Guten Morgen

morgenkaffee

Auch 24 Jahre nach der Ther­nobyl-Katas­tro­phe müssen die Schä­den noch beglichen wer­den. So zahlt Deutsch­land 424.650€ im Jahr — für radioak­tive Widlschweine.

Der katholis­che Moralthe­ologe Franz-Josef Bor­mann beschäftigt sich in der Frank­furter Rund­schau mit der Frage Was ist Wil­lens­frei­heit?, wenn auch nur, um sich selb­st auf die Schul­ter zu klopfen:

Die the­ol­o­gis­che Ethik hat daher stets Ein­spruch gegen die ver­schiede­nen Ver­drän­gungsmech­a­nis­men men­schlich­er Ver­ant­wor­tung erhoben und sich etwa durch die begrif­fliche Unter­schei­dung von moralisch „Bösem“ und außer­moralis­chem „Übel“ darum bemüht, den Raum der Frei­heit und Ver­ant­wor­tung des Men­schen real­is­tisch auszumessen. An der Dringlichkeit dieser Auf­gabe dürfte sich auch durch die Erken­nt­n­is­fortschritte der mod­er­nen Hirn­forschung wenig geän­dert haben.

Hans Leyen­deck­er nimmt den Fall Kachel­mann zum Anlass, über den eige­nen Beruf­s­stand zu reflek­tieren: Ein öffentlich­es Geschäft.

Und während ich mir die Frage stelle: Quieken radioak­tive Wild­schweine anders? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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