Gute Nacht, Freunde! https://t.co/wtpCZoHLQi

Archiv für Juni 2010

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Guten Morgen

morgenkaffee

Die Neue West­fä­li­sche berich­tet, dass der Fuß­ball­zweit­li­gist Armi­nia Bie­le­feld kurz vor der Lizenz­ver­ga­be geret­tet sei­en könn­te: Glücks­spiel­ma­gnat Paul Gau­sel­mann soll den Ost­west­fa­len mit einer sie­ben­stel­li­gen Sum­me unter die Arme greifen.

Harald Schmidt gibt der FAZ ein net­tes Inter­view und ana­ly­siert die zu Sat1 gewech­sel­ten Kol­le­gen Pocher und Kerner:

Das, was Pocher pas­siert ist, hät­te ich ihm sys­te­ma­tisch erklä­ren kön­nen. Regel Num­mer eins: Publi­kum wech­selt kei­nen Sen­der. Regel Num­mer zwei: Publi­kum braucht fünf Jah­re, bis der Mode­ra­tor den Sen­der gewech­selt hat. Machen Sie eine Umfra­ge unter Sat.1-Sehern: Mei­ne Show ist bei denen noch die dritt­be­lieb­tes­te. Hin­ter dem „Glücks­rad“ und „ran“. Außer­dem habe ich Pocher in unse­rer letz­ten Show gesagt, dass der Frei­tag­abend ein töd­li­cher Sen­de­platz ist. Wenn Sie wie ich Sys­tem­trai­ner sind – Ord­nung, Kon­trol­le, humo­ris­ti­scher Ball­be­sitz – und die Regeln beher­zi­gen, dann pas­siert Ihnen so etwas nicht. [… Bei Ker­ner] greift die wun­der­ba­re Welt der Markt­wirt­schaft. Inves­to­ren geben Geld rein und wol­len Geld plus X raus. Da kann der Wind auch schnell sehr eisig werden.

Nach dem Rück­tritt von Horst Köh­ler als Bun­des­prä­si­dent ist Jens Böhm­sen neu­er ers­ter Mann in Deutsch­land.

Am Quit-Facebook-Day, der ges­tern statt­ge­fun­den hat, haben mehr als 30.000 Benut­zer teil­ge­nom­men. Dage­gen sind sich ande­re Facebook-Nutzer nicht der Öffent­lich­keit bewusst, in der ihre Äuße­run­gen ste­hen: Weil eine schon unge­mein däm­li­che Äuße­rung der Bie­le­fel­de­rin Dewra B. auf politblogger.eu the­ma­ti­siert wur­de, ist die­se nun bei einer Google-Suche ihres Namens ganz oben zu fin­den. Das ist aber noch nichts gegen den Anti­se­mi­tis­mus, der hier­über zu fin­den ist.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Man soll­te übers Bil­dungs­sys­tem reden, wenn an eini­gen Schü­lern und Ex-Schülern die Grund­rech­nungs­ar­ten der­art kom­plett vor­bei gehen, oder? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Do you need a handjob?

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Guten Morgen

morgenkaffee

Mar­cel Reich-Ranicki wird heu­te 90 Jah­re alt. Herlz­li­chen Glück­wunsch! Die Zeit führ­te dazu ein Inter­view mit ihm.

Im Fall des Kinds­mör­ders Magnus Gäf­ken ist die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land wegen Fol­ter ver­ur­teilt worden.

Bei den Ruhr­ba­ro­nen for­dert man die Abschaf­fung des Amts des Bun­des­prä­si­den­ten und erhält von sei­nen Lesern post­wen­dend eine Nach­hil­fe­stun­de in Sachen Staatsbürgerkunde.

Der­aus­mWald­kam berich­tet dar­über, wie sein Gerücht auf Twit­ter im Zusam­men­hang mit dem Hoch­ge­hen einer Bom­be in Göt­tin­gen zu einer Nach­richt wurde.

Bei Netzpolitik.org the­ma­ti­siert man das Für und Wider der geplan­ten Volks­zäh­lung im Mai 2011 in Deutschland.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wer­den wohl wie­der Leu­te wegen der Volks­zäh­lung auf die Stra­ße gehen wie 1983? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Den Schuh zieh ich mir nicht an

Frühstück bei Stefanie: Best of Kreuzworträtsel

DEKAdance — Fieber der Nacht

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Guten Morgen

morgenkaffee

In den ame­ri­ka­ni­schen Medi­en ist man heu­te etwas ent­setzt über die Tren­nung von Al und Tip­per Gore nach 40 Jahern Ehe.

Felix Schwen­zel nimmt die Ruhr­ba­ro­ne für ihre Kom­men­ta­re zum Tauss-Urteil hart ins Gericht:

gegen leu­te zu het­zen und emo­tio­nen zu schü­ren die mit kin­der­por­no­gra­fie in ver­bin­dung gebracht wer­den ist bil­lig — genau­so bil­lig wie zu ver­su­chen das leid von kin­dern zu instru­me­ne­ta­li­sie­ren um sym­bo­li­sche, aber nutz­lo­se geset­ze durch­zu­peit­schen. dif­fe­ren­zie­ren, oder auf einer sach­li­chen ebe­ne blei­ben, kann man auch, wenn man die­se taten ver­ab­scheu­ungs­wür­dig findet.

beson­ders erschüt­ternd ist des­halb zu sehen, wie die ruhr­ba­ro­ne mit der kri­tik an schro­eders text umge­hen. ste­fan schro­eder meint, er wer­de kri­ti­siert weil er sei­ner mei­nung „kla­re wor­te“ gege­ben habe und die kri­tik dar­an nichts als tauss-verteidigung wäre. ste­fan lau­rin hängt die lat­te noch ein biss­chen höher und echauf­fiert sich dar­über, dass man den text kri­ti­sie­re, statt sich über die tat auf­zu­re­gen. in den kom­men­ta­ren sagt er:

Hat sich mal einer von Euch klar gemacht, um was für Bil­der es das geht? Dass dafür Kin­der miss­braucht wur­den? Hat auch nur ein­mal einer dar­an gedacht, anstatt reflex­ar­tig Tauss zu verteidigen?

als ob es nicht mög­lich sei, sowohl den text, als auch tauss zu kri­ti­sie­ren, als ob die abscheu­lich­keit der bil­der um die es geht, die (jour­na­lis­ti­sche) abscheu­lich­keit von bil­li­ger pole­mik recht­fer­ti­gen würde.

In Nordeutsch­land tre­ten heu­te nach der drit­ten Schul­stun­de Leh­rer in einen Streik, um gegen die nicht­nach­hal­ti­ge Schul­po­li­tik, gegen län­ge­re Arbeits­zei­ten und Leh­rer­man­gel zu demonstrieren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was pas­siert denn nun wohl mit den ver­be­am­te­ten Leh­rern, die da heu­te ver­bo­te­ner­wei­se strei­ken? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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