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  • Hor­i­zont. | Medi­enelite — Als ich gestern mal wieder in ein­er Bar mit Vod­ka und tollen Men­schen ver­sack­te, fiel es mir wie Schup­pen von den Augen. Ich bin endgültig da, wo ich nie sein wollte: Ich habe mich von Kar­ri­ere­pla­nun­gen ver­ab­schiedet. Seit einem hal­ben Jahr schreibe ich für das meist­ge­le­sene deutschsprachige fem­i­nis­tis­che Blog. Seit­dem ken­nen noch mehr Men­schen mein Gesicht und meine ver­schriftlichte Pöbelei. Sascha Lobo schickt mir unaufge­fordert sein neues Buch nach Hause. Ich werde zu Geburt­sta­gen ein­ge­laden, an denen ich mich benehme wie Sau (Danke für die Geduld, Anni­na!), werde um Grasov­ka und Gespräche über Brüste gebeten und namentlich auf einem FAZ-Blog erwäh­nt.
  • Kon­tra­punkt: Schafft zwei, drei, viele Wik­ileaks! — Mei­n­ung — Tagesspiegel — Mit aller Macht ver­sucht eine inter­na­tionale Koali­tion der Willi­gen die Inter­net­plat­tform Wik­ileaks zum Schweigen zu brin­gen. Carsten Kloth hält dieses Vorge­hen für unkreativ, sub­stan­z­los und aggres­siv. Ein Kon­tra­punkt.
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Guten Morgen

morgenkaffee

Der aus­tralis­che Außen­min­is­ter hat im Zuge der Berichter­stat­tung über die Ver­haf­tung von Wik­ileakser Julian Assange zu pro­tokoll gegeben, dass nicht der Weit­er­ver­bre­it­er ille­galer Doku­mente straf­bar sei, son­dern der­jenige, der die Doku­mente zuerst ille­gal zur Ver­fü­gung gestellt habe. Sowas wer­den Betreiber wie kino.to sich­er gerne hören. Anson­sten beschreibt beim Alt­pa­pi­er Chris­t­ian Bar­tels das Behan­deln des Wik­ileaks in der Presse schön als feuil­leton­isieren. Schönes Wort!

Die Ver­lei­hung des Frieden­sno­bel­preis­es an Liu Xiamo am 10. Dezem­ber boykot­tieren bis­lang 19 Län­der durch Nich­tan­we­sen­heit.

Heute vor 30 Jahren ist John Lennon in New York auf offen­er Straße erschossen wor­den. Die Zeit schreibt eine Würdi­gung.

Die CDU in NRW verk­lagt ihren eige­nen Land­tagspräsi­den­ten.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man Frak­tion­szwang ein­kla­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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