Bielenglish

Es gibt wenig Kul­tur­gü­ter, die in letz­ter Zeit soviel zusätz­li­che Beach­tung gefun­den haben, wie der öffent­li­che Genuss von Kaf­fee. Es ist eine Form von Cool­heit, tren­dy in Kaf­fee­röst­but­zen sein Käff­chen mit auf­ge­schäum­ter Milch von frisch­ge­scho­re­nen, ana­to­li­schen Berg­zie­gen zu sich zu neh­men. Und neben­bei soll auch an jeder Stra­ßen­ecke ein Schlück­chen zum Mit­neh­men da sein.

Die­ser Trend kommt aus dem ame­ri­ka­ni­schen Raum und in fei­nem Eng­lisch heisst solch ein Kaf­fee zum Mit­neh­men “cof­fee for takea­way”. Das klingt für man­che Ohren etwas umständ­lich, so war schnell die Rede vom “cof­fee to go”. Nun ist es in Deutsch­land so, dass grif­fi­ge deut­sche Begrif­fe den Kun­den eher etwas sagen, als selbst leich­te eng­li­sche.

Wie soll man also grif­fig “cof­fee to go” über­set­zen? In Bie­le­feld geht das so: “Cof­fee to go” heisst “Kaf­fee zum Gehen” und wenn man geht, ist man weg, also: “Kaf­fee und wech”!

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Beson­ders knuffig fin­de ich ja, dass dort 0,2l Kaf­fee in einem Pott ange­bo­ten wer­den.

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