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Archiv für den 4. November 2010

Kuck mal, wer da liest

Ich dachte ja, bei diesem Hokus-Pokus-Verlag liest nur Eva Herman. Weit gefehlt, da ist auch noch Platz für ehemalige Soap-Darsteller:

Lesezeichen

Guten Morgen

morgenkaffee

Heute lasse ich mich mal von PodCastern wecken und zum Lachen bringen. Jeden Morgen was Essentielles in den reinen Textseiten des Netzes zu suchen, wird doch irgendwann eintönig. Dann mal los mit wat auf die Ohren:

Flusskiesel befasst sich zum Wochenende mal in seinem BierCast mit Ritter Export.

Friedrich Küppersbusch wird gefagt: Ist Barack Obama noch eine Lichtgestalt? [mp3]

Januschka podcastet von ihrer Arbeit über’s Anfasern und das schon im Juni. Ich verweise trotzdem hier mal darauf, hat eh noch nicht die Breite Masse gehört.

Die Chicks on Tour waren kurz aus ihrer Tournee zum PodCasten da und berichten von ihrem Aufeinandertreffen mit Richie.

Und Annik Rubens letzte schlaflose Nacht soll hier auch mal nicht fehlen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt eigentlich mein zweiter PodCast? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Was ich noch sagen wollte zu… Spiegeldemokratie

Fefe hat heute ganz lesenswert SPIEGEL-Schelte betrieben zu einem Artikel von Wolfgang Kaden, der sich gegen Elemente der sogenannten direkten Demokratie, wie Volksabstimmungen, wendete. Die Argumentationslinie von Kaden ist erstaunlich leicht, aber vielleicht bezüglich der Publikation angemessen. Möglicherweise kann man mit direkten Volksabstimmungen nicht alle Reformen umsetzen, die man in der Politik will. Aber das ist für sich genommen kein überzeugendes Argument, nur ein Vorurteil.

Kaden schließt seine Polemik wie folgt:

Der Weg, der mit solchen Volksbefragungen oder -entscheiden eingeschlagen würde, führt weg von der Ratio des Grundgesetzes. Wer ihn geht, der macht das Land noch weniger fähig zu Veränderung als es ohnehin schon ist. Und er schwächt es im internationalen Standortwettbewerb.

Woher weiß Kaden sowas? Warum sollten Bürger unfähig sein, bei Entscheidungen den internationalen Wettbewerb, soweit es ihnen nötig erscheint, zu berücksichtigen? Bürger entscheiden oftmals wesentlich wohlüberlegter, als es Kader es in Erwägung zieht. Das ist aber nur ein Problem von Kader, der in diesem Text nur seine Vorurteile spiegelt.

Und wenn direkte Demokratien weg von der Ratio des Grundgesetzes führt, so sei bei dieser Grundgesetzromantik auch mal gesagt: Das muss nichts negatives sein, schließlich ist die Gesellschaft heute eine ganz andere als die damalige.

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