei­se das Han­dels­ge­bah­ren von Euro­web betrifft. Die Kri­tik stammt aus dem Jahr 2006. Dem Inhalt nach scheint die MDR-Sendung Ein Fall für Escher die Sach­la­ge nicht anders zu sehen:


[Ori­gi­nal­link zum ver­link­ten Video]

Der WDR sieht das ähn­lich.

Auch anders­wo ist die Kri­tik an Euro­web groß, und wird nur aus Angst vor Kla­gen zurück­ge­nom­men. Oder anonym ver­öf­fent­licht. Wie sol­che recht­li­chen Schrit­te dann aus­se­hen, erfährt man bei drweb.de. Viel­leicht soll­te wirk­lich mal ein Stein ins Rol­len gebracht wer­den, durch den die­se The­ma­tik mal dis­ku­tiert wird.

Eine Über­sicht über Kla­gen gegen Euro­web und wei­te­re Erfah­run­gen mit der Fir­ma gibt es hier. Tja, und hier klingt es auch nicht bes­ser.

Ganz posi­tiv sieht man Euro­web offen­bar bei der FAZ und dem Han­dels­blatt, sowie bei Anten­ne Düs­sel­dorf, aber die schaf­fen es ja auch noch nicht ein­mal den Namen der Fir­ma rich­tig aus­zu­spre­chen.

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Knöllchen

Das in den wie auch immer zusam­men­ge­wür­fel­ten Deut­schen Blog­charts auf Platz 2 resi­die­ren­de Blog Nerd­core hat sei­ne Domain an das Unter­neh­men Euro­web ver­lo­ren. Der bis­he­ri­ge Eigen­tü­mer René Wal­ter hat­te das Unter­neh­men als Arsch­gei­gen bezeich­net, wor­auf er wohl abge­mahnt wur­de. Da René Wal­ter dar­auf offen­bar nicht reagiert hat, kam nun die Domain­über­nah­me.  René Wal­ter freut sich nun auf die Aus­ein­an­der­set­zung, da sei­ner Mei­nung nach die Domain mehr wert sei als der ange­ge­be­ne Streit­wert. Das Unter­neh­men hat indes in sei­nem Blog ange­kün­digt, bald zur Ange­le­gen­heit Stel­lung zu neh­men.

Und was heisst das nun? Viel­leicht ver­su­chen Unter­neh­men einen so ent­stan­de­nen soge­nann­ten Shit­s­torm mal selbst nut­zen zu kön­nen; viel­leicht bleibt auch alles beim Alten und die Domain geht in den Besitz sei­nes ursprüng­li­chen Besit­zers zurück; viel­leicht gibt es einen Rechts­streit, bei dem mal aus­ge­han­delt wird, was eine Domain so wert ist und was nicht, und ob man über­haupt so etwas wie Unter­neh­men belei­di­gen kann…

1. Aktua­li­sie­rung

Auf der Face­book­sei­te von Euro­web ver­sam­meln sich Kom­men­ta­re inter­es­sier­ter Inter­net­nut­zer. Einem Kom­men­tar bei Netzpolitik.org zufol­ge, soll der Inha­ber von Euro­web gesagt haben, dass die Domain ver­stei­gert und nicht zurück­ge­ge­ben wer­de.

2. Aktua­li­sie­rung

Aus dem FAZ-Bericht wird klar, dass René Wal­ter schlicht einen Pro­zess gegen Euro­web ver­lo­ren hat und die Domain nach Nicht­nach­kom­men von Zah­lungs­auf­for­de­run­gen gepfän­det wur­de. Ich woll­te am Ran­de nur für mei­ne Per­son sagen, dass ich weder auf­ge­regt bin, noch mich mit irgend­wem anle­gen möch­te.

3. Aktua­li­sie­rung
Bei Pastebin.com ist ein Text eines “Unter­neh­mers” zur betref­fen­den Fir­ma ein­ge­stellt wor­den. Sowas kann wahr sein, aber eben­so­gut ein miss­lie­bi­ger Mit­be­wer­ber. Dass Kun­den von Euro­web der­ar­ti­ge Pro­ble­me mit dem Unter­neh­men haben, ist auch The­ma die­ses WDR-Berichtes.

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Crea­ti­ve com­mence licence ]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Ulrich Horn blogg­te pas­send zum Land­tags­wahl­kampf 2010 inter­es­san­te Ana­ly­sen und Anek­do­ten aus der Sicht eines Polit­jour­na­lis­ten. Dann wur­de es still in sei­nem Blog, was wohl krank­heits­be­dingt war. Das hat sich gott­sei­dank geän­dert und er war­tet nun mit einem erfri­schen­den Blick auf die Neuwahl-Spielchen der Grü­nen in NRW auf.

Stephan-Andreas Cas­torff fin­det es skan­da­lös, dass mehr auf Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Aigner rum­ge­hackt wird als auf den Ver­ant­wort­li­chen in Nie­der­sach­sen.

Der tür­ki­sche Minis­ter­prä­si­dent Erdo­gan hat sich in News­week zu Wort gemel­det, und gemeint, dass Euro­pa mit der Tür­kei wirt­schaft­lich stär­ker, gemein­schaft­lich fes­ter und siche­rer sei. War­um sagt er nicht.

Und wäh­rend ich mir noch die Fra­ge stel­le: Wie soll ich mir das jetzt vor­stel­len, dass die Tür­kei nicht aus wirt­schaft­li­chen Grün­den in die EU will? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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