Guten Morgen

morgenkaffee

Der franzö­sis­che Philosoph Bernard-Hen­ri Levy lässt in seinem Blog La règle du jeu bekan­nte Per­sön­lichkeit­en an die von ein­er geplanten Steini­gung bedro­ht­en täglich Briefe schreiben. Heute ist die Musik­erin und Frau des franzö­sis­chen Min­is­ter­präsi­den­ten Car­la Bruni dran. Hier die Google-Über­set­zung.

In der taz schreibt Stef­fen Grim­berg darüber, dass neben dem Ver­lag DuMont auf die SPD Schuld daran trage, dass die Frank­furter Rund­schau weit­er an Qual­ität ein­büßt.

Chris­t­ian Stöck­er pub­liziert auf Car­ta einen Artikel aus einem Buch über die Zukun­ft des Inter­nets, her­aus­gegeben von Hubert Bur­da, Math­ias Döpfn­er, Bodo Hom­bach, Jür­gen Rüttgers- Stöck­er erken­nt dig­i­tale Monop­o­lis­ten, die dem Inter­net ihre Regeln aufer­legen und plädiert für ein weit­er­hin chao­tis­ches Inter­net.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird denn im Inter­net auf ein­mal alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Was ich noch sagen wollte zur… neuen Agilität der Julis

Es kränkelt in der FDP. Die Umfragew­erte sind mit unter 5% so ziem­lich am Boden­satz ange­langt, der Parte­ichef ist per­ma­nentes Ziel von Kri­tik und Spott und andere Gesichter dieser Partei sind wed­er präsent noch bekan­nt. Da ist doch mal die Zeit für poli­tis­che Oppor­tune, die nach vorne preschen wollen. Die Julis, die Jun­gen Lib­eralen, haben inzwis­chen das Web2.0 für sich ent­deckt. Und ihre neue Posi­tion­ierung sieht dann so aus:

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Ja, das klingt doch mal knack­ig. Dabei geht es um die Frage nach der Lokalisier­barkeit von Per­so­n­en und des per­sön­lichen Infor­ma­tio­nen­schutzes — nicht um Hauswände. Aber sowas wird leicht zuges­timmt auf Grund sein­er schein­baren Ein­fach­heit. Dabei ist völ­lig unklar wer Sie denn sein soll? Google hört ja keine Tele­fone ab. Ist es der Staat, die bösen Män­ner im Hin­ter­grund oder zwielichte Unternehmen?

Aber durch­dachte Sätze sollte man von den Julis nicht erwarten, da lässt man auch schon mal die INSM für sich denken, wenn es um Stu­di­enge­bühren geht. Ja, die ISNM, die das Ziel ver­fol­gt, die deutsche Öffentlichkeit von „mark­twirtschaftlichen Refor­men“ zu überzeu­gen”, ist inzwis­chen auch schon bei Twit­ter. Und offen­bar holt man sich bei den Julis dort die Argu­mente ab.

Anson­sten möcht­en sich die Julis vom The­ma der Steuersenkun­gen ent­fer­nen, dem einzi­gen The­ma, das die FDP immer beset­zt hat, und sich vielmehr den Fokus auf The­men wie Steuervere­in­fachung und Kon­so­li­dierung leg­en. Ger­ade mit dieser Denkhal­tung ent­stand aber doch die Möven­pick-Steuer. Alles etwas gaga bei der FDP. Aber für gle­ich­denk­enden Nach­wuchs ist offen­bar gesorgt.



* P.S.
Und geklaut ist der Tweet natür­lich auch noch.

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