Staatsanwaltschaft Münster will gegen Dieter Jasper ermitteln

Die Staat­san­waltschaft Mün­ster will offen­bar gegen den Bun­destagsab­ge­ord­neten Dieter Jasper (CDU) wegen Titelmiss­brauchs ermit­teln und den Bun­destag um Aufhe­bung sein­er Immu­nität bit­ten. Die Süd­deutsche Zeitung schreibt hierzu:

Jasper ist über den Vor­gang informiert wor­den. Nach Wochen des Schweigens erk­lärt Jasper dazu in ein­er Pressemit­teilung, er habe “voll­stes Ver­trauen” in die Ermit­tlungstätigkeit der Staat­san­waltschaft. Sie sei die “objek­tivste Behörde der Welt”. Jasper rech­net offen­bar fest damit, ungeschoren aus der Sache her­auszukom­men. Er sichert der Staat­san­waltschaft zwar zu, mit ihr kooperieren zu wollen. Allerd­ings nur, “um auf eine zügige Ein­stel­lung des Ermit­tlungsver­fahrens hinzuwirken”.

Die Ibben­büren­er Volk­szeitung schreibt:

Jet­zt gelte es abzuwarten, welch­es Ergeb­nis ein Ermit­tlungsver­fahren bringt, meinte Johannes Machill, Geschäfts­führer des CDU-Kreisver­ban­des Ste­in­furt. Der CDU-Kreisver­band habe mit der Ein­leitung eines Ermit­tlungsver­fahrens gerech­net und sei damit auch nicht unzufrieden. Denn ein Ergeb­nis habe dann Hand und Fuß und bringe juris­tisch Klarheit. Das gebe für den weit­eren Umgang mit der Sache dann schon eine Rich­tung vor. Was der CDU natür­lich nicht schmeck­en könne, sei die Tat­sache, dass nicht fest­ste­he, wie lange so ein Ver­fahren dauert. Zwis­chen zwei Wochen und zwei Jahren sei alles drin, hät­ten Erkundi­gun­gen der CDU ergeben. Und die Land­tagswahl in Nor­drhein-West­falen rückt näher.

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