Was ich noch sagen wollte zu… Sinnsprüchen


Tra­di­tionell erfol­gre­iche Sinnsprüche kriegen Kinder oft schon von Früh auf an den Kopf gewor­fen. Diese sollen wohl auf Grund ihrer pro­sais­chen Form irgend­wie schön ver­pack­te Wahrheit­en darstellen. Das passt aber oft gar nicht. Hier mal ein paar Beispiele:
Es gibt keine dum­men Fra­gen, es gibt nur dumme Antworten.
— Natür­lich gibt es dumme Fra­gen!
Lehrers Kinder, Pas­tors Vieh — gedei­hen sel­ten oder nie.
— Naja. Und über­haupt: Was ist denn mit Pas­tors Kindern, hä?
Du darf­st alles machen, du darf­st bloß nicht auf­fall­en.
— Man darf sicher­lich nicht alles machen. Dage­gen sollte man in Kauf nehmen aufz­u­fall­en, wenn eine Sache dies erfordert.
Wer ein­mal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
— Vorurteile wer­den in Reim­form auch nicht bess­er.
Das Leben ist wie eine Pra­li­nen­schachtel: Man weiss nie, was man bekommt.
— Den hab ich echt noch nie ver­standen. Das ste­ht bei Pra­li­nen­schachteln doch hin­ten immer genau drauf, was drin ist.
Du und ich, wir wissen’s nich’!
- Läuft außer Konkur­renz.

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Ministry of silly walks

Neben dem nicht ganz so toten Papagei ist wohl das Min­is­teri­um für bescheuerte Gan­garten, the min­istry of sil­ly walks, ein­er der bekan­ntesten Sketche von Mon­ty Python:

Jet­zt kommt aber das Irri­tierende. Hat nicht jed­er geglaubt, dass dieser Sketch von vorne bis hin­ten Quatsch ist? Weit gefehlt!

Zwis­chen Indi­en und Pak­istan wer­den jeden Abend die Gren­zen geschlossen. Und das macht man jet­zt nicht auf die nahe­liegend­ste Art: Git­ter zu, Schloß vor, fer­tig. Nein, man bedi­ent sich tat­säch­lich Gän­gen des Min­is­teri­ums bescheuert­er Gan­garten:

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Guten Morgen

morgenkaffee

Für einige ist der Fre­itag ja so mit der wichtig­ste Tag in der Woche, um sich eine Süd­deutsche Zeitung zu kaufen, denn Fre­itags ist das Mag­a­zin der Süd­deutschen Zeitung mit dabei. Und dort küm­mert man sich heute über das Auf­tauchen des Meer­schweinchens in der mod­er­nen Kun­st. Cathrin Kahlweit moniert, dass man die Inter­essen der Kinder ein weit­eres mal nicht genü­gend ver­fol­gt hat. Auch schön ist, wie der Green­peace-Chef Kumi Naidoo sich den Fra­gen im Gestik-Inter­view stellt.

Ste­fan Lau­rin befasst sich bei den Ruhrbaro­nen nochmal mit Wer­bung auf Inter­net­seit­en, die durch Wer­be­block­er die Finanzierung der betr­e­f­fend­en Seit­en in Frage stellen und kon­sta­tiert, dass Jour­nal­is­mus im Netz dann nur noch als paid con­tent oder nahezu gar nicht vorkom­men werde.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist noch nie­mand auf die Idee gekom­men, Wer­beanzeigen direkt an das Anzeigen der Inter­net­seite zu kop­peln? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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