CDU-Bashing mit dem Arbeitsgericht Düsseldorf

Jet­zt sind schon die Gerichte in Deutsch­land soweit, der CDU ihre fehlende Kom­pe­tenz, was das Com­put­erzeital­ter bet­rifft, deut­lich unter die Nase zu reiben:
Die CDU in NRW hat­te let­ztes Jahr eine Angestellte nach 22 Jahren gekündigt, weil sie ange­blich Adventskalen­der an falsche Adressen ver­schickt habe. Das Arbeits­gericht Düs­sel­dorf hat diese Kündi­gung heute einkassiert mit der Begrün­dung, dass dieser Grund vorne und hin­ten für eine frist­lose Kündi­gung nicht aus­re­ichend sei.
Lustig ist, dass der Sprech­er des Arbeits­gericht­es neben dieser völ­lig aus­re­ichen­den Begrün­dung nochmal her­aushebt, es könne nicht ein­mal gek­lärt wer­den,

ob nicht auch ein Soft­warefehler in der Daten­bank die falsche Adressierung verur­sacht hat­te.

Da hat also — in der offiziellen Sicht der CDU — die Sekretärin ihr Com­put­er­pro­gramm ges­tartet, eine irgend­wieho­he Anzahl von Etiket­ten aus­druck­en lassen, von denen viele richtig und ein paar irgend­wie falsch waren, wobei nie­mand genau weiss, was an denen falsch war. Und dann hat sie ohne die Etiket­ten auf Richtigkeit zu prüfen mit diesen Etiket­ten Adventskalen­der ver­schickt, was sie offen­sichtlich ja auch irgend­wie sollte.
Ich hätte ja noch ver­standen, wenn die die feuern woll­ten, weil sie ständig die Adressen aus Daten­banken gegen­li­est, ob die auch stim­men, und so immense Arbeit­szeit ver­plem­plert, aber so?

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Staud, Toralf — Greenwashing oder: Lügen bis das Image stimmt

Dieses kleine Büch­lein ist derzeit eigentlich ein Must-have. Toralf Staud, Grün­der des Blogs Wir Kli­maret­ter, ver­fol­gt die Außen­darstel­lun­gen divers­er Fir­men, die mit einem grü­nen Image punk­ten wollen und das Gegen­teil tat­säch­lich vertreten.
Einige Dat­en dieses 2009 erschiene­nen Buch­es kom­men dem Leser schnell ver­al­tet vor, aber alleine dafür, ein­mal einen Blick hin­ter die Werbe­strate­gien einiger Fir­men wer­fen zu kön­nen, macht dieses Buch zu einem kleinen Schatz.
mehr: Kli­ma-Lügen­de­tek­tor

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Alle mal lachen über den Axel Springer Verlag (V)

Lange nichts mehr in dieser Rubrik geschrieben. Der Axel Springer Ver­lag ist noch bekan­nt, oder? Das war der Ver­lag, der gemeint hat, dass in Deutsch­land der Qual­ität­sjour­nal­is­mus durch eine Tagess­chau-App fürs iPhone gefährdet wird. Wobei Qual­ität­sjour­nal­is­mus für die Bild ja nur das Schöpfen der eige­nen Real­ität ist:

Also, so inten­siv, wie der Axel Springer Ver­lag mit seinen Pro­duk­ten den Qual­ität­sjour­nal­is­mus angreift, das würde ja so eine dösige iPhone-App nie im Leben hinkriegen.

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