Was ich noch sagen wollte zu… Spiegeldemokratie

Fefe hat heu­te ganz lesens­wert SPIEGEL-Schelte betrie­ben zu einem Arti­kel von Wolf­gang Kaden, der sich gegen Ele­men­te der soge­nann­ten direk­ten Demo­kra­tie, wie Volks­ab­stim­mun­gen, wen­de­te. Die Argu­men­ta­ti­ons­li­nie von Kaden ist erstaun­lich leicht, aber viel­leicht bezüg­lich der Publi­ka­ti­on ange­mes­sen. Mög­li­cher­wei­se kann man mit direk­ten Volks­ab­stim­mun­gen nicht alle Refor­men umset­zen, die man in der Poli­tik will. Aber das ist für sich genom­men kein über­zeu­gen­des Argu­ment, nur ein Vor­ur­teil.

Kaden schließt sei­ne Pole­mik wie folgt:

Der Weg, der mit sol­chen Volks­be­fra­gun­gen oder -ent­schei­den ein­ge­schla­gen wür­de, führt weg von der Ratio des Grund­ge­set­zes. Wer ihn geht, der macht das Land noch weni­ger fähig zu Ver­än­de­rung als es ohne­hin schon ist. Und er schwächt es im inter­na­tio­na­len Stand­ort­wett­be­werb.

Woher weiß Kaden sowas? War­um soll­ten Bür­ger unfä­hig sein, bei Ent­schei­dun­gen den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb, soweit es ihnen nötig erscheint, zu berück­sich­ti­gen? Bür­ger ent­schei­den oft­mals wesent­lich wohl­über­leg­ter, als es Kader es in Erwä­gung zieht. Das ist aber nur ein Pro­blem von Kader, der in die­sem Text nur sei­ne Vor­ur­tei­le spie­gelt.

Und wenn direk­te Demo­kra­ti­en weg von der Ratio des Grund­ge­set­zes führt, so sei bei die­ser Grund­ge­setz­ro­man­tik auch mal gesagt: Das muss nichts nega­ti­ves sein, schließ­lich ist die Gesell­schaft heu­te eine ganz ande­re als die dama­li­ge.

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Guten Morgen

morgenkaffee

Heu­te las­se ich mich mal von Pod­Cas­tern wecken und zum Lachen brin­gen. Jeden Mor­gen was Essen­ti­el­les in den rei­nen Text­sei­ten des Net­zes zu suchen, wird doch irgend­wann ein­tö­nig. Dann mal los mit wat auf die Ohren:

Fluss­kie­sel befasst sich zum Wochen­en­de mal in sei­nem Bier­Cast mit Rit­ter Export.

Fried­rich Küp­pers­busch wird gefagt: Ist Barack Oba­ma noch eine Licht­ge­stalt? [mp3]

Janu­sch­ka pod­cas­tet von ihrer Arbeit über’s Anfa­sern und das schon im Juni. Ich ver­wei­se trotz­dem hier mal dar­auf, hat eh noch nicht die Brei­te Mas­se gehört.

Die Chicks on Tour waren kurz aus ihrer Tour­nee zum Pod­Cas­ten da und berich­ten von ihrem Auf­ein­an­der­tref­fen mit Richie.

Und Annik Rubens letz­te schlaf­lo­se Nacht soll hier auch mal nicht feh­len.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wann kommt eigent­lich mein zwei­ter Pod­Cast? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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