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Was ich noch sagen wollte zu… Johannes B. Kerner


Es ist ger­ade mal ein halbes Jahr her, da war der Johannes Bap­tist Kern­er, damals noch als Cool­ness­fak­tor des ZDF leg­er JBK genan­nt, nicht son­der­lich gut zu sprechen auf die Inter­net­plat­tform Twit­ter. Gemein­sam mit Stef­fen Siebert geißelte er den Inter­net­di­enst qua­si als Zeichen mod­ern­er Dekadenz. Twit­ter sei, so Kern­er,

ein völ­liger Unsinn, zumin­d­est völ­lig gehalt­los für jour­nal­is­tis­ches Arbeit­en, und ich hoffe, ins­beson­dere die Anwe­senden, haben nichts dage­gen, wenn ich diesen Affen…

Eine gefak­te Twitter-Johannes-B.-Kerner-Seite sei

die Gren­ze des Erträglichen

Und heute? Heute ist Kern­er bei Sat1 den Berg der Bedeu­tungslosigkeit herun­tergepurzelt. Die Marke ZDF war offen­sichtlich wichtiger für die Marke Kern­er als umgekehrt. Die Zuschauerzahlen wollen und wollen nicht ansteigen und was macht man da? Na?
Man bet­telt bei Twit­ter um Aufmerk­samkeit und Inhalte:
kernertwitter
Ist man bei Sat1 inzwis­chen so weit, dauer­haft an die Gren­ze des Erträglichen zu gehen? Und ist Stef­fen Siebert von der Exis­tenz  sein­er  Twit­ter-Seite unter­richtet? Du und ich — wir wissen’s nich’!

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Guten Morgen

morgenkaffee

Spür­bar ruhiger gewor­den ist es auf dem CDU-kri­tis­chen Wir-in-NRW-Blog. Heute befasst man sich boule­vardesk und somit eher unge­fährlich mit den Rauch­genuss­geschicht­en des CDU-Beraters Michael Spreng.

Felix Schwen­zel nimmt aus­führlich einen Artikel von Frank Pat­a­long auseinan­der und meint,

wer leser beschuldigt an der mis­ere des qual­ität­sjour­nal­is­mus schuld zu sein, hat unge­fähr gar nichts ver­standen (oder mag nicht zugeben, dass er selb­st auf dem schlauch ste­ht). ich kenne auch keine lösung. aber von einem bin ich fest überzeugt: geld ver­di­enen im inter­net geht nicht gegen die leser, son­dern nur mit ihnen. und ich bin der fes­ten überzeu­gung, dass leser bere­it sind sich finanziell zu beteili­gen, wenn man sie ern­st­nimmt, offen, ehrlich und trans­par­ent erk­lärt für was man geld braucht — und es ihnen leicht macht geld oder aufmerk­samkeit zu geben.

Julias Seel­iger berichtet in mehreren Blog­a­r­tikeln über das Polit­bar­camp, wo man sich wohl sehr wichtig nahm. Herz­er­wär­mend sind dabei allerd­ings Sätze wie:

Die Über­tra­gung des radikalen Indi­vid­u­al­is­mus bzw. die völ­lige Auflö­sung von Grup­pen auf Demokratie bere­it­et mir noch mehr Sor­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind wir nicht alle ein biss­chen Weltschmerz? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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